Kirkenes-Reisen im Winter vom Spezialisten
Lage und Anreise: Aussenposten an der Barentssee
Kirkenes liegt im äussersten Nordosten Norwegens, direkt an der Grenze zu Russland und weit nördlich des Polarkreises. Der Ort an der Barentssee ist der Wendepunkt der Hurtigruten: Hier endet die klassische Postschiffroute entlang der norwegischen Küste, bevor die Schiffe wieder Kurs nach Süden nehmen. Aus der Schweiz reisen Sie am einfachsten per Flug über Oslo an; der Flughafen liegt nur wenige Kilometer ausserhalb des Ortes. Besonders eindrücklich ist die Anreise auf dem Seeweg: Wer die winterliche Küstenfahrt mit den Hurtigruten wählt, erlebt Kirkenes als krönenden Abschluss einer der schönsten Schiffsreisen der Welt.
Winter-Erlebnisse in Kirkenes
Kirkenes ist ein kompakter Ausgangspunkt für arktische Winterabenteuer: Auf Husky-Touren gleiten Sie hinter Ihrem eigenen Schlittengespann durch verschneite Birkenwälder, auf dem Schneemobil erkunden Sie die weiten Ebenen der Finnmark. Wer es ruhiger mag, unternimmt Schneeschuhwanderungen durch die stille Landschaft oder versucht sich beim Eisfischen. Dazu kommen zwei Erlebnisse, die eng mit dem Ort verbunden sind: die Königskrabben-Safari auf dem zugefrorenen Fjord und eine Nacht im Schneehotel – beide verdienen einen genaueren Blick.
Königskrabben-Safari und Schneehotel
Die Königskrabben-Safari ist das wohl bekannteste Erlebnis von Kirkenes: Mit dem Schneemobil oder im Schlitten geht es hinaus auf den zugefrorenen Fjord, wo die riesigen Krabben aus Löchern im Eis geholt und anschliessend frisch zubereitet werden – ein Festessen mitten in der arktischen Landschaft. Ebenso typisch für den Ort ist das Schneehotel, das jeden Winter neu aus Schnee und Eis entsteht: Kunstvolle Eisskulpturen schmücken die Zimmer, geschlafen wird im warmen Expeditionsschlafsack. Wer lieber nur zu Besuch kommt, bestaunt die frostige Architektur tagsüber und übernachtet in einer regulären Unterkunft.
Nordlichter und beste Reisezeit
Kirkenes liegt mitten im Nordlichtoval, die Chancen auf Polarlichter gehören hier zu den besten in ganz Norwegen. Die Saison dauert von Ende August bis Anfang April; die besten Aussichten bieten klare, dunkle Nächte zwischen September und März. Im Hochwinter herrscht nördlich des Polarkreises Polarnacht: Die Sonne bleibt unter dem Horizont, ein langes blaues Dämmerlicht taucht die Landschaft in besondere Farben – und die Nordlichter können bereits am Nachmittag erscheinen. Schneesicher ist die Region etwa von Dezember bis April. Wie Sie Ihre Chancen weiter erhöhen, erfahren Sie in unserem Ratgeber zu den Nordlichtern.
Für wen sich Kirkenes eignet
Kirkenes passt zu Reisenden, die das raue, authentische Nordnorwegen abseits der bekannten Routen suchen: Geniesser, die Königskrabbe und Schneehotel verbinden möchten, Aktive mit Freude an Husky- und Schneemobiltouren – und Hurtigruten-Gäste, die ihre Schiffsreise um einige Tage Arktis verlängern. Für klassische Ski- oder Langlaufferien gibt es geeignetere Orte; hierhin reist, wer Erlebnisse sucht statt Pisten. Gerne kombinieren wir Kirkenes mit weiteren Höhepunkten aus unserem Angebot für Norwegen im Winter.
Am schnellsten gelangen Sie per Flug ab der Schweiz über Oslo nach Kirkenes; der Flughafen liegt nur wenige Kilometer ausserhalb des Ortes. Alternativ erreichen Sie Kirkenes auf dem Seeweg mit den Hurtigruten, deren klassische Route hier wendet. Beide Varianten lassen sich gut kombinieren: die Hinreise mit dem Schiff, die Rückreise per Flug.
Ja, Kirkenes liegt mitten im Nordlichtoval und bietet damit sehr gute Voraussetzungen. Die Saison dauert von Ende August bis Anfang April, die besten Chancen haben Sie in klaren, dunklen Nächten zwischen September und März. Während der Polarnacht im Hochwinter können die Lichter sogar schon am Nachmittag erscheinen.
Bei der Königskrabben-Safari fahren Sie mit dem Schneemobil oder im Schlitten hinaus auf den zugefrorenen Fjord vor Kirkenes. Dort werden die riesigen Königskrabben aus Löchern im Eis geholt und anschliessend frisch zubereitet. Das Erlebnis ist auch ohne Vorkenntnisse gut machbar und gehört zu den Höhepunkten jeder Winterreise in die Finnmark.
Im Schneehotel herrschen konstant Temperaturen wenige Grad unter null – unabhängig davon, wie frostig es draussen ist. Geschlafen wird im warmen Expeditionsschlafsack auf isolierender Unterlage, sodass die Nacht überraschend behaglich ausfällt. Wer lieber warm schläft, besucht das Schneehotel tagsüber und übernachtet in einer regulären Unterkunft.
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