Norwegen im Winter – Reisetipps vom Spezialisten
Reisevorbereitungen für Norwegen im Winter
Schweizer benötigen einen Reisepass für die Einreise nach Norwegen, der direkt vor Ort überprüft werden kann. Wenn Sie nicht länger als drei Monate in Norwegen bleiben möchten, benötigen Sie normalerweise kein Visum. Für Aufenthalte länger als drei Monate ist eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Dies ist jedoch für wenige Wochen Ferien nicht erforderlich.
Für bestimmte Artikel und Waren gelten in Norwegen sehr strenge Zollbestimmungen. Die Grenzwerte für Tabak, Alkohol und Lebensmittel sollten niemals überschritten werden. Für detailliertere Informationen wenden Sie sich an einen unserer Norwegen Spezialisten oder besuchen Sie die offizielle Webseite der norwegischen Zollbehörde.
Die Möglichkeit, nach Norwegen zu reisen, besteht zu jeder Jahreszeit. Obwohl das Land nah am Polarkreis und auf dem gleichen Breitengrad wie Sibirien und Grönland liegt, ist die Temperatur verhältnismässig mild. Daher lässt sich nicht vorhersagen, wann die beste Reisezeit sein wird, da es immer davon abhängt, ob Sie im Winter einen Schlitten fahren oder lieber am Strand in der Sonne liegen möchten.
Der Juni in Norwegen zeigt satte 6,5 Stunden Sonnenschein. Nicht umsonst gilt der Juni als der sonnigste Monat des Jahres, mit Temperaturen um 15 Grad Celsius. Im Winter liegt die niedrigste Temperatur zwischen Januar und Februar bei -6 bis -10 Grad Celsius.
In Grossstädten wie Oslo haben Verbrechen gegen Touristen in den letzten Jahrzehnten leicht zugenommen. Bewahren Sie Ihre Taschen sicher auf und tragen Sie nach Möglichkeit keine grossen Geldbeträge bei sich. Wenn Sie einen Städtetrip oder eine ähnliche Aktivität unternehmen, bieten viele Hotels ihren Gästen daher die Option, Wertsachen und Schmuck in Schliessfächern aufzubewahren.
Wenn Sie doch einmal einen Notfall melden müssen, sind die folgenden wichtigen Telefonnummern hilfreich, die Sie abspeichern oder zur schnellen Verwendung notieren sollten:
- Krankenwagen und Sanitäter: 113
- Polizei: 112
- Feuerwehr: 110
Wie die Schweiz hat auch Norwegen gesetzliche Feiertage. Einige dieser Feiertage wechseln von Jahr zu Jahr, weshalb Sie an diesen Stellen nur die Monate eingetragen sehen.
- 1. Januar: Nyttårsdag (Neujahrstag)
- März: Palmesøndag (Palmsonntag)
- April: Skjærtorsdag (Gründonnerstag), Langfredag (Karfreitag), Første påskedag (Ostersonntag), Andre påskedag (Ostermontag)
- 1. Mai: Første mai (Maifeiertag)
- 17. Mai: Grunnlovsdagen (Norwegischer Nationalfeiertag)
- Mai: Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt), Første pinsedag (Pfingstsonntag), Andre pinsedag (Pfingstmontag)
- 25. Dezember: Første juledag (erster Weihnachtsfeiertag), Andre juledag (zweiter Weihnachtsfeiertag)
Die offizielle Sprache Norwegens ist natürlich Norwegisch. Englisch ist auch sehr verbreitet, besonders bei jungen Leuten. Wenn Sie jedoch während Ihrer Reise in Norwegen ein wenig Mut haben und versuchen, einen (holprigen) Gruss auf Norwegisch vorzutragen, werden Sie normalerweise strahlende und freundliche Gesichter vorfinden.
- Hallo! – Hej!
- Tschüss! – Ha det bra! / Hade!
- Ja – Ja
- Nein – Nei
- Guten Tag! – God dag!
- Ich heisse ... – Jag heter ...
- Bitte – Vennligst
- Danke – Takk
- Prost! - Skål!
- Entschuldigung, ... – Unnskyld, ...
- Wir möchten zahlen! – Kann vi betale?
- Was kostet...? – Hva koster...?
- Ich spreche kein Norwegisch. – Jeg snakker ikke norsk.
In Norwegen gibt es normalerweise keine Trinkgelder. Es ist in diesem skandinavischen Land nicht üblich. Als Tourist können Sie den Rechnungsbetrag jedoch einfach auf den nächsthöheren Betrag aufrunden. Das sollte kein Problem darstellen.
In Norwegen können Sie Zahlungen in der Landeswährung Norwegische Kronen oder NOK vornehmen. Eine Krone entspricht 100 Öre. Um den genauen Preis und den aktuellen Wechselkurs rechtzeitig zu erfahren, wird empfohlen, einen Währungsrechner zu nutzen. Sie finden die Rechner als mobile Anwendung oder auch online.
Sie können fast überall mit Kreditkarte bezahlen, dies führt jedoch oft zu Problemen an Tankstellen. Sie sollten dort besser bar bezahlen. In den meisten Städten finden Sie Bankautomaten, um Geld abzuheben, auch in grösseren Hotels und an Tankstellen.
Zeitverschiebungen zwischen der Schweiz und Norwegen gibt es keine.
Die norwegische Wintersaison dauert etwa von Dezember bis April. Für Nordlichter reisen Sie am besten zwischen September und Ende März in den Norden des Landes – dann sind die Nächte lang und dunkel. Wer Hundeschlitten- oder Schneemobiltouren plant, findet von Dezember bis April verlässliche Schneeverhältnisse. Februar und März gelten als besonders attraktiv, weil die Tage dann bereits deutlich länger sind.
Ein Direktflug von Zürich nach Oslo dauert rund zweieinhalb Stunden. Ziele in Nordnorwegen wie Tromsø erreichen Sie mit einer Umsteigeverbindung, die etwa zwei zusätzliche Flugstunden bedeutet. Eine Zeitverschiebung gibt es nicht – Norwegen liegt in derselben Zeitzone wie die Schweiz. So beginnen Ihre Winterferien ganz ohne Jetlag.
Die besten Chancen bestehen nördlich des Polarkreises, etwa rund um Tromsø, auf den Lofoten oder in der Region um das Nordkap. Zwischen September und April stehen die Chancen bei klarem, dunklem Himmel gut. Entfernen Sie sich abends von künstlichen Lichtquellen und planen Sie mehrere Nächte ein. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu den Nordlichtern in Norwegen.
Setzen Sie auf das Zwiebelprinzip: Funktionsunterwäsche, eine isolierende Zwischenschicht sowie eine wind- und wasserdichte Aussenschicht. Warme Winterschuhe, Mütze, Schal und Handschuhe gehören ebenfalls ins Gepäck. An der Küste ist es dank des Golfstroms oft milder als erwartet, im Landesinneren dagegen deutlich kälter. Bei vielen organisierten Winteraktivitäten wird zusätzliche Thermokleidung bereitgestellt – fragen Sie bei der Buchung nach.
Für Reisen in der Hochsaison – insbesondere über Weihnachten und Neujahr sowie in den beliebten Nordlicht-Monaten – empfehlen wir eine Buchung mehrere Monate im Voraus. Beliebte Unterkünfte in Nordnorwegen und geführte Winteraktivitäten sind früh ausgebucht. Unsere Norwegen-Spezialisten beraten Sie persönlich und stellen Ihre Winterreise individuell zusammen.
