Groenalnd, Arktis

Grönland-Reisen – unsere Spezialisten helfen

Die grüne Insel im Nordatlantik

Ein Sprichwort besagt: ‘Wenn Du die Welt gesehen hast, gibt es immer noch Grönland’. Die grüne Insel zwischen Nordeuropa und Nordamerika ist ein abgeschiedenes, mysteriöses und unglaublich faszinierendes Reiseziel. Wenige Orte auf diesem Planeten vereinen derart herrliche Landschaften, eine unbeschreibliche Klarheit des Lichts und eine rohe, überwältigende Kraft der Natur. Doch halt, was war das nochmal mit ‘grün’? Grönland ist ein Wort der Wikinger und bedeutet ‘grünes Land’. Insbesondere im Süden der riesigen Insel ist die Farbe während der schneefreien Sommermonate tatsächlich sehr präsent.

Die grönländische Flora ist vielfältig und besteht aus rund 4'000 Pflanzenarten, von denen der überwiegende Teil zu den Moosen und Flechten gehört.

Die etwa 500 höheren Pflanzenarten sind ausschliesslich in den Küstenregionen südlich des 70. Breitengrades zu finden. Auf der weltgrössten Insel leben weniger als 60'000 Menschen. Neben traditionellen Berufen wie Fischerei und Jagd steuert der Tourismus einen wichtigen Anteil zur wirtschaftlichen Leistung Grönlands bei. Europäische Feriengäste erreichen Grönland mit Flügen, die über Dänemark oder Reykjavik in Island führen.

Was eine Grönland-Reise auszeichnet

Rund vier Fünftel der Insel sind von einem gewaltigen Eisschild bedeckt, das Leben konzentriert sich auf die eisfreien Küstenstreifen. Strassenverbindungen zwischen den Orten gibt es nicht: Wer Grönland bereist, wechselt zwischen Flugzeug, Helikopter und Boot – und erlebt gerade dadurch eine Abgeschiedenheit, die anderswo kaum noch zu finden ist. Zu den bekanntesten Zielen zählt Ilulissat an der Westküste: Der Hafenort nördlich des Polarkreises ist Ausgangspunkt zum UNESCO-geschützten Eisfjord und zur Diskobucht, wo kalbende Gletscher mächtige Eisberge ins Meer entlassen.

Der Süden zeigt sich mit grünen Tälern, Schaffarmen und tief eingeschnittenen Fjorden von seiner milden Seite, während die Hauptstadt Nuuk Einblicke in das moderne Grönland und die lebendige Kultur der Inuit gewährt.

Beste Reisezeit für Grönland-Reisen

Die Hauptsaison dauert von Mai bis September. In den Sommermonaten klettern die Temperaturen an den Küsten auf milde Werte, Wanderwege sind schneefrei, Bootsausflüge zu Gletschern und Eisbergen finden regelmässig statt, und vor der Küste lassen sich mit etwas Glück Wale beobachten. Nördlich des Polarkreises geht die Sonne im Hochsommer wochenlang nicht unter – die Mitternachtssonne taucht Fjorde und Eisberge in ein aussergewöhnliches Licht. Vom Herbst bis ins Frühjahr wird Grönland zum Ziel für Polarlicht-Beobachtungen: In klaren, dunklen Nächten zeigt sich die Aurora Borealis häufig am Himmel. Im Spätwinter und Frühjahr gehören im Norden sowie an der Ostküste traditionelle Hundeschlittentouren zu den eindrücklichsten Erlebnissen.

Praktische Hinweise: So gelingt Ihre Grönland-Reise

Planen Sie genügend Zeit und Flexibilität ein: Das arktische Wetter kann Flug- und Bootsverbindungen kurzfristig verschieben, weshalb sich Pufferzeiten vor dem Rückflug bewähren. Auch im Sommer gehören warme, wind- und wasserdichte Kleidung im Zwiebelprinzip sowie gutes Schuhwerk ins Gepäck. Da die Unterkünfte in den kleinen Orten begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, besonders für die Sommermonate. Grönland passt zu Reisenden, die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben möchten: zu Wanderern und Fotografen, zu Gästen von Expeditions-Seereisen entlang der Küste ebenso wie zu allen, die Gletscher, Eisberge und die Kultur der Inuit auf komfortable Weise kennenlernen wollen.

Wer Weite, Stille und grosse Naturschauspiele schätzt, findet kaum ein lohnenderes Ziel – einen Überblick über die schönsten Orte gibt unsere Seite mit den Grönland Highlights. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten kennen die Insel aus eigener Erfahrung und stellen Ihre Grönland-Reise individuell zusammen – von der Anreise über Kopenhagen oder Reykjavik bis zur passenden Route entlang der Westküste.

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Natur pur in Grönland

Kalbende Gletscher und driftende Eisberge

Ilulissat ist eine für grönländische Verhältnisse grössere Stadt an der Westküste. Bei Reisenden ist der 250 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegene Hafenort vor allem als Ausgangspunkt zum Ilulissat Eisfjord bekannt. Der Fjord ist als Schutzgebiet von aussergewöhnlicher Schönheit ausgewiesen und steht seit 2004 auf der UNESCO Welterbeliste. Diese beeindruckende Sehenswürdigkeit, die grönländisch Kangia heisst, ist fünf Kilometer breit und fünfzig Kilometer lang. Sich fortlaufend vom Sermeq Kujalleq Gletscher lösende Brocken schieben täglich bis zu zwanzig Meter Eis in die langgezogene Bucht hinaus.

Auch beim etwa eine Fahrstunde Kilometer vom Städtchen entfernten Eqip Sermia Gletscher können Sie auf Ihrer Grönland Reise einen eindrücklichen kalbenden Gletscher sehen.

Besonders imposant sind die riesigen Eisberge in der Ilulissat vorgelagerten Diskobucht. Gigantische Eisbrocken lösen sich vom Jakobshavn Isbræ Gletscher ab. Auf Wanderwegen erreichen Besucher die Siedlung Sermermiut, von wo sich eine dramatische Aussicht auf diese driftenden Eisschollen eröffnet.

Wiege der Kultur und Ausgangspunkt für Outdoor Abenteuer

Im Ort selbst widmet sich das lokale Museum der Geschichte der Region, allem voran aber auch einem berühmten Sohn der Stadt: der berühmte Polarforscher, Ethnologe und Buchautor Knud Rasmussen wurde 1879 in Ilulissat geboren. Das Museum verfügt auch über eine beeindruckende Sammlung von arktischen Ausstellungsstücken, welche die reiche Kultur der Inuit, der grönländischen Ureinwohner, dokumentieren. Die beste Reisezeit für die südliche Westküste Grönlands ist von Mai bis August. Bei verhältnismässig stabilem Wetter haben Besucher die Möglichkeit, unter zahlreichen Outdoor Aktivitäten auszuwählen. So führen zum Beispiel verschiedene Bootstouren zu den driftenden Eisbergen in der Bucht oder dem nahen Ilulissat Eisfjord.

Auf ausgedehnten Wanderungen entlang der eindrücklichen Küstenlandschaften und des Fjords erleben Sie Grönland hautnah und unmittelbar. Nach erlebnisreichen Tagen kehren Sie danach in Ihr gemütliches Hotel in Ilulissat zurück und geniessen dabei die zurückhaltende, aber herzliche Gastfreundschaft der Grönländer.

Vom überwältigenden Orchester kalbender Gletscher

Wer einmal einem kalbenden Gletscher zugesehen hat, wird diesen Anblick so schnell nicht vergessen. Ebenso stark wie optische Eindrücke prägen sich aber auch die dabei entstehenden Geräusche im Gedächtnis ein. Ein ohrenbetäubendes Knarren und Knirschen geht jedem Abbruch voran. Der gigantische Sermeq Kujalleq Gletscher ist zweifellos die grösste Attraktion in der Diskobucht. Wenn sich der Gletscher von Eisbrocken trennt, trumpft er regelmässig mit unvorstellbaren Dimensionen auf: Locker kann er sich beim Kalben von einer Million Tonnen Eis und Schollen, die einen Kilometer dick sind, trennen.

So gross diese Giganten sind, so gemütlich gehen sie ihre Reise durch den Fjord an: bis zu einem Jahr driften sie, bis sie das offene Meer erreichen.

Was sich vom Land oder einem Boot bereits als eindrückliches Naturspektakel präsentiert, ist umso umwerfender aus der Luft. Ein Helikopterflug über der Bucht und den überdimensionierten Eiswürfeln zeigt die dritte Dimension in unvergesslicher Art auf. Bootsausflüge werden von Ilulissat angeboten. Diese Touren führen unter anderem auch zu Siedlungen auf Inseln wie Qeqertarsuaq, wo viele Relikte an die Zeiten des kommerziellen Walfangs erinnern. Sobald Schnee liegt, können Sie auch mit Hundeschlitten losziehen und das unendliche Weiss in Gesellschaft von Huskies entdecken.

Da sehr gute Flugverbindungen nach Grönland über Island führen, lassen sich die beiden Inseln als Kombination bestens miteinander verbinden. Sprechen Sie mit unseren Spezialisten, die Ihnen gerne eine massgeschneiderte Offerte für Ihr arktisches Abenteuer unterbreiten.

Die Hauptsaison dauert von Mai bis September: An den Küsten wird es mild, Wanderwege sind schneefrei, Bootsausflüge zu Gletschern und Eisbergen finden regelmässig statt, und nördlich des Polarkreises leuchtet die Mitternachtssonne. Vom Herbst bis ins Frühjahr eignet sich Grönland für Polarlicht-Beobachtungen, im Spätwinter und Frühjahr zudem für Hundeschlittentouren im Norden und an der Ostküste.

Aus Europa erreichen Sie Grönland mit Flügen über Dänemark (Kopenhagen) oder über Reykjavik in Island. Innerhalb des Landes gibt es keine Strassenverbindungen zwischen den Orten: Gereist wird mit Flugzeug, Helikopter und Boot. Planen Sie wegen des arktischen Wetters Pufferzeiten vor dem Rückflug ein, da sich Verbindungen kurzfristig verschieben können.

Grönland passt zu Reisenden, die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben möchten: zu Wanderern und Fotografen, zu Gästen von Expeditions-Seereisen entlang der Küste sowie zu allen, die Gletscher, Eisberge und die Kultur der Inuit auf komfortable Weise kennenlernen wollen. Wer Weite, Stille und grosse Naturschauspiele schätzt, findet kaum ein lohnenderes Ziel.

Zu den bekanntesten Zielen zählt Ilulissat an der Westküste, Ausgangspunkt zum UNESCO-geschützten Eisfjord und zur Diskobucht mit ihren kalbenden Gletschern und riesigen Eisbergen. Der grüne Süden zeigt Schaffarmen und Fjorde, die Hauptstadt Nuuk das moderne Grönland und die Inuit-Kultur. Eindrücklich sind zudem Helikopterflüge über die Diskobucht, Bootstouren und Hundeschlittenfahrten.

Packen Sie auch im Sommer warme, wind- und wasserdichte Kleidung im Zwiebelprinzip sowie gutes Schuhwerk ein. Da die Unterkünfte in den kleinen Orten begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, besonders für die Sommermonate. Rechnen Sie zudem mit wetterbedingten Verschiebungen von Flug- und Bootsverbindungen und planen Sie Pufferzeiten vor dem Rückflug ein.

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