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Spitzbergen – Reisetipps vom Spezialisten

Ihre Tour nach Spitzbergen

Jeder, der sich auf eine Spitzbergen Reise begibt, landet auf dem Flughafen Longyearbyen, der sich auf der Hauptinsel Spitzbergen befindet. Unter anderem in Oslo muss jeder Reisende umsteigen, weil es keine Direktflüge aus der Schweiz gibt.

Spitzbergen ist Teil des Svalbard-Archipels, der hoch im Nordpolarmeer liegt – ungefähr auf halbem Weg zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol. Die Inselgruppe steht unter norwegischer Verwaltung, und Longyearbyen ist mit Abstand die grösste Siedlung: Hier befinden sich Unterkünfte, Restaurants und Museen, und von hier starten praktisch alle Aktivitäten – von der Expeditionskreuzfahrt über Schneemobil- und Hundeschlittentouren bis zur geführten Wanderung durch die Tundra.

Was Spitzbergen auszeichnet

Kaum eine andere arktische Region ist so gut erreichbar und zugleich so unberührt. Gletscher, Fjorde und weite Tundraflächen prägen die Landschaft, in der Eisbären, Walrosse, Polarfüchse und Svalbard-Rentiere leben; dazu kommen Wale vor der Küste und riesige Seevogelkolonien an den Klippen. Ein Ausläufer des Golfstroms mildert das Klima im Vergleich zu anderen Gebieten auf ähnlicher geografischer Breite – arktisch bleibt es dennoch: Selbst im Sommer bewegen sich die Temperaturen meist nur zwischen null und rund zehn Grad.

Ausserhalb der Siedlungen gibt es keine Strassen; unterwegs ist man per Schiff, Schneemobil oder zu Fuss. Da Eisbären überall auftauchen können, sind Ausflüge ausserhalb Longyearbyens nur in Begleitung erfahrener, entsprechend ausgerüsteter Guides gestattet.

Beste Reisezeit für Ihre Spitzbergen Reise

Auf Spitzbergen wechseln sich zwei Extreme ab: Von etwa Mitte April bis Ende August scheint die Mitternachtssonne rund um die Uhr, von Ende Oktober bis Mitte Februar herrscht Polarnacht. Für Expeditionsseereisen ist der Sommer von Juni bis August die beste Zeit – das Packeis zieht sich zurück, die Vogelfelsen sind besetzt und die Chancen auf Wal- und Walrossbeobachtungen stehen am besten. Das Frühjahr von März bis Mai gilt als klassische Saison für Schneemobil- und Hundeschlittentouren: Das Tageslicht ist zurück, die Landschaft liegt aber noch unter einer geschlossenen Schneedecke.

Wer Nordlichter sehen möchte, reist in der dunklen Jahreszeit – während der Polarnacht können sie sogar um die Mittagszeit am Himmel stehen.

Praktische Hinweise

Die Anreise erfolgt meist mit Umstieg in Oslo oder Tromsø. Wichtig zu wissen: Svalbard gehört nicht zum Schengen-Raum, führen Sie deshalb Ihren Reisepass mit. Bezahlt wird in norwegischen Kronen, Kartenzahlung ist weit verbreitet. Packen Sie ganzjährig warme, wind- und wasserabweisende Kleidung im Zwiebelprinzip ein, denn das Wetter kann rasch umschlagen. Mütze, Handschuhe und eine Sonnenbrille gegen das gleissende Licht über Schnee und Eis gehören ebenfalls ins Gepäck.

Für wen sich Spitzbergen eignet

Spitzbergen passt zu Reisenden, für die Natur- und Tierbeobachtungen im Mittelpunkt stehen: Fotografinnen und Fotografen, aktive Entdecker und alle, die eine Expeditionskreuzfahrt durch arktische Gewässer erleben möchten. Wer klassische Badeferien oder ein dichtes Kulturprogramm sucht, wird hier nicht glücklich – wer Weite, Stille und Wildnis sucht, findet kaum ein lohnenderes Ziel. Unsere Skandinavien-Spezialisten stellen Ihre individuelle Spitzbergen Reise gerne zusammen und geben Ihnen persönliche Reisetipps aus erster Hand.

Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger brauchen einen über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass oder eine über das Rückreisedatum hinaus gültige Identitätskarte für die Einreise nach Spitzbergen.

Im Sommer ist es immer hell, denn für fast vier Monate geht die Sonne nie unter. Dafür geht sie im Winter drei Monate überhaupt nicht auf. Für milde Temperaturen in einem kühlen arktischen Klima mit vielen Niederschlägen sorgt ein Ausläufer des Golfstroms.

  • 1. Januar: Neujahr
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 17. Mai: Verfassungstag (1814)
  • 25. Dezember: Weihnachten
  • 26. Dezember: Stefanstag
  • 31. Dezember: Silvester

Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag. In bestimmten Gebieten werden auch Russische Feiertage beachtet.

Norwegisch und Russisch je nach Örtlichkeit, für Reisende wird in gastfreundlichen Betrieben auch Englisch gesprochen.

Die Norwegische Krone ist die Währung in Spitzbergen.

Zwischen Spitzbergen und der Schweiz gibt es in den Sommermonaten keinen Zeitunterschied.

Für Expeditions-Schiffsreisen entlang der Küste ist der arktische Sommer von etwa Juni bis August die beste Reisezeit: Die Mitternachtssonne scheint, das Eis zieht sich zurück und die Tierwelt ist am aktivsten. Der Spätwinter und das Frühjahr, etwa von März bis Mai, verbinden tief verschneite Landschaften mit zunehmend hellen Tagen – ideal für Schneemobil- und Hundeschlittentouren. In der Polarnacht von November bis Februar bleibt es dagegen rund um die Uhr dunkel.

Direktflüge ab der Schweiz gibt es nicht: Sie fliegen zunächst nach Oslo (rund zweieinhalb Stunden) und von dort weiter nach Longyearbyen, was nochmals etwa drei Flugstunden dauert. Planen Sie für die Anreise einen ganzen Reisetag ein und rechnen Sie genügend Umsteigezeit ein – gerne organisieren wir die passenden Verbindungen für Sie.

Spitzbergen gehört zu den bekanntesten Eisbären-Gebieten der Arktis. Die besten Beobachtungschancen bieten Expeditions-Schiffsreisen entlang der Küsten – eine Garantie gibt es in der freien Wildbahn allerdings nie. Wichtig zu wissen: Ausserhalb der Siedlungen dürfen Sie sich nur in Begleitung ortskundiger, bewaffneter Guides bewegen. Geführte Touren sind deshalb Standard.

Im Sommer stehen Expeditions-Schiffsreisen, Gletscher- und Fjordfahrten sowie geführte Wanderungen ab Longyearbyen im Vordergrund – stets mit Blick auf Walrosse, Robben, Rentiere und unzählige Seevögel. Im Frühjahr locken Schneemobil- und Hundeschlittentouren durch die arktische Winterlandschaft. Auch das kleine Longyearbyen selbst ist mit seiner Geschichte einen Besuch wert.

Die Kapazitäten auf Spitzbergen sind klein: Expeditionsschiffe haben nur wenige Kabinen, und die Unterkünfte in Longyearbyen sind begrenzt. Buchen Sie Ihre Reise deshalb möglichst früh – für die Sommersaison idealerweise sechs bis zwölf Monate im Voraus. Unsere Arktis-Spezialisten beraten Sie persönlich und finden das passende Schiff für Sie.

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