Berggorilla, Uganda

Uganda-Safaris vom Spezialisten

Uganda Ferien für Naturliebhaber

Im Camp herrscht Aufbruchstimmung und gespannte Erwartung. Die abenteuerliche Gorilla Safari zu den Berggorillas beginnt frühmorgens. Im Bwindi Nationalpark in Uganda, einem ursprünglichen Regenwald, der sich über den Albertine Grabenbruch erstreckt, möchte die Touristengruppe Ugandas Gorillas in ihrem angestammten Habitat begegnen. Berggorillas leben nur in Uganda, Ruanda und im Kongo. Die faszinierenden Primaten durchstreifen den Bwindi-Regenwald, der auch als "impenetrable", undurchdringlich, bezeichnet wird, ständig auf der Suche nach Nahrung – Früchte, Blätter, Knospen und Wurzeln, aber auch Eier, Schnecken und Larven werden nicht verschmäht.

Wenn Sie in Uganda Gorillas von Angesicht zu Angesicht begegnen möchten, kontaktieren Sie zur Planung Ihrer Uganda Ferien unsere erfahrenen Uganda Spezialisten! Sie helfen Ihnen gern dabei, ein Gorilla Trekking beispielsweise mit Uganda Rundreisen zu kombinieren.

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Bei uns bekommen Sie Expertenwissen aus erster Hand: Dank dem einzigartigen Know-how von unseren langjährigen Reisespezialisten sind unsere Beratungen nicht nur zuverlässig und individuell, sondern beruhen auch auf echten eigenen Erfahrungen.

Besuch der Nationalparks in Uganda

Schutz durch behutsame Beobachtung

Es existieren nur zwei Vorkommen dieser friedfertigen Giganten, eins in den Nationalparks nahe der Virunga-Vulkane und eben im Bwindi-Wald in Uganda. Die scheuen Berggorillas sind habituiert, das bedeutet, sie wurden vorsichtig an Besuche von Menschen gewöhnt. Ranger informieren sich ständig gegenseitig über Sichtungen. Die regelmässige Überwachung schützt unsere gefährdeten Verwandten auch vor Wilderern. Wildtier-Safaris während Uganda Reisen sind mittlerweile eine wichtige Einnahmequelle des Landes.

Urwald-Trekking zu einer Berggorilla-Familie

Erfahrene Guides führen die Kleingruppe durch den geheimnisvollen Dschungel bergan. Sie bahnen sich mit der Machete den Weg durch dichte Vegetation, bis sie zu sehen ist, die Berggorilla-Gruppe bei der Mahlzeit. Diese lässt sich nicht stören. Eine Berggorilla-Gruppe besteht typischerweise aus einem mächtigen Silberrücken sowie mehreren, nicht miteinander verwandten Frauen und ihren Kindern. Die Menschengruppe darf sich bis auf sieben Meter nähern. Sie sollte dabei stets im Blickfeld des Gorilla-Anführers bleiben.

Freundlich, friedfertig und sozial

Eine Stunde Zeit haben die Besucher, um der Gorillafamilie bei ihrem sozialen Miteinander zuzuschauen, zu erleben, wie sie gelassen und seelenruhig ihren täglichen Beschäftigungen nachgeht. Der behutsame Umgang zahlt sich aus. Seit einigen Jahren erholt sich die Zahl der beeindruckenden Primaten wieder.

Die tropische Tierwelt authentisch erleben

Uganda, mit seiner reichen tropischen Flora und Fauna, hat zehn Nationalparks eingerichtet:

Verschiedene Projekte widmen sich Zucht- und Auswilderungsprogrammen, beispielsweise zur Wiederansiedlung von wildlebenden Nashörnern. Naturliebhaber können sich für Uganda Reisen, von der Hauptstadt Kampala ausgehend, ein individuelles Ferienprogramm zusammenstellen lassen. Unsere Experten freuen sich darauf, Sie beraten zu dürfen.

Bwindi und Mgahinga: die Trekking-Sektoren im Überblick

Die Berggorillas Ugandas verteilen sich auf zwei Schutzgebiete im Südwesten des Landes. Der weitaus grössere Teil lebt im Bwindi Impenetrable Nationalpark, ein kleinerer Bestand im angrenzenden Mgahinga Gorilla Nationalpark an den Virunga-Vulkanen. Für Ihre Planung ist vor allem wichtig, dass Bwindi kein einheitliches Gebiet ist: Der Wald gliedert sich in vier Trekking-Sektoren mit jeweils eigenen Ausgangspunkten, eigenen Gorillafamilien und einer eigenen Auswahl an Unterkünften.

Buhoma im Norden ist am längsten erschlossen und bietet die breiteste Auswahl an Lodges. Ruhija liegt am höchsten und ist bei Vogelbeobachtern beliebt. Rushaga und Nkuringo im Süden beherbergen die meisten habituierten Gruppen; von dort starten auch die längeren Habituierungs-Erlebnisse. Nkuringo gilt als sportlichster Ausgangspunkt, weil Abstieg in den Wald und Wiederaufstieg steil ausfallen. Welche Häuser in welchem Sektor liegen, sehen Sie auf unserer Seite zum Bwindi Nationalpark.

Die Wahl des Sektors ist keine Nebensache. Ihr Permit gilt jeweils für einen bestimmten Ausgangspunkt, und zwischen den Sektoren liegen trotz kurzer Luftlinie mehrere Stunden auf kurvigen Bergpisten. Wir stimmen Permit und Unterkunft deshalb immer aufeinander ab, damit Sie am Trekkingtag nicht mitten in der Nacht aufbrechen müssen.

Mgahinga ist die kleinere, ruhigere Alternative. Der Park schützt den ugandischen Anteil der Virunga-Kette und grenzt unmittelbar an Ruanda und die Demokratische Republik Kongo. Hier lässt sich die Gorillabegegnung mit der Suche nach Goldmeerkatzen und der Besteigung eines Vulkankegels verbinden. Weil Gorillagruppen über die Landesgrenzen hinweg wandern, ist die Verfügbarkeit in Mgahinga weniger planbar als in Bwindi.

Permit, Ablauf und Kondition beim Gorilla Trekking

Für jedes Gorilla Trekking in Uganda benötigen Sie ein persönliches Permit der Naturschutzbehörde. Die Zahl der Bewilligungen pro Gorillafamilie und Tag ist streng begrenzt, weshalb sie in der Hochsaison lange im Voraus vergeben sind. Wir reservieren das Permit im Rahmen Ihrer Buchung mit und richten die Route danach aus, denn ohne bestätigte Bewilligung lässt sich der übrige Reiseverlauf nicht sinnvoll festlegen.

Neben dem klassischen Trekking mit einer Stunde bei der Familie gibt es in den Südsektoren das sogenannte Habituierungs-Erlebnis. Dabei begleiten Sie in noch kleinerer Runde Forschende und Ranger, die eine Gruppe schrittweise an Menschen gewöhnen, und bleiben deutlich länger bei den Tieren. Diese Variante verlangt mehr Zeit, mehr Ausdauer und Geduld, dafür erleben Sie die Arbeit hinter dem Schutzprogramm aus nächster Nähe.

Der Tag beginnt früh mit dem Briefing am Parkgate, danach werden die Gäste den einzelnen Familien zugeteilt. Wie lange die Suche dauert, hängt davon ab, wo die Gruppe genächtigt hat: Manchmal stehen Sie nach einer Stunde vor ihr, manchmal sind Sie den halben Tag im Wald unterwegs. Planen Sie den Trekkingtag deshalb ohne Anschlussprogramm.

Bwindi liegt zwischen rund 1'200 und 2'600 Metern über Meer. Das ist keine Höhe, die eine Akklimatisation erfordert, doch die Mischung aus Steilheit, Feuchtigkeit und rutschigem Untergrund fordert Sie körperlich. Wer regelmässig wandert, kommt gut zurecht. Eingelaufene, feste Wanderschuhe, lange Hosen, Regenschutz und Handschuhe für das dornige Unterholz gehören ins Gepäck. Vor Ort können Sie einen Träger engagieren, der Ihren Rucksack übernimmt und an steilen Passagen stützt.

Savanne, Wasser und Schimpansen: Ugandas übrige Nationalparks

Uganda ist mehr als Gorillaland. Wer allein zum Trekking anreist, lässt eine Landschaftsvielfalt liegen, die das Land auf vergleichsweise kleiner Fläche bietet: Bergnebelwald am Albertine-Graben, Kraterseen, Papyrussümpfe und offene Savanne im Norden. Genau darum lohnt sich eine Rundreise gegenüber einem reinen Kurzaufenthalt im Südwesten.

Der Queen Elizabeth Nationalpark liegt auf dem Weg von Bwindi nach Norden und verbindet Pirschfahrten mit einer Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal, wo sich Flusspferde, Büffel und zahlreiche Wasservögel am Ufer sammeln. Im südlichen Ishasha-Sektor sind Löwen dafür bekannt, in Feigenbäumen zu ruhen. Der Park ist damit der kürzeste Weg vom Waldtrekking zur klassischen Pirschfahrt.

Weiter nördlich zwängt sich der Nil im Murchison Falls Nationalpark durch eine schmale Felsspalte in die Tiefe. Eine Bootsfahrt bis zum Fuss der Fälle und Pirschfahrten in der Buschsavanne nördlich des Flusses gehören zum Programm; Elefanten, Giraffen und Kaffernbüffel zeigen sich regelmässig. Auf der Anfahrt aus Kampala liegt eine Auffangstation, in der Nashörner betreut und für die Auswilderung vorbereitet werden.

Der Kibale Nationalpark ist die erste Adresse für Schimpansen-Tracking. Der Bergregenwald beherbergt eine hohe Dichte an Primaten, und der Ablauf gleicht dem Gorilla-Trekking im Kleinen. Ruhiger geht es im Lake Mburo Nationalpark zu, der sich als Zwischenstopp auf der Fahrt in den Südwesten anbietet und Pirschgänge zu Fuss erlaubt. Der abgelegene Kidepo Valley Nationalpark im Nordosten belohnt lange Anfahrten mit weiten, kaum besuchten Ebenen.

Anreise, Fahrzeiten und die Frage der Reisezeit

Ugandas internationaler Flughafen liegt in Entebbe am Victoriasee, rund eine Fahrstunde von der Hauptstadt Kampala entfernt. Ab der Schweiz reisen Sie mit einem Umstieg an, meist über Drehkreuze am Golf, in Nordafrika oder in Ostafrika. Weil die Ankunft häufig am Abend erfolgt, sehen wir in der Regel eine erste Nacht in Entebbe vor, bevor die Reise weitergeht.

Von Entebbe nach Bwindi sind es auf der Strasse gut acht bis zehn Stunden. Diese Etappe verteilen wir üblicherweise auf zwei Tage, mit Zwischenhalt am Lake Mburo, im Kratersee-Hochland oder im Queen Elizabeth Nationalpark. Wer wenig Zeit hat, nutzt die Inlandflüge zu den Pisten von Kihihi oder Kisoro und verkürzt die Anreise auf gut eine Flugstunde plus Bodentransfer.

Rechnen Sie generell mit gemächlichem Vorankommen. Die Hauptachsen sind asphaltiert, die Zufahrten zu den Parks häufig nicht. Ein Reisetag mit fünf bis sechs Fahrstunden ist in Uganda normal. Unterwegs sind Sie im Geländefahrzeug mit einem ortskundigen Fahrer-Guide, der unterwegs Halt macht, erklärt und Tiere aufspürt, sodass die Fahrt selbst Teil der Safari wird.

Uganda liegt am Äquator, die Temperaturen bleiben über das Jahr hinweg vergleichsweise konstant. Nicht Jahreszeiten, sondern Regen gliedern den Kalender. Die beiden Trockenzeiten von Dezember bis Februar sowie von Juni bis September gelten als angenehmste Reisemonate: Die Pisten sind besser befahrbar, die Waldpfade weniger rutschig, und die Tiere sammeln sich an den verbliebenen Wasserstellen.

In den Regenmonaten März bis Mai und Oktober bis November fällt der Niederschlag meist als kräftiger, aber kurzer Schauer am Nachmittag. Gorilla-Trekkings finden ganzjährig statt, denn im Bergnebelwald kann es in jedem Monat regnen. Wer Feuchtigkeit und Schlamm nicht scheut, reist in diesen Wochen ruhiger und findet leichter Permits. Eine Regenzeit schliesst eine Uganda Reise nicht aus, sie verlangt lediglich die passende Ausrüstung.

Für wen sich welche Variante eignet und wie Sie kombinieren

Wenn Sie zum ersten Mal nach Ostafrika reisen und die Berggorillas im Mittelpunkt stehen, genügt eine kompakte Route: Entebbe, ein Savannenpark und zwei Nächte in Bwindi lassen sich in gut einer Woche unterbringen. Ergänzen Sie Schimpansen-Tracking in Kibale und den Norden mit den Murchison Falls, sind Sie zehn bis vierzehn Tage unterwegs. Das ist die Länge, die wir für eine ausgewogene Uganda Rundreise empfehlen.

Erfahrene Safarigäste kombinieren Uganda gern mit einem zweiten Land. Naheliegend ist Gorilla Trekking in Ruanda: Von Kigali erreichen Sie den ugandischen Südwesten über die Grenze bei Kisoro in wenigen Stunden, was die lange Überlandetappe ab Entebbe erspart. Ebenso gefragt ist die Verbindung mit den Savannenzielen Kenias oder Tansanias. Uganda liefert Wald und Primaten, die Nachbarn die weiten Ebenen und die grosse Tierwanderung.

Fotografinnen und Fotografen sollten wissen, dass im Bwindi-Regenwald wenig Licht durch das Blätterdach dringt. Ein lichtstarkes Objektiv und ein Schutzbeutel gegen Feuchtigkeit helfen mehr als eine lange Brennweite, denn die Distanz zu den Tieren ist ohnehin gering. Stative sind auf dem Trekking unpraktisch, eine Kamera am Brustgurt hat sich bewährt.

Für Familien eignet sich Uganda gut, sofern die Kinder alt genug für das Trekking sind: Für die Bewilligung gilt ein Mindestalter von fünfzehn Jahren. Jüngere Kinder bleiben mit einer Begleitperson in der Lodge. Viele Häuser bieten dafür eigene Programme an, etwa Waldspaziergänge, Dorfbesuche oder Begegnungen mit den Batwa, den früheren Waldbewohnern der Region.

Zu den formalen Punkten beraten wir Sie im Detail. Für die Einreise ist eine elektronische Bewilligung nötig, und beim Grenzübertritt wird ein Impfnachweis verlangt. Uganda gilt zudem als Malariagebiet, weshalb Sie Prophylaxe und Mückenschutz frühzeitig mit Ihrer Ärztin oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle besprechen sollten. Einen Überblick geben unsere Uganda Reiseinformationen.

Ob eine Uganda Safari entspannt verläuft, entscheidet am Ende die Abstimmung von Permit, Sektor, Lodge und Fahrzeiten. Genau diese Feinarbeit übernehmen unsere Spezialistinnen und Spezialisten für Sie: Sie kennen die Ausgangspunkte in Bwindi, die Häuser in den Parks und die Wege dazwischen aus eigener Anschauung.

Als angenehmste Monate gelten die beiden Trockenzeiten von Dezember bis Februar und von Juni bis September: Die Zufahrtspisten sind besser befahrbar und die Waldpfade weniger rutschig. Trekkings finden jedoch das ganze Jahr über statt, denn im Bergnebelwald regnet es in jedem Monat gelegentlich. In den Regenmonaten sind weniger Gäste unterwegs und Permits leichter erhältlich. Mit wasserdichter Ausrüstung ist auch diese Zeit gut machbar.

Stehen allein die Berggorillas im Mittelpunkt, reichen rund sieben Tage ab Entebbe, inklusive Anreisetag und zwei Nächten in Bwindi. Möchten Sie zusätzlich Schimpansen in Kibale suchen, im Queen Elizabeth Nationalpark auf Pirschfahrt gehen und die Murchison Falls sehen, planen Sie zehn bis vierzehn Tage ein. Weniger als eine Woche wird knapp, weil die Überlandetappen in den Südwesten allein zwei Reisetage beanspruchen.

Den grössten Einzelposten bildet das Gorilla-Permit, dessen Gebühr direkt in den Schutz der Tiere und in die Parkverwaltung fliesst. Dazu kommen Flüge, das Geländefahrzeug mit Fahrer-Guide, Unterkunft und Verpflegung sowie Eintritte und Aktivitäten in den weiteren Parks. Spürbar wirken sich Reisezeit, Lodge-Kategorie und Gruppengrösse aus: Bei einer Privatreise tragen Sie Fahrzeug und Guide allein, in der Kleingruppe teilen sich diese Positionen.

Für das Permit gilt ein Mindestalter von fünfzehn Jahren, jüngere Kinder dürfen nicht mitwandern. Die übrigen Programmteile wie Bootsfahrten, Pirschfahrten und Lodge-Aufenthalte sind dagegen familientauglich, und viele Häuser betreuen Kinder während des Trekkings. Konditionell sollten Sie mehrstündiges Gehen auf steilem, feuchtem Waldboden gewohnt sein. Ein Träger, den Sie vor Ort engagieren, entlastet spürbar und macht die Wanderung auch für weniger Geübte machbar.

Beide Länder teilen sich das Verbreitungsgebiet der Berggorillas, und die Grenze bei Kisoro lässt sich auf dem Landweg überqueren. Viele Gäste fliegen nach Kigali, besuchen den Volcanoes Nationalpark und fahren anschliessend nach Bwindi weiter, was die lange Überlandetappe ab Entebbe erspart. Umgekehrt funktioniert die Route ebenso. Für die Verbindung mit den Savannenparks Kenias oder Tansanias sollten Sie mindestens zwei zusätzliche Wochen einrechnen.

Für die Einreise beantragen Sie vorab online eine elektronische Bewilligung; für Rundreisen durch mehrere Länder Ostafrikas existiert zudem ein gemeinsames Touristenvisum. Beim Grenzübertritt wird ein Impfnachweis verlangt. Uganda gilt als Malariagebiet, weshalb Sie Prophylaxe und Mückenschutz rechtzeitig mit Ihrer Ärztin oder einer reisemedizinischen Beratungsstelle klären sollten. Wir weisen Sie in den Reiseunterlagen auf den jeweils gültigen Stand hin.

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