Ruanda Reisen vom Spezialisten
Auf den Spuren der Gorillas
Einmalige Tierbeobachtungen
Naturschönheiten und städtisches Leben
Fast jede Ruanda Reise beginnt in Kigali. Wenn auch die meisten Reisenden wegen der eindrucksvollen Flora und Fauna nach Ruanda kommen, ist auch die Landeshauptstadt durchaus einen Besuch wert. Sie gilt als sauberste Hauptstadt des afrikanischen Kontinents und punktet durch viel Grün. Die zahllosen, das Stadtbild prägenden exotischen Gewächse sind aber natürlich überhaupt nicht zu vergleichen mit der üppigen Natur rund um die Virunga Vulkane. Die zwischen dem Kivu See und dem Eduardsee gelegenen acht Feuerberge sind von tropischem Bergregenwald bedeckt und die Heimat der berühmten Gorillas. Mit über 4'500 Metern ist der Karisimbi Vulkan der höchste der Gruppe und dominiert das eindrucksvolle Landschaftsbild. Der Nationalpark der Vulkane ist ein guter Ausgangspunkt, um von hier aus zu Gorilla Trekkings aufzubrechen.
Zu Besuch bei den Gorillas
Die erfahrenen Fährtensucher im Nationalpark der Vulkane sind schon früh aufgebrochen, um im dichten Urwald den Spuren der Gorillas zu folgen und Sie zu der Stelle zu bringen, an der sich die sanften Riesen gerade aufhalten. Um die Tiere so wenig wie möglich zu stören, werden nur wenige Lizenzen für Ruanda Gorilla Safaris erteilt und Sie können sich wirklich glücklich schätzen, an diesem aussergewöhnlichen Erlebnis teilhaben zu dürfen. Die Besuchszeit ist auf eine Stunde limitiert, denn schliesslich möchten Sie die seltenen Gorillas, von denen es nur noch etwa 300 gibt, in ihrem Lebensrhythmus und bei der Futtersuche nicht stören. Viele Besucher berichten, dass für sie im Angesicht der prachtvollen Tiere die Zeit stehengeblieben zu sein schien und sie ein unvergessliches, sie tief im Herzen berührendes Erlebnis genossen haben.
Auf der Suche nach den Königen des Waldes
Die Gorillas legen bei ihren Wanderungen oft sehr weite Strecken zurück. Ihr Guide ist per Funkgerät mit den Fährtensuchern verbunden und so kann er Sie zielgenau zu der Stelle führen, an der sich die Tiere gerade aufhalten. Nur äusserst selten kommt es vor, dass der Suche der Fährtenleser ein Misserfolg beschieden ist und so können Sie fast sicher sein, auf eine Gruppe Gorillas zu stossen. Eines sollte Ihnen aber klar sein: Der Weg durch den Dschungel ist kein Sonntagsspaziergang, sondern ein echtes Trekking-Abenteuer und festes Schuhwerk und angemessene Kleidung sind ein Muss bei Ruanda Gorilla Safaris. Dass Sie sich in Ihrem Verhalten an die Anweisungen der lokalen Guides richten, bei der Tierbeobachtung einen genügenden Abstand einhalten und auch sonst die Tiere nicht stören, versteht sich von selbst.
Die Frau, die Legende
Dass dem Schutz der Gorillas und der ruandischen Natur heute soviel Aufmerksamkeit zuteil wird, ist der amerikanischen Forscherin Dian Fossey zu verdanken. Sie widmete ihr ganzes Leben der Erforschung der mächtigen Tiere, konnte ihr Vertrauen und dadurch wichtige Erkenntnisse über ihre Familienstrukturen, Kommunikationsweisen und Verhaltensmuster gewinnen. Gleichzeitig kämpfte sie gegen Wilderer und schaffte sich dadurch viele Feinde. Ihr gewaltsamer Tod im Dezember 1985 konnte bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden. Der Film „Gorillas im Nebel“ erzählt das Leben der tapferen Frau, die zu einer Legende wurde.
Das Vermächtnis der Dian Fossey
Ihre letzte Ruhestätte fand die Forscherin auf eigenen Wunsch auf dem Gorillafriedhof, den sie für ihre Schützlinge angelegt hatte. Das Vermächtnis der engagierten Tier- und Naturschützerin lebt weiter und ihre bahnbrechenden Forschungen und Erkenntnisse helfen uns dabei, die Tiere besser zu verstehen. Wenn Ihnen also einmal während Ihrer Ruanda Gorilla Safari einer der mächtigen Silberrücken näher kommt, als es Ihnen lieb ist, machen Sie es, wie Fossey es vorgelebt hat. Brechen Sie Äste und essen Sie die Blätter – so wissen die Gorillas, dass Sie keine Bedrohung darstellen.
Natur und Luxus geniessen
Eine Ruanda Reise hat aber noch viel mehr als tolle Gorilla Safaris zu bieten. Der wunderschöne Bergsee Kivu, der dichte Nyungwe Wald, wo Sie wildlebende Schimpansen beobachten können, oder die weiten Savannen Landschaften im Akagera-Nationalpark – Ruanda ist die ideale Destination für tolle Tier- und Naturerlebnisse. Die luxuriösen, in spektakulärer Lage befindlichen Lodges und Hotels sind der perfekte Rahmen für Ihre unvergessliche Ruanda Reise.
Land der tausend Hügel: Ruandas Regionen im Überblick
Ruanda ist deutlich kleiner als die Schweiz und lässt sich deshalb wunderbar auf einer einzigen Reise entdecken: Die Distanzen zwischen den Nationalparks sind kurz, die Strassen vergleichsweise gut ausgebaut, und hinter fast jeder Kurve öffnet sich ein neues Panorama aus terrassierten Feldern, Bananenhainen und sanften Hügelketten – nicht umsonst trägt das Land den Beinamen «Land der tausend Hügel». Ausgangspunkt beinahe jeder Reise ist Kigali. Die Hauptstadt gilt als eine der saubersten und bestorganisierten Städte Afrikas und lohnt ein bis zwei Tage Aufenthalt: lebhafte Märkte, moderne Cafés und Galerien sowie die eindrückliche Gedenkstätte zur jüngeren Geschichte des Landes vermitteln ein vielschichtiges Bild des heutigen Ruanda.
Vier Naturräume, vier Gesichter
Im Nordwesten erhebt sich die Virunga-Vulkankette mit dem Volcanoes-Nationalpark, der Heimat der berühmten Berggorillas. Im Südwesten schützt der Nyungwe-Nationalpark einen der ältesten Bergregenwälder Afrikas: Hier leben Schimpansen und zahlreiche weitere Primatenarten, ein Baumkronenpfad eröffnet spektakuläre Ausblicke über das dichte Blätterdach. Ganz anders präsentiert sich der Osten des Landes: Im Akagera-Nationalpark erwarten Sie Savannen, Seen und Papyrussümpfe – seit der Wiederansiedlung von Löwen und Nashörnern sind hier wieder alle Big Five zu Hause. Erholung zum Abschluss bietet der Kivu-See an der Westgrenze: stille Buchten, Kaffee- und Teeplantagen und Lodges direkt am Wasser machen ihn zum idealen Ort, um die Eindrücke einer Ruanda Reise ausklingen zu lassen.
Gorilla-Trekking in Ruanda: gut geplant zum grossen Moment
Die Begegnung mit den Berggorillas im Volcanoes-Nationalpark ist für die meisten Reisenden der Höhepunkt ihrer Ruanda Ferien – und sie will vorausschauend geplant sein. Die Zahl der täglich erhältlichen Trekking-Bewilligungen ist streng limitiert: Jede an Menschen gewöhnte Gorillafamilie darf pro Tag nur von einer kleinen Gruppe mit maximal acht Personen besucht werden, die Beobachtungszeit ist auf eine Stunde begrenzt. In den beliebten Trockenzeitmonaten sind die Permits deshalb oft lange im Voraus ausgebucht. Unser Rat: Fixieren Sie zuerst das Trekking-Datum und bauen Sie die übrige Rundreise darum herum auf – unsere Spezialisten kümmern sich um die frühzeitige Reservierung.
So läuft der Trekking-Tag ab
Der Tag beginnt früh: Nach dem Briefing im Park-Hauptquartier werden die Besucher den einzelnen Gorillafamilien zugeteilt, wo immer möglich abgestimmt auf Kondition und Wünsche – die Familien halten sich unterschiedlich weit vom Parkrand entfernt auf. Je nach Standort der Tiere dauert der Aufstieg durch Bambusdickicht und Nebelwald zwischen einer und mehreren Stunden. Ranger und Fährtenleser stehen dabei in ständigem Funkkontakt, die Erfolgsquote ist entsprechend hoch. Für das Gorilla-Trekking gilt ein Mindestalter von 15 Jahren.
Kondition, Ausrüstung und Alternativen
Eine besondere sportliche Vorbereitung ist nicht nötig, eine gewisse Grundkondition und Trittsicherheit hingegen schon: Die Wanderung führt auf über 2'500 Meter Höhe, die Pfade können steil und rutschig sein. Bewährt haben sich knöchelhohe Wanderschuhe, lange Hosen, Handschuhe für den Halt an Ästen und Brennnesseln sowie ein leichter Regenschutz. Lokale Träger begleiten Sie auf Wunsch – eine grosse Entlastung und zugleich direkte Unterstützung für die Gemeinden am Parkrand. Wer mehr Zeit im Volcanoes-Nationalpark einplant, kann zusätzlich die seltenen Goldmeerkatzen besuchen oder auf den Spuren von Dian Fossey wandern. Passende Unterkünfte finden Sie bei unseren Hotels und Lodges am Volcanoes-Nationalpark, weitere Eindrücke auf unserer Seite zu den Gorilla-Safaris.
Beste Reisezeit für Ruanda
Dank der Höhenlage geniesst Ruanda ein ganzjährig mildes, tropisch-gemässigtes Klima: Kigali liegt auf rund 1'500 Metern über Meer, grosse Hitze ist selten, die Nächte sind angenehm kühl. Entscheidend für die Reiseplanung sind weniger die Temperaturen als die Niederschläge, denn das Jahr gliedert sich in zwei Trocken- und zwei Regenzeiten.
Trockenzeiten: ideale Bedingungen fürs Trekking
Die lange Trockenzeit von Juni bis September gilt als beste Reisezeit für Ruanda: Die Pfade im Bergregenwald sind trockener und weniger rutschig, was das Gorilla-Trekking und Wanderungen im Nyungwe-Wald deutlich angenehmer macht. Auch die kürzere Trockenphase von Dezember bis Februar eignet sich gut für eine Reise. Im Akagera-Nationalpark konzentrieren sich die Tiere in dieser Zeit an den Wasserstellen – beste Voraussetzungen für Ihre Safari.
Regenzeiten: sattes Grün und mehr Ruhe
In der grossen Regenzeit von März bis Mai sowie der kleinen von Oktober bis November fallen die Schauer meist kurz und kräftig aus, häufig am Nachmittag. Reisen sind grundsätzlich das ganze Jahr über möglich: Die Landschaft präsentiert sich dann in sattem Grün, unterwegs sind weniger Gäste, und Trekking-Permits sind leichter erhältlich. Gutes Schuhwerk und Regenschutz gehören in diesen Monaten allerdings erst recht ins Gepäck.
Reisearten: So entdecken Sie Ruanda mit Knecht Reisen
Ruanda ist kein Ziel ab Stange – und genau das macht seinen Reiz aus. Wir stellen Ihre Reise individuell zusammen: Auf privat geführten Ruanda Rundreisen sind Sie mit erfahrenem Fahrer-Guide unterwegs und verbinden Gorilla-Trekking, Schimpansen-Tracking, Safari im Akagera und Ausspannen am Kivu-See ganz nach Ihren Vorstellungen. Wer einzelne Etappen vertiefen möchte, findet in unserer Auswahl an Hotels und Lodges vom komfortablen Stadthotel in Kigali bis zur exklusiven Lodge am Parkrand den passenden Rahmen. Ruanda lässt sich zudem gut mit weiteren Destinationen im östlichen und südlichen Afrika kombinieren – unser Spezialisten-Team berät Sie gerne zu den Möglichkeiten.
Praktische Hinweise für Ihre Ruanda Reise
Die Anreise erfolgt über den internationalen Flughafen von Kigali, ab der Schweiz in der Regel mit einem Zwischenstopp. Die Zeitverschiebung ist minimal: Während der Schweizer Sommerzeit gibt es keinen Unterschied, im Winter ist Ihnen Ruanda eine Stunde voraus. Landessprache ist Kinyarwanda, mit Englisch und teilweise Französisch kommen Sie im Tourismus gut zurecht. Bezahlt wird mit dem Ruanda-Franc; in vielen Hotels und Lodges werden zudem Kreditkarten akzeptiert. Eine Besonderheit fürs Packen: Plastiksäcke sind in Ruanda verboten und können bereits bei der Einreise eingezogen werden – greifen Sie stattdessen zu Stoff- oder Papiertaschen.
Einreise und Gesundheit
Verbindliche Informationen zu Einreisebestimmungen und zur aktuellen Lage finden Sie in den offiziellen Reisehinweisen des EDA; zu Impf- und Gesundheitsfragen berät Sie Ihr Hausarzt oder ein Zentrum für Reisemedizin. Eine Übersicht mit weiteren Angaben zur Vorbereitung haben wir in unseren Reiseinformationen für Sie zusammengestellt. So vorbereitet steht dem Abenteuer im Land der tausend Hügel nichts mehr im Weg.
Klimatabelle Ruanda
Die Werte beziehen sich auf Kigali (rund 1'500 Meter über Meer). In den höher gelegenen Regionen – etwa am Volcanoes-Nationalpark oder im Nyungwe-Wald – ist es spürbar kühler und feuchter.
| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tagestemperatur (°C) | 27 | 27 | 26 | 26 | 25 | 26 | 27 | 27 | 27 | 26 | 26 | 26 |
| Nachttemperatur (°C) | 16 | 16 | 16 | 16 | 16 | 15 | 15 | 16 | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Regentage | 11 | 11 | 15 | 18 | 13 | 3 | 2 | 4 | 10 | 15 | 16 | 13 |
Die Temperaturen bleiben dank der Höhenlage das ganze Jahr über mild und nahezu konstant. Massgebend sind die Regenzeiten: Die grosse dauert von März bis Mai, die kleine von Oktober bis November – die Trockenzeit von Juni bis September bietet die besten Bedingungen für Gorilla-Trekkings und Safaris.
Sanfter Natur-Tourismus in Ruanda rettet Leben
Faszinierende Tierbegegnungen
Berggorillas gehören zu den am stärksten bedrohten Arten weltweit. Sie mussten vor den Wirren des Bürgerkrieges fliehen und werden von Wilderern verfolgt. Ausserdem können Sie sich bei Menschen und Haustieren mit Infektionskrankheiten wie Ebola oder für sie gefährlichen Erkältungskrankheiten anstecken. Es existieren nur zwei Populationen, eine davon im Nationalpark um die Virunga Volcanoes. Seit 2010 geht es wieder aufwärts mit der Anzahl der Berggorillas im Virunga-Vulkan-Gebiet. Ruanda Gorilla Trekkings sind zu einer wichtigen Einnahmequelle des Landes geworden. Es achtet streng darauf, dass nur kleine Gruppen für eine begrenzte Zeit unter Führung erfahrener Guides Wanderungen zu den Gorilla-Gruppen im Bergnebelwald unternehmen. Für Besucher bedeutet die unmittelbare Begegnung ein einmaliges, atemberaubendes Erlebnis, für die Gorillas sind diese wiederum eine wichtige Lobby.
Als beste Reisezeit für Ruanda gilt die lange Trockenzeit von Juni bis September: Die Pfade im Bergregenwald sind dann trockener und weniger rutschig – ideal für Gorilla-Trekkings. Auch die kürzere Trockenphase von Dezember bis Februar eignet sich gut. Dank der Höhenlage bleibt das Klima das ganze Jahr über mild, Reisen sind grundsätzlich in allen Monaten möglich.
In Ruanda liegt der Volcanoes-Nationalpark nur wenige Fahrstunden von Kigali entfernt – das Gorilla-Trekking lässt sich dadurch auch in eine kompakte Reise einbauen. Uganda punktet mit dem Bwindi-Regenwald und lässt sich gut mit klassischen Safaris kombinieren, verlangt aber längere Anfahrten. Einen Überblick geben unsere Gorilla-Safaris in Ruanda und die Gorilla-Safaris in Uganda – unsere Spezialisten beraten Sie gerne zu beiden Varianten.
Ja – im Akagera-Nationalpark im Osten des Landes erwarten Sie Savannen, Seen und Papyrussümpfe; seit der Wiederansiedlung von Löwen und Nashörnern sind dort wieder alle Big Five zu Hause. Dazu kommen Schimpansen-Tracking im Nyungwe-Wald und Erholung am Kivu-See – zusammen ergibt das eine überraschend vielseitige Reise auf kleinem Raum.
