Von den Gipfeln mächtiger Berge bis zu endlosen Sandstränden herrscht in British Columbia die Wildnis in ihrer ganzen Pracht. Doch es ist nicht nur rau: BC ist auch eine hervorragende Wahl für sichere, lebendige Städte und charmante, künstlerische Orte, die alle durch eine vielfältige Mischung von Kulturen bereichert werden. Die Provinz ist von beeindruckenden Landschaften geprägt: Zehn Gebirgszüge, dichte Regenwälder, weite Täler, unzählige Seen und Flüsse sowie sogar Halbwüsten erstrecken sich über die Region, wobei Berge 75 % der Fläche bedecken. Etwa 14 % des Landes sind in rund 1000 Provinz- und 7 Nationalparks geschützt, darunter wilde Küsten, Fjorde und unbewohnte Inseln, die eine reiche Tier- und Pflanzenwelt bewahren. Heute leben über 200 First Nations in British Columbia, deren Kultur sich in Kunst, Kulinarik und geführten Erlebnissen erleben lässt, ergänzt durch eine vielfältige Bevölkerung mit starkem asiatischem, deutschem, italienischem und russischem Einfluss. Trotz der grossen Fläche von 944’735 km² leben die meisten Menschen im Südwesten um Vancouver und Victoria.
Die Regionen im Überblick
Die Wahl der Region entscheidet über den Charakter Ihrer Reise. Der Südwesten um Vancouver, die Sunshine Coast und Vancouver Island mit der Provinzhauptstadt Victoria verbinden Stadt, Meer und Regenwald auf kurzen Wegen. An der offenen Westküste der Insel, rund um Tofino und den Pacific Rim Nationalpark, prägen Brandung, Sandstrände und Surfkultur das Bild. Östlich davon liegt mit dem Okanagan ein trockeneres Seen- und Weinbaugebiet, weiter östlich folgen Bergketten mit den Nationalparks Yoho und Kootenay an der Grenze zu Alberta.
Weiter nördlich wird es einsamer: Cariboo und Chilcotin stehen für Weideland und Gastranches, der Küstenregenwald im Norden und der Archipel Haida Gwaii für abgelegene Natur und die lebendige Kultur der First Nations. Diese Gebiete verlangen mehr Zeit und teilweise die Anreise per Fähre oder Kleinflugzeug – dafür begegnen Ihnen dort deutlich weniger Reisende als im Süden.
Wann Sie am besten reisen
Die Hauptsaison liegt in den Sommermonaten. Dann sind Bergstrassen, Fährverbindungen und saisonale Lodges durchgehend in Betrieb und die Tage lang. Frühling und Herbst bringen weniger Verkehr in den Parks; im Herbst ziehen die Lachse flussaufwärts, was die Chancen auf Bärenbeobachtungen erhöht. Grauwale wandern im Frühjahr der Küste entlang, Orcas und Buckelwale lassen sich vor allem in der warmen Jahreshälfte beobachten.
In den Wintermonaten verlagert sich das Geschehen in die Skigebiete, etwa nach Whistler. Abgelegene Strassen und saisonale Betriebe sind dann jedoch häufig geschlossen. An der Küste müssen Sie ganzjährig mit Regen rechnen, im Landesinneren und im Okanagan ist es deutlich trockener.
Reisearten und Eignung
Am häufigsten wird die Provinz als Selbstfahrerreise mit Mietwagen oder Wohnmobil erkundet, oft kombiniert mit Autofähren zwischen Festland und Inseln. Daneben sind Bahnfahrten mit Panoramawagen, Schiffsreisen entlang der Inside Passage Richtung Alaska sowie Aufenthalte in Wilderness Lodges und auf Gastranches verbreitet. Für Tierbeobachtungen und für Begegnungen mit der Kultur der First Nations lohnen sich geführte Touren vor Ort.
British Columbia passt zu Ihnen, wenn Sie Natur, Bewegung und wechselnde Unterkünfte mögen und bereit sind, längere Etappen am Steuer zu verbringen. Weniger geeignet ist die Provinz, wenn Sie nur wenige Tage Zeit haben, einen einzigen Badeort suchen oder eine Planung ohne Wetterrisiko brauchen. Die Distanzen sind gross, und Tierbeobachtungen bleiben Glückssache. Bei knapper Zeit konzentrieren Sie sich besser auf den Südwesten, statt die ganze Provinz abzufahren.
Gut kombinieren lässt sich British Columbia mit den Rocky Mountains im benachbarten Alberta, mit dem Yukon im Norden oder mit einer Schiffspassage nach Alaska. Auch die Weiterreise in den pazifischen Nordwesten der USA bietet sich ab Vancouver an.
Wir heissen Sie herzlich willkommen in British Columbia. Unsere Kanada Spezialisten freuen sich, Ihre British Columbia Reise mit Ihnen zu planen.