Berggorilla, Ruanda

Ruanda-Safarireise vom Spezialisten

Einmalige Naturerlebnisse

Sie sind friedfertig, sanftmütig und gesellig. Sie leben hoch über den Savannen in Gebirgswäldern zwischen 2'200 und 4'300 Metern Höhe. Ihr langes, dichtes Fell hält sie warm. Berggorillas ähneln uns Menschen genetisch zu ungefähr 98 Prozent. Einer Gorilla Familie zuzuschauen oder einen mächtigen Silberrücken aus gebührendem Abstand zu bestaunen, ist ein intensives Erlebnis. Wenn Sie in Ruanda Gorilla Trekkings durch den Regenwald erwägen und Ruandas Tierwelt auf einer Safari kennenlernen wollen, sind Ihnen unsere erfahrenen Ruanda Spezialisten gern bei der Planung Ihrer Ruanda Ferien behilflich.

Spezialisten-Team
Offerte
Bei uns bekommen Sie Expertenwissen aus erster Hand: Dank dem einzigartigen Know-how von unseren langjährigen Reisespezialisten sind unsere Beratungen nicht nur zuverlässig und individuell, sondern beruhen auch auf echten eigenen Erfahrungen.

Reisehighlight in Ruanda - Begegnung mit Berggorillas

Viele Berggorilla-Familien sind an Menschen gewöhnt

Berggorilla-Gruppen umfassen durchschnittlich zehn Mitglieder. Es gibt aber auch wesentlich grössere Gruppen. Ein ausgewachsener Berggorilla-Mann ist etwa 1,75 Meter gross. Er wiegt bis zu 250 Kilogramm und ist äusserst kräftig. In Nationalparks werden die Gorillapopulationen von Nationalpark-Mitarbeitern beobachtet und überwacht. Sie schützen sie vor Wilderern und geben den Touristen-Führern Hinweise auf den jeweiligen Aufenthaltsort der Tiere. Die Berggorillas sind zwar Wildtiere, sie haben aber gelernt, den Menschen nicht als Feind zu betrachten. In der Regel ignorieren sie ihn.

Sanfter Natur-Tourismus in Ruanda rettet Leben

Berggorillas gehören zu den am stärksten bedrohten Arten weltweit. Sie mussten vor den Wirren des Bürgerkrieges fliehen und werden von Wilderern verfolgt. Ausserdem können Sie sich bei Menschen und Haustieren mit Infektionskrankheiten wie Ebola oder für sie gefährlichen Erkältungskrankheiten anstecken. Es existieren nur zwei Populationen, eine davon im Nationalpark um die Virunga Volcanoes.

Seit 2010 geht es wieder aufwärts mit der Anzahl der Berggorillas im Virunga-Vulkan-Gebiet. Ruanda Gorilla Trekkings sind zu einer wichtigen Einnahmequelle des Landes geworden. Es achtet streng darauf, dass nur kleine Gruppen für eine begrenzte Zeit unter Führung erfahrener Guides Wanderungen zu den Gorilla-Gruppen im Bergnebelwald unternehmen. Für Besucher bedeutet die unmittelbare Begegnung ein einmaliges, atemberaubendes Erlebnis, für die Gorillas sind diese wiederum eine wichtige Lobby.

Dian Fossey und "Gorillas im Nebel"

Der Film über das Leben und leidenschaftliche Wirken der amerikanischen Primatenforscherin berührte 1988 die Kinobesucher. Fossey setzte sich für den Schutz der faszinierenden Tiere ein. Sie zeigte als Erste die Gorillas als "sanfte Riesen" mit einem beeindruckend friedlichen und hingebungsvollen Sozialleben und richtete das Augenmerk der Welt auf die bedrohte Spezies.

Die Schweiz Afrikas?

Hohe Berge, schöne Seen, dicht besiedelt – nicht nur die herrliche Landschaft, sondern auch eine intakte Infrastruktur erwecken auf Ruanda Reisen den Eindruck, in der afrikanischen Schweiz zu sein. Die Anzahl von Gorilla-Permits ist streng begrenzt. In den Nationalparks des Landes Volcanoes, Akagera und Nyungwe-Forest leben noch weiteren Affenarten, wie Schimpansen, Goldmeerkatzen und Ruwenzori-Colobus-Affen. Natürlich ist jedoch bei Ruanda Rundreisen und Safaris in Ostafrika die Begegnung mit Berggorillas der ergreifende und atemberaubende Höhepunkt.

Gorilla Trekking in Ruanda: So läuft ein Besuch im Volcanoes Nationalpark ab

Ausgangspunkt für jedes Ruanda Gorilla Trekking ist die Parkzentrale in Kinigi bei Musanze, am Fuss der Virunga-Kette. Auf ruandischer Seite gehören dazu die Vulkane Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo. Der Park grenzt direkt an die Schutzgebiete in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, die Gorillas bewegen sich über diese Grenzen hinweg.

Der Tag beginnt früh. Beim Briefing werden die Gäste in Gruppen von höchstens acht Personen eingeteilt, jede Gruppe wird einer an Menschen gewöhnten Gorillafamilie zugeordnet – etwa Sabyinyo, Amahoro oder Susa. Die Zuteilung richtet sich auch danach, wie fit und wie gut zu Fuss Sie sind, denn manche Familien halten sich näher am Waldrand auf als andere.

Vom Trailhead geht es zunächst durch Felder und Bambuszonen, dann in den Bergnebelwald. Tracker sind seit dem Morgengrauen unterwegs und melden per Funk, wo die Familie steht. Der Aufstieg dauert je nach Standort weniger als eine Stunde oder auch drei bis vier Stunden pro Weg, auf rund 2'500 bis 3'000 Metern Höhe und oft auf weichem, rutschigem Boden.

Bei der Familie angekommen, bleibt eine Stunde Zeit. Die Rucksäcke werden abgestellt, gesprochen wird leise, die vorgeschriebene Distanz zu den Tieren hält der Guide im Blick. Wer erkältet ist, tritt das Trekking nicht an – die Ansteckungsgefahr für die Gorillas ist zu gross. Unterkünfte in Gehdistanz zum Parkeingang finden Sie unter Lodges am Volcanoes Nationalpark.

Die Zahl der Permits pro Tag ist streng limitiert und jedes Permit gilt für ein bestimmtes Datum und eine bestimmte Person. Ein Teil der Einnahmen fliesst in den Naturschutz und an die Gemeinden rund um den Park. Wir reservieren die Permits im Voraus und bauen die Reise anschliessend darum herum auf.

Ruandas Nationalparks im Vergleich: Vulkane, Regenwald und Savanne

Ruanda – englisch Rwanda – ist kleiner als die Schweiz und lässt sich in einer knappen Reise gut abdecken. Vier sehr verschiedene Landschaften stehen zur Wahl, und genau diese Mischung macht eine Ruanda Safari über das Gorilla Trekking hinaus interessant.

Der Volcanoes Nationalpark im Nordwesten steht für Berggorillas, dazu für Goldmeerkatzen-Trekkings, die Wanderung zum Kratersee des Bisoke und den Weg zum Grab von Dian Fossey oberhalb der früheren Forschungsstation Karisoke. Zwei bis drei Nächte in der Region lassen Raum für ein zweites Trekking oder einen Ruhetag.

Der Nyungwe Nationalpark im Südwesten ist ein alter Bergregenwald. Hier stehen Schimpansen-Trekkings im Vordergrund, dazu grosse Verbände von Colobus-Affen, ein Baumkronenpfad über einer Waldschlucht und ausgeschilderte Wanderwege. Die Vogelwelt ist dicht, die Wege sind teils steil und feucht.

Der Akagera Nationalpark im Osten ist das Gegenstück: offene Savanne, Akazien, Seen und Papyrussümpfe an der Grenze zu Tansania. Hier fährt man klassische Pirschfahrten im Fahrzeug, ergänzt durch eine Bootsfahrt auf dem Lake Ihema mit Flusspferden und Krokodilen. Löwen und Nashörner wurden wieder angesiedelt.

Dazwischen liegen der Lake Kivu mit Badebuchten, Bootsfahrten und dem Congo-Nile-Trail sowie Kigali. Die Hauptstadt ist übersichtlich, das Genozid-Gedenkzentrum in Gisozi ordnet die jüngere Geschichte ein und gehört für viele Reisende zum Aufenthalt dazu. Der kleine Gishwati-Mukura-Nationalpark ergänzt das Angebot um Waldwanderungen abseits der Hauptrouten.

Beste Reisezeit und was Sie wann sehen

Ruanda liegt nahe am Äquator, die Höhenlage macht das Klima mild. Statt Sommer und Winter gibt es zwei Trocken- und zwei Regenzeiten. Die lange Trockenzeit reicht von Juni bis Mitte September, die kurze von Mitte Dezember bis Anfang März. Dazwischen liegen die langen Regen von März bis Mai und die kurzen Regen im Oktober und November.

Gorilla Trekking ist ganzjährig möglich. Im Bergnebelwald regnet es in jedem Monat, die Trockenzeiten sind lediglich deutlich verlässlicher. Dann sind die Pfade fester, die Sicht klarer und die Vulkane häufiger wolkenfrei. Entsprechend früh sind Permits und Lodges in diesen Wochen ausgebucht – eine Vorlaufzeit von mehreren Monaten ist die Regel.

In den Regenmonaten wird es glitschiger und die Aufstiege werden anstrengender. Dafür ist der Wald grün, die Gorillas finden mehr Nahrung in tieferen Lagen und stehen dadurch oft näher am Parkrand. Wer Bilder ohne harte Kontraste mag und mehr Ruhe im Park schätzt, reist in dieser Zeit bewusst.

Für die Savanne im Akagera gilt die umgekehrte Logik der Trockenzeit: Wenn die Wasserstellen schrumpfen, konzentrieren sich die Tiere und sind leichter zu beobachten, das Gras steht niedriger. Schimpansen im Nyungwe sind ganzjährig unterwegs, folgen aber dem Fruchtangebot und wandern dabei teils weit – hier braucht es etwas Geduld.

Tagsüber ist es angenehm warm, nachts auf über 2'000 Metern spürbar kühl. Eine Fleecejacke, eine Regenjacke, feste Schuhe mit Profil und Handschuhe für Brennnesseln und Dornen gehören deshalb in jedes Gepäck, unabhängig von der Saison.

Anreise, Fahrzeiten und praktische Hinweise

Ab der Schweiz erreichen Sie Kigali mit einem Umstieg an einem europäischen oder arabischen Drehkreuz. Der Flughafen liegt nahe am Stadtzentrum. Der Zeitunterschied beträgt im Schweizer Sommer null und im Winter eine Stunde – Jetlag ist damit kein Thema, und der Anschlusstransfer lässt sich meist noch am Ankunftstag legen.

Ruanda gilt als Land der tausend Hügel: kurze Distanzen, aber kurvige Strecken. Von Kigali nach Musanze und damit zum Volcanoes Nationalpark fahren Sie rund zweieinhalb Stunden auf asphaltierter Strasse. Nach Akagera sind es etwa zweieinhalb Stunden, an den Lake Kivu je nach Ort zwei bis drei Stunden, nach Nyungwe fünf bis sechs Stunden.

Unterwegs sind Sie in der Regel im Geländewagen mit Fahrerguide, was Zwischenstopps auf Märkten, an Teeplantagen oder Aussichtspunkten möglich macht. Wer die lange Fahrt in den Südwesten vermeiden möchte, kann Nyungwe auslassen oder die Strecke über den Lake Kivu aufteilen.

Für die Einreise braucht es ein Visum; es ist im Voraus online oder bei Ankunft erhältlich, und ein gemeinsames Visum für Ruanda, Uganda und Kenia besteht ebenfalls. Je nach Reiseweg wird eine Gelbfieberimpfung verlangt. Ruanda liegt in einem Malariagebiet – lassen Sie sich zu Prophylaxe und Mückenschutz rechtzeitig ärztlich beraten. Wir nennen Ihnen die jeweils geltenden Bestimmungen bei der Buchung.

Zwei Eigenheiten fallen Reisenden schnell auf: Einwegplastiksäcke sind im Land verboten und werden bereits bei der Einreise aussortiert. Und am letzten Samstag im Monat findet der gemeinschaftliche Arbeitsmorgen Umuganda statt, während dem Geschäfte geschlossen bleiben und wenig gefahren wird. Wir berücksichtigen das bei der Routenplanung.

Bausteine kombinieren: für wen sich welche Ruanda Reise eignet

Die kurze Variante ist ein Aufenthalt von etwa vier bis fünf Tagen mit einem oder zwei Gorilla Trekkings und einer Nacht in Kigali. Sie eignet sich als konzentrierter Baustein für alle, die wenig Zeit haben oder Ruanda einer längeren Ostafrikareise voranstellen beziehungsweise anhängen.

Wer acht bis zwölf Tage einplant, verbindet die Gorillas mit Schimpansen im Nyungwe, ein paar ruhigen Tagen am Lake Kivu und Pirschfahrten im Akagera. Diese Runde deckt Regenwald, Seenlandschaft und Savanne ab und kommt ohne Inlandflüge aus.

Naheliegend ist auch der Vergleich mit dem Nachbarland: Gorilla Trekking in Uganda führt in den Bwindi-Regenwald, verlangt längere Anfahrten, lässt sich dafür gut mit Schimpansen im Kibale und Bootssafaris verbinden. Ruanda punktet mit der kurzen Fahrzeit ab Flughafen, Uganda mit der grösseren Bandbreite an Nationalparks. Beide Länder lassen sich in einer Reise verbinden.

Für eine klassische Safari mit grossen Herden ergänzen Sie Ruanda mit Kenia oder Tansania: Gorillas zuerst, dann Serengeti, Ngorongoro oder Masai Mara. Als Abschluss bieten sich Badetage an, etwa auf Sansibar mit Direktverbindungen ab Ostafrika – Zanzibar liegt nur einen kurzen Flug entfernt.

Familien mit jüngeren Kindern planen anders: Für das Gorilla Trekking gilt ein Mindestalter, für Pirschfahrten im Akagera, Bootsfahrten und Tage am See dagegen nicht. Häufig kombinieren wir deshalb ein Trekking für die Eltern mit einem Alternativprogramm für die Kinder. Sprechen Sie uns an, wir stimmen die Bausteine auf Ihre Gruppe ab.

Besuche sind ganzjährig möglich. Als angenehmste Zeit gelten die Trockenperioden von Juni bis Mitte September sowie von Mitte Dezember bis Anfang März: festere Pfade, klarere Sicht auf die Vulkane. In den Regenmonaten März bis Mai und Oktober bis November ist der Wald grüner und weniger besucht, die Aufstiege sind dafür rutschiger. Da die Permits limitiert sind, empfiehlt sich für die Trockenzeit eine Vorlaufzeit von mehreren Monaten.

Für ein Gorilla Trekking mit An- und Abreise reichen vier bis fünf Tage. Wer zwei Trekkings machen und den Volcanoes Nationalpark in Ruhe erleben möchte, plant sechs Tage. Eine Rundreise mit Schimpansen im Nyungwe, Tagen am Lake Kivu und Pirschfahrten im Akagera braucht acht bis zwölf Tage. Kombinieren Sie Ruanda mit Uganda, Kenia oder Tansania, kommen entsprechend weitere Tage dazu.

Den grössten Einzelposten bilden die Gorilla-Permits, deren Gebühr staatlich festgelegt ist und in Naturschutz sowie Gemeindeprojekte fliesst. Dazu kommen Flüge, die Lodgekategorie, das Fahrzeug mit Fahrerguide inklusive Treibstoff, weitere Parkgebühren für Nyungwe oder Akagera sowie Mahlzeiten und optionale Aktivitäten. Die Reisezeit beeinflusst die Lodgepreise, die Gruppengrösse verteilt die Fahrzeugkosten. Wir stellen Ihnen die Positionen im Angebot transparent gegenüber.

Sie wandern auf rund 2'500 bis 3'000 Metern Höhe abseits befestigter Wege durch Bambus und dichte Vegetation, oft auf weichem Untergrund und mit steilen Passagen. Je nach Standort der Familie dauert der Weg unter einer Stunde oder mehrere Stunden pro Richtung. Normale Wanderkondition genügt; bei der Einteilung wird Rücksicht auf die Fitness genommen. Träger stehen am Ausgangspunkt zur Verfügung und entlasten spürbar.

Für das Trekking zu Berggorillas und Schimpansen gilt ein behördliches Mindestalter, jüngere Kinder dürfen nicht mit in den Wald. Für den Rest einer Ruanda Reise gibt es keine solchen Einschränkungen: Pirschfahrten im Akagera, Bootstouren, Tage am Lake Kivu und Begegnungen in den Dorfgemeinschaften funktionieren mit Kindern gut. Oft lösen wir das mit einem Trekking für die Erwachsenen und einem parallelen Programm für die Familie.

In Ruanda liegt der Volcanoes Nationalpark rund zweieinhalb Stunden vom Flughafen Kigali entfernt, was kurze Aufenthalte möglich macht. Uganda punktet mit dem Bwindi-Regenwald und einer grösseren Zahl an Nationalparks, verlangt dafür längere Fahrten oder einen Inlandflug. Wer beides sehen will, verbindet die Länder auf der Strasse. Wir empfehlen Ihnen je nach Reisedauer, Reisestil und gewünschtem Komfort die passende Variante.

Bewährt hat sich die Reihenfolge Gorillas zuerst, Strand zum Schluss. Ab Kigali erreichen Sie über Nairobi oder Daressalam die Küste, häufig gewählt wird Sansibar mit Stone Town und den Stränden im Nordosten. Rechnen Sie mit einem Reisetag für den Wechsel und mindestens vier bis fünf Badetagen. Alternativ bieten sich die Küste Kenias oder ein Abstecher an den Lake Kivu innerhalb Ruandas an.

Kataloge

Online blättern oder bestellen

Online blättern
Online blättern
Online blättern

Das könnte Sie auch interessieren

Diese Reise interessiert Sie?Unsere afrika-Spezialisten stellen Ihnen Ihre Reise persönlich und ohne Zeitdruck zusammen.
Jetzt unverbindlich anfragen