Namibia Wueste

Namibia Reisen vom Spezialisten

Wunderschöne Sanddünen und faszinierende Tierbeobachtungen

Oft wird Namibia als karges, ödes Land völlig unterschätzt. Die Wüste Namib, die dem Land den Namen gab, ist die älteste Wüste auf der Welt. Felszeichnungen erzählen von dem Leben der Ureinwohner, die noch mit Pfeil und Bogen zur Jagd gingen. Wüsten sind naturgemäss lebensfeindlich und doch hat die Namib so manche Überraschung zu bieten. Der genaue Betrachter erkennt während der Namibia Reise zahlreiche Landschaftsformen und wie die Wüste das Leben der Menschen und der Tiere bestimmt. Nach und nach verschluckt der Sand, der ständig in Bewegung ist, die Spuren der Menschen und ihrer Geschichten, selbst die Diamantenfunde liegen inzwischen verborgen unter Bergen von Sand. Unsere Spezialisten beraten Sie gern und stellen Ihnen Namibia Rundreisen, Mietwagenrundreisen und Safaris mit der Reservierung von Unterkünften in Abstimmung mit Ihren Vorstellungen zusammen.

Namibia Ferien bedeuten mehr als nur Wüste

Namibia mit offenen Augenen entdecken 

Da ist zum Beispiel die Welwitschia, die Pflanze in Namibias Wappen. Sie kann bis zu 2'000 Jahren alt werden und beeindruckt mit einem einzigen Blattpaar, das sich bis zu acht Metern ausbreiten kann und einem Stamm, der bis 1.50 Meter hoch werden kann. Wegen des geringen Niederschlags haben Lebewesen eine besondere Überlebensstrategie entwickelt, in dem sie morgens den Tau aufnehmen. Bedingt durch den Mangel an Niederschlag verlanden Flüsse auf dem Weg zur Mündung vorher im Wüstensand. Bei Regen explodiert die Natur zu buntem Leben, zu blühenden Teppichen und wird zum Lebenselixier für Gnus, Zebras, Springböcken und Oryx-Antilopen. Namibia Safaris lassen den Traum von dem Erleben der Tiere Afrikas in freier Wildbahn wahr werden.

Die erhabene Verlorenheit der Dünen

Die imposanten Dünen im Nationalpark Sossusvlei lassen sowohl Geologen als auch Touristen andächtig werden. Fahren Sie zu den Dünen auf Ihren Rundreisen am besten am frühen Morgen. Bei Sonnenaufgang liegt die eine Seite der Dünen noch im Schatten, während die andere Seite von der Sonne bestrahlt wird und eine eigentümliche Stimmung von Licht und Schatten erzeugt. Wer die bekannteste Düne "45" erklimmen möchte, sollte dazu unbedingt die Morgenstunden nutzen. In der Mittagszeit ist es ein "mörderisches" Unterfangen, über die eisenhaltigen Sandkörner zu wandern.

Namibia mit original Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelstrudel

Die Dünenlandschaft der Namib und die Mondlandschaft in der Nähe von Swakopmund offenbaren ihre Faszination bei einem Helikopter-Rundflug oder einer Heissluftballon-Fahrt. Ein romantisches Highlight nicht nur für Hochzeitsreisende. 

Ein völlig anderes Bild bietet die Küstenregion Namibias. Während auf dem Weg zur Küste durch den Namib-Naukluft-Park noch eine Staubfahne hinter dem Auto herwirbelt, befinden Sie sich in dem Küstenstädtchen Swakopmund in einer alten europäischen Kleinstadt am atlantischen Ozean. Die deutsche Kolonialzeit hat unverkennbare Spuren hinterlassen mit Bäckereien und Kaffeestuben mit echter Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelstrudel. Kirchen mit deutschem Namen und deutschsprachige Männerchöre sind charakteristische Zeugen einer vergangenen Zeit. Im Bahnhof, der heute zum Hotel umgebaut ist, endete die alte Eisenbahnverbindung von Windhoek ans Meer.

Nördlich von Swakopmund liegt die Skeleton Coast. Schiffswracks und die Skelette von Schiffbrüchigen und Knochen gestrandeter Wale haben diesem Küstenabschnitt den Namen gegeben. 30 Kilometer südlich von der Stadt, in Walvis Bay, sind zahllose Seevögel und Flamingos in einer weiten Lagune zu Hause.

Stimmungsvolle Märkte und historische Felszeichnungen

Aus der deutschen Kolonialzeit stammt der Begriff "Ovambo" für Ovamboland, dem Heimatgebiet des Volksstammes der Ovambo im Norden Namibias. Das besondere Merkmal von Ovamboland sind Farmbetriebe und Weideland. Lehmpfannen, die sich mit Wasser füllen, bedeuten Leben für Mensch und Tier. Über viele Kilometer kommen die legendären "Wüstenelefanten" von den Kaberebergen hierher.

Damaraland, die Heimat der Damara, ist eine einzigartige Berglandschaft mit eigenartigen Felsformationen wie der Fingerklippe und dem höchsten Berg Namibias, dem Brandberg. Twyfelfontein ist jedem bekannt und ein interessantes Ziel auf einer Namibia Mietwagenrundreise wegen sehr gut erhaltener Felszeichnungen, die Auskunft geben über die Geschichte der Menschen in der Jungsteinzeit.

Etosha Nationalpark - Ein absolutes Muss 

Eine Fahrt entlang der Etosha-Pfanne darf während einer Namibia Reise nicht fehlen. Der Nationalpark wird dominiert von dem einstigen Binnensee, der im Laufe von Jahrtausenden versiegt ist und eine Kalk-Salzpfanne hinterlassen hat. In der regenarmen Zeit von April bis Oktober kommen die Tiere, die sonst verstreut im Park leben, an die künstlich angelegten Wasserstellen und liefern ein grandioses Schauspiel.

Namibia macht süchtig

Der spannende Mix aus Sonne, Sand und einer unglaublich vielfältigen Tierwelt macht den Besucher süchtig, immer wiederzukommen. Auch die ehemaligen Diamantenmetropolen Lüderitz und Kolmanskop üben ihre Anziehungskraft aus. In der Hauptstadt Windhoek ist die deutsche Kolonialzeit auf Strassenschildern und historischen Gebäuden noch sehr präsent – und nicht zuletzt durch die Tradition und die sehr verbreitete deutsche Küche.

Namibias Regionen im Überblick

Namibia ist rund zwanzigmal so gross wie die Schweiz, und die Distanzen zwischen den Höhepunkten sind entsprechend weit. Eine gute Reiseplanung beginnt deshalb mit der Frage, welche Regionen sich in der verfügbaren Zeit sinnvoll kombinieren lassen. Die meisten Reisen starten in Windhoek: Die Hauptstadt liegt zentral im Hochland des Landes und ist der wichtigste Ausgangspunkt für Rundreisen. Für eine erste Reise, die den Süden mit dem Norden verbindet, empfehlen unsere Spezialisten mindestens zwei, besser drei Wochen – so bleibt zwischen den Fahretappen genügend Zeit für die Orte, die Sie besonders interessieren.

Der Süden steht für die grossen Wüstenlandschaften: die Dünen des Sossusvlei in der Namib, die rot schimmernden Sandkämme der Kalahari und der Fish River Canyon, der sich eindrücklich tief in die Hochebene eingegraben hat. An der Atlantikküste sorgt der kalte Benguelastrom für ein ganz eigenes Klima – hier liegen das Küstenstädtchen Swakopmund, die Lagune von Walvis Bay mit ihren Flamingos und die raue Skelettküste.

Der Norden ist das Reich der Tiere: Der Etosha Nationalpark zählt zu den besten Beobachtungsgebieten im südlichen Afrika, im Damaraland leben wüstenangepasste Elefanten und Spitzmaulnashörner, und die wasserreiche Sambesi-Region im Nordosten zeigt mit ihren Flussläufen ein überraschend grünes Namibia. Welche Kombination zu Ihrer Reisedauer und Ihren Interessen passt, besprechen Sie am besten mit unseren Afrika-Spezialisten – sie kennen Strecken, Fahrzeiten und Unterkünfte aus eigener Anschauung.

Beste Reisezeit für Namibia

Namibia liegt auf der Südhalbkugel, die Jahreszeiten verlaufen also entgegengesetzt zu unseren. Als klassische beste Reisezeit gilt die Trockenzeit von etwa Mai bis Oktober: Die Tage sind sonnig und angenehm warm, die Luft ist klar, und Regen fällt kaum. In den Wintermonaten Juni bis August kühlt es nachts allerdings deutlich ab – in der Wüste kann das Thermometer gegen den Gefrierpunkt sinken, warme Kleidung für die Morgen- und Abendstunden gehört deshalb ins Gepäck. Für Tierbeobachtungen sind diese Monate ideal: Weil das Wasser knapp wird, versammeln sich die Tiere an den verbleibenden Wasserstellen, besonders eindrücklich zu erleben im Etosha Nationalpark.

Die Regenzeit von etwa November bis April zeigt ein anderes Gesicht des Landes. Der Regen fällt meist in Form kurzer, kräftiger Gewitter am Nachmittag, dazwischen scheint die Sonne. Die Landschaft ergrünt, viele Tiere bringen ihre Jungen zur Welt, und Zugvögel bereichern die Vogelwelt – eine lohnende Zeit für Fotografen und für alle, die Namibia in ungewohnt üppigen Farben erleben möchten. Dafür sind die Temperaturen höher, und die Tiere sind schwieriger zu entdecken, weil sie sich weiter im Land verteilen.

Eine Besonderheit ist die Küste: Um Swakopmund bleibt es dank des kalten Benguelastroms das ganze Jahr über kühl, und morgendlicher Nebel ist häufig – nach heissen Tagen im Landesinneren eine willkommene Abkühlung. Insgesamt gilt Namibia als Ganzjahresziel. Welche Monate für Ihre Route, Ihr Budget und Ihre Interessen am besten passen, klären Sie am einfachsten im Gespräch mit unseren Spezialisten.

Mietwagen, 4x4-Camper oder geführte Rundreise?

Namibia gehört zu den Ländern Afrikas, die sich besonders gut auf eigene Faust entdecken lassen. Auf einer Mietwagenreise bestimmen Sie Tempo und Tagesablauf selbst; Route, Etappen und Unterkünfte planen wir vorgängig gemeinsam mit Ihnen, sodass Sie unterwegs nichts mehr organisieren müssen. Zu beachten sind der Linksverkehr und die vielen Schotterpisten abseits der Hauptachsen – ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb zahlt sich aus, ebenso genügend Zeitreserven für die langen Distanzen.

Noch näher an der Natur sind Sie mit einem 4x4-Camper: Mit Dachzelt und kompletter Ausrüstung übernachten Sie auf Campingplätzen mitten in der Landschaft und geniessen den namibischen Sternenhimmel direkt vor der «Haustüre». Wer lieber die Aussicht geniesst, statt selber zu fahren, wählt eine geführte Rundreise in kleiner Gruppe oder eine privat geführte Safari und profitiert unterwegs vom Wissen erfahrener Reiseleiter. Für Aktive, die das Land abseits der bekannten Routen erleben möchten, bieten sich unsere Abenteuerreisen an. Übernachtet wird je nach Reisestil in Stadthotels, auf Gästefarmen oder in Lodges – von einfach und herzlich bis exklusiv. Gerne kombinieren wir auch verschiedene Reisearten, etwa eine Selbstfahrer-Etappe mit einer Flugsafari in eine entlegene Region.

Gut zu wissen: Anreise, Sprache und Währung

Die Anreise ab der Schweiz erfolgt in der Regel mit einmaligem Umsteigen nach Windhoek; der internationale Flughafen Hosea Kutako liegt rund 45 Kilometer östlich der Hauptstadt. Ein grosser Vorteil von Namibia Ferien: Die Zeitverschiebung zur Schweiz beträgt höchstens eine Stunde, Jetlag ist damit kein Thema – Sie landen am Morgen und können den ersten Reisetag bereits voll nutzen.

Die Amtssprache ist Englisch. Deutsch ist als Erbe der Kolonialzeit vielerorts präsent und wird in Hotels, Lodges und Geschäften oft gesprochen; daneben sind Afrikaans und verschiedene afrikanische Sprachen verbreitet. Bezahlt wird mit dem Namibia-Dollar, der im Verhältnis eins zu eins an den südafrikanischen Rand gekoppelt ist; der Rand wird in Namibia ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert. In Städten und grösseren Lodges können Sie meist mit Kreditkarte bezahlen, für unterwegs empfiehlt sich zusätzlich etwas Bargeld.

Aktuelle Hinweise zu Einreise, Gesundheit und Verkehr finden Sie in unseren Namibia Reiseinformationen. Und wenn Fragen offenbleiben: Unsere Spezialisten begleiten Sie von der ersten Beratung bis zur Rückkehr – damit Ihre Namibia Reise so verläuft, wie Sie sie sich vorgestellt haben.

Wann reisen? Die beste Reisezeit im Detail

Sie möchten genauer wissen, welche Monate sich für Ihre Reisepläne eignen? Auf unserer Seite Beste Reisezeit für Namibia finden Sie eine übersichtliche Klimatabelle, Empfehlungen nach Aktivität – von der Safari über Selbstfahrer-Touren bis zur Fotografie – sowie die wichtigsten Unterschiede zwischen Küste, Hochland und dem Norden des Landes. So legen Sie Reisetermin und Route von Anfang an optimal fest.

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Namibias Schätze zu Fuss erkunden

Faszinierende Flora und Fauna

Die faszinierende Tierwelt Namibias, die unter anderem aus Straussen, Pavianen und Schakalen besteht, ist sehr abwechslungsreich und kann vor allem im Sambesi-Gebiet gut beobachtet werden. Wenn Sie in dieser Region Namibias unterwegs sind und zum Beispiel Wandern oder eine Bootstour auf Ihrem Programm steht, ist auch ein Abstecher zu den beeindruckenden Victoria-Fällen möglich. Die sehr seltene und interessante Pflanze Welwitschia finden Sie hingegen in den Naukluftbergen, in denen auch Springböcke und Zebras ihre Heimat haben. Das Beste an Namibia ist aber die Gewissheit, dass Sie nach einem ereignisreichen Tag auf der Terrasse einer ansprechenden Lodge sitzen werden und mit einem Drink in der Hand den Sonnenuntergang geniessen können.

Als beste Reisezeit für Namibia gilt die Trockenzeit von Mai bis Oktober: Die Tage sind sonnig und angenehm warm, Regen fällt kaum, und die Tiere versammeln sich an den Wasserstellen. Die Regenzeit von November bis April punktet dafür mit grünen Landschaften, Jungtieren und ruhigen Reisemonaten. Eine Klimatabelle und Empfehlungen nach Aktivität finden Sie auf unserer Seite Beste Reisezeit für Namibia.

Für die klassische Route, die den Süden mit Sossusvlei und Swakopmund mit dem Etosha Nationalpark im Norden verbindet, empfehlen unsere Spezialisten mindestens zwei, besser drei Wochen. Namibia ist rund zwanzigmal so gross wie die Schweiz – genügend Zeitreserven zwischen den Etappen machen die Reise deutlich entspannter. Beliebt ist die individuelle Mietwagenreise mit vorab gebuchten Unterkünften.

Ja – Namibia gilt als eines der Länder Afrikas, die sich am einfachsten selbst bereisen lassen. Die Hauptachsen sind gut unterhalten, abseits davon dominieren Schotterpisten; ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb zahlt sich aus, und es gilt Linksverkehr. Wer noch näher an der Natur sein möchte, ist mit dem 4x4-Camper mit Dachzelt unterwegs und übernachtet unter dem namibischen Sternenhimmel.

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