Kenia Safariferien vom Spezialisten
Pure Erlebnisse in der Wildnis von Kenia
Amboseli - Tsavo Safari
ab CHF 1660.– / pro Person
ab Nairobi bis Mombasa
Highlights: Ideal für [color=#3598db]anschliessende [/color]Badeferien an der Küste, [color=#3598db]Elefantenherden...
Best of Kenya Safari
ab CHF 2605.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Tierreiche Nationalparks, Samburu/ Shaba, Masai Mara, Abwechslungsreiche Landschaften
Discover Kenya
ab CHF 2745.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Kilimanjaro als Kulisse, Bekannteste Nationalparks, Die[color=#3598db] "Big Five"[/color] sehen
Höhepunkte Kenyas
ab CHF 3345.– / pro Person
ab Nairobi bis Mombasa
Highlights: Alle bedeutenden Parks Kenyas, Ganze Vielfalt des Landes in einer Reise, Abwechslungsreiche Pirschfahrten
Kenya zum Kennenlernen
ab CHF 2880.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Nashorn-Schutzgebiet, Abwechslungsreiche Landschaften, Tierbeobachtungen Masai Mara
Kids & Cats Safari
ab CHF 3415.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Kinderfreundliche Unterkünfte, Abwechslungsreiche Safari & Aktivitäten, Speziell auf Familien zugeschnitten
Kurzsafari Masai Mara
ab CHF 1760.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Tierreiche Masai Mara, Panorama - Flug, Das Beste in Kürze
Kurzsafari Tsavo Ost
ab CHF 1175.– / pro Person
ab/bis Mombasa
Highlights: «Rote Elefanten» im Tsavo, Karge Wildnis im Park, Intensive Kurzsafari
Nakuru - Masai Mara Safari
ab CHF 1530.– / pro Person
ab/bis Nairobi
Highlights: Weltbekannte Masai Mara, Nashörner beim Lake Nakuru
Das Land beschenkt seine Feriengäste
Die unendlichen Weiten des Landes lernen Sie schon in den ersten Momenten Ihres Aufenthalts kennen. Schneebedeckte Berge, luxuriöse Lodges und die Tierwelt in den Wildreservaten in Afrika ziehen magisch an. Auf dem Schwarzen Kontinent stehen Safaris an der Tagesordnung. Rund sechzig Nationalparks warten nur darauf von Ihnen besichtigt zu werden. Sie sollten wissen, dass es in den Parks nahezu keine Zäune gibt. Die Tiere können also in ihrer natürlichen Umgebung leben. Kenia ist ein einzigartiges und wunderschönes Land, das seine Feriengäste mit zahlreichen Eindrücken beschenkt.
Masai Mara – Nationalpark mit zahlreichen Tieren
An Ihrer Seite befindet sich natürlich stets ein erfahrener und gut geschulter Guide. Folgen Sie dem Ruf der Wildnis und erleben Sie die Tiere in den Nationalparks hautnah. Im Nationalpark Masai Mara ist der Wildwechsel sehr beeindruckend. Von Zebras bis hin zu Leoparden ist hier alles zu sehen und zu finden. Kenia ist auch die Heimat der Löwen, denen Sie bei den Safaris ebenfalls sehr nahe kommen werden. Erleben Sie die «Big Five» bei einer Kenia Safari.
Am Natronsee warten Flamingos bei den Kenia Reisen
Ein hundert Kilometer langes Tal ist Rift Valley. Hier erwartet Sie eine einzigartige Landschaft und viele Tiere. Nashörner sind im Lake-Nakuru sehr einfach aufzuspüren. Vogelkolonien sind am Natronsee ebenfalls zu bestaunen. Elefanten sind eher im Norden des Landes anzutreffen. Ferien in Kenia sind sicherlich etwas ungewöhnlich und dennoch werden diese immer beliebter. Wenn Sie an der Natur und an der Tierwelt interessiert sind, sind Sie mit Safaris in Kenia auf alle Fälle sehr gut beraten.
Erkundigen Sie sich für Reisen und individuellen Safaris ganz einfach bei unseren Spezialisten. Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.
Die Safariregionen Kenias und ihre Unterschiede
Kenia lässt sich grob in vier Safarilandschaften gliedern: den Südwesten mit der Masai Mara, den Süden mit Amboseli und Tsavo, das zentrale Hochland rund um Mount Kenya und Laikipia sowie den trockenen Norden mit Samburu. Jede Region hat ihr eigenes Klima, ihre eigene Vegetation und ihr eigenes Artenspektrum. Wer diese Unterschiede kennt, stellt eine Route zusammen, die sich von Etappe zu Etappe verändert, statt sich zu wiederholen. Im englischen Sprachraum finden Sie dieselben Gebiete unter dem Stichwort Kenya Safari.
Die Masai Mara im Südwesten ist der kenianische Teil jenes Ökosystems, das sich südlich der Grenze als Serengeti fortsetzt. Offene Grasebenen, Flussläufe mit Galeriewald und eine hohe Dichte an Raubkatzen prägen das Gebiet. Rund um das staatliche Reservat liegen private Conservancies, in denen die Zahl der Fahrzeuge begrenzt ist und Nachtpirschfahrten sowie Fusssafaris erlaubt sind. Eine Masai Mara Safari lässt sich deshalb sehr unterschiedlich gestalten.
Amboseli am Fuss des Kilimanjaro ist kleiner und liegt tiefer. Schmelzwasser des Bergs speist Sümpfe, an denen sich das ganze Jahr über grosse Elefantenherden sammeln. Der Gipfel zeigt sich meist am frühen Morgen und am späten Nachmittag, tagsüber verschwindet er häufig in Wolken. Der Amboseli Nationalpark eignet sich gut als erste Station nach der Ankunft, weil die Anfahrt ab Nairobi überschaubar bleibt.
Tsavo Ost und Tsavo West bilden zusammen eine der grossen Schutzgebietsflächen des Landes und liegen verkehrsgünstig zwischen Nairobi und der Küste. Roter Laterit färbt die Elefanten, das Gelände ist weiter und trockener, die Tierdichte pro Fläche geringer als in der Mara. Wer Weite und wenig Verkehr sucht, ist hier richtig. Wer in kurzer Zeit viele Arten sehen möchte, kombiniert Tsavo besser mit einem zweiten Gebiet.
Im Norden, jenseits des Äquators, wird es trocken und heiss. Samburu am Ewaso Ng'iro beherbergt Arten, die weiter südlich fehlen: Netzgiraffe, Grevyzebra, Oryx und die langhalsige Gerenuk-Antilope. Das benachbarte Laikipia-Plateau besteht überwiegend aus privaten Schutzgebieten und ehemaligen Ranches. Dort gehören Fusssafaris, Ausritte und der Besuch von Nashornschutzprojekten zum Programm, was den Rhythmus einer Reise merklich verändert.
Zwischen den grossen Parks liegen die Seen des Grabenbruchs und das zentrale Hochland. Lake Nakuru ist eingezäunt und dient dem Nashornschutz, Lake Naivasha ist ein Süsswassersee mit Flusspferden und Bootsausflügen. Rund um Mount Kenya und die Aberdare-Berge wird es kühl und grün. Die Waldlodges dort stehen an beleuchteten Wasserstellen, an denen sich die Tiere abends von selbst einfinden.
Weniger besucht, aber lohnend sind der Meru Nationalpark östlich von Mount Kenya mit seinen Flussläufen und Doumpalmen sowie der Nationalpark direkt vor den Toren Nairobis. Letzterer füllt den Ankunfts- oder Abreisetag, ohne dass eine weitere Fahrt nötig wird. Beide Gebiete eignen sich für Gäste, die schon einmal in Ostafrika waren und Ruhe höher gewichten als eine möglichst dichte Abfolge von Sichtungen.
Beste Reisezeit, Migration und Tierbeobachtung
Kenia liegt am Äquator, deshalb gibt es keinen Sommer und Winter, sondern Trocken- und Regenzeiten. Die langen Regen fallen etwa von März bis Mai, die kurzen im Verlauf von Oktober und November. Dazwischen liegen zwei trockene Phasen: Juni bis Oktober und Dezember bis Februar. Für Pirschfahrten sind die trockenen Monate im Vorteil, weil sich die Tiere an den verbleibenden Wasserstellen sammeln und das Gras niedrig steht.
Von etwa Juli bis Oktober ziehen Gnu- und Zebraherden aus der Serengeti in die Masai Mara und wieder zurück. Die Flussquerungen am Mara River sind der Grund, weshalb diese Monate stark nachgefragt sind. Planbar sind sie nicht: Die Herden richten sich nach Regen und Weide, nicht nach dem Kalender. Wer die Migration sehen möchte, bucht mehrere Nächte in der Mara, statt auf einen einzelnen Tag zu setzen.
Die Regenzeiten schliessen Kenia nicht aus. Der Regen fällt meist in kräftigen Schauern, häufig am Nachmittag, selten ganztags. Die Landschaft ist grün, die Luft klar, Zugvögel sind da und in den Camps geht es ruhiger zu. Dafür werden einzelne Pisten schwerer befahrbar, und abgelegene Camps schliessen für einige Wochen. Wer fotografiert, schätzt in diesen Wochen die Wolkenstimmungen und das weichere Licht.
An der Küste gilt ein eigener Rhythmus. Der Nordostmonsun bringt in den Monaten um den Jahreswechsel ruhige See und Hitze, der Südostmonsun ab Juni mehr Wind und angenehmere Temperaturen. Badetage funktionieren das ganze Jahr über, die meiste Bewölkung fällt in die langen Regen. Wer Safari und Strand verbindet, richtet die Reise nach dem Safariteil aus und hängt die Küste an.
Für die Tierbeobachtung zählt weniger der Monat als der Tagesablauf. Pirschfahrten finden am frühen Morgen und am späten Nachmittag statt, weil Raubtiere dann aktiv sind; über Mittag ruhen Tiere und Gäste. Rechnen Sie nicht damit, eine Liste abzuhaken. Leoparden, Geparde und Nashörner brauchen Geduld, und ein guter Guide erklärt Spuren, Verhalten und Zusammenhänge, statt nur bekannte Stellen anzufahren.
Ein Fernglas pro Person verändert das Erlebnis stärker als ein zusätzliches Objektiv. Für Aufnahmen aus dem Fahrzeug helfen ein Bohnensack oder eine gefaltete Jacke als Auflage mehr als ein Stativ. Wer Vögel mag, reist in den grünen Monaten: Dann sind neben den Standvögeln auch die Gäste aus Europa und Asien da, und die Feuchtgebiete um Naivasha und Nakuru sind besonders belebt.
Anreise, Fahrzeiten und die Wahl zwischen Fahr- und Flugsafari
Ab der Schweiz reisen Sie mit einer Zwischenlandung nach Nairobi, einzelne Verbindungen führen an die Küste nach Mombasa. Nairobi liegt auf rund 1'700 Metern über Meer, die Nächte sind angenehm kühl. Die Zeitverschiebung beträgt je nach Jahreszeit ein bis zwei Stunden. Der Körper kommt also ohne Jetlag an, was Kenia auch für Ferien von zehn bis vierzehn Tagen interessant macht.
Klassische Rundreisen verbinden die Parks auf der Strasse. Zwischen Nairobi und der Masai Mara sind je nach Route und Zustand der Pisten fünf bis sechs Stunden zu rechnen, nach Amboseli rund vier bis fünf, in die Tsavo-Parks je nach Tor ähnlich lange. Die Fahrten führen durch bewohntes Land, an Märkten, Teefeldern und dem Rand des Grabenbruchs vorbei und gehören zum Reiseerlebnis.
Wer wenig Zeit hat oder lange Etappen vermeiden möchte, verbindet die Gebiete mit kleinen Propellermaschinen ab dem Stadtflughafen von Nairobi. Aus fünf Stunden Fahrt wird eine gute Dreiviertelstunde Flug. Zu beachten sind das begrenzte Freigepäck, meist eine weiche Reisetasche pro Person, und der höhere Kostenrahmen. Dafür bleibt mehr Zeit im Gebiet. Wie das im Detail aussieht, zeigen unsere Flugsafaris.
In geführten Kleingruppen ist meist ein Minibus mit Hubdach unterwegs, auf privaten Safaris ein Geländewagen mit Fensterplatz für alle Mitreisenden. Der Unterschied zeigt sich weniger beim Komfort als bei der Freiheit: Privat fahren Sie los, wenn das Licht stimmt, bleiben bei einer Sichtung, solange Sie möchten, und richten die Mahlzeiten nach dem Tag aus statt umgekehrt.
Bewährte Routen gibt es einige. Der Südwesten verbindet Naivasha, Nakuru und die Masai Mara zu einem kompakten Bogen. Der Süden führt über Amboseli und die Tsavo-Parks weiter an den Indischen Ozean. Wer länger unterwegs ist, ergänzt Samburu oder Laikipia im Norden. Als Faustregel gelten zwei bis drei Nächte pro Gebiet und höchstens eine längere Fahretappe pro Tag.
Planen Sie am Ankunftstag eine Nacht in Nairobi oder im Umland ein, statt sofort weiterzufahren. Das federt Verspätungen ab und lässt Raum für einen halben Tag in der Stadt. Für den Rückweg gilt dasselbe: Ein Puffer vor dem Heimflug ist bequemer als ein knapper Anschluss aus dem Busch, wo Wetter und Pistenzustand den Fahrplan bestimmen können.
Bausteine kombinieren: Safari, Küste und Nachbarländer
Eine Kenia Rundreise besteht selten aus einem Stück. Üblich ist die Abfolge von zwei bis drei Safarigebieten mit je zwei bis drei Nächten, gefolgt von einigen Tagen am Indischen Ozean. Diese Reihenfolge hat einen praktischen Grund: Nach frühen Weckzeiten und staubigen Pisten ist die Küste der ruhigere Teil. Eine Übersicht der Strandabschnitte finden Sie bei den Badeferien Resorts.
Die Küste unterscheidet sich abschnittsweise deutlich. Nördlich von Mombasa liegen belebte Strandhotels mit kurzer Transferzeit vom Flughafen, südlich davon breite Sandstrände mit vorgelagertem Riff, weiter nördlich um Malindi und Watamu ruhigere Buchten und Meeresschutzgebiete. Von der Masai Mara oder aus Amboseli an die Küste dauert der Flug etwa ein bis anderthalb Stunden, auf der Strasse wird daraus ein ganzer Reisetag.
Ostafrika lässt sich über Grenzen hinweg verbinden. Häufig gebucht sind Kenia und Tansania, englisch Tanzania geschrieben, etwa mit Masai Mara und Serengeti in einer Reise. Statt der kenianischen Küste hängen viele Gäste Sansibar an, das englisch als Zanzibar erscheint. Für Berggorillas führt der Weg nach Ruanda oder Uganda; ab Nairobi sind die Flugzeiten kurz, siehe Gorilla Safaris.
Für Familien zählen kurze Fahrzeiten und Lodges mit Familienzimmern. Einzelne Camps setzen ein Mindestalter für Pirschfahrten oder verlangen bei kleineren Kindern ein privates Fahrzeug, damit der Tagesablauf flexibel bleibt. Naivasha, Nakuru und die Küste ergeben eine Reise mit überschaubaren Etappen. Welche Häuser sich eignen, zeigen unsere Familienreisen.
Für eine erste Afrikareise mit überschaubarem Budget bewährt sich die geführte Fahrsafari mit Masai Mara, Lake Nakuru und Naivasha oder alternativ mit Amboseli und Tsavo, ergänzt um Badetage. Wer zum zweiten Mal kommt oder ernsthaft fotografiert, gewinnt in den privaten Conservancies der Mara sowie in Laikipia und Samburu. Für Hochzeitsreisen sprechen wenige Ortswechsel und längere Aufenthalte an einem Ort.
Auch Trekking lässt sich anfügen. Mount Kenya wird in mehreren Tagen von verschiedenen Seiten bestiegen und verlangt Akklimatisation; einfacher sind Wanderungen in den Aberdare-Bergen, in Laikipia oder auf den Hügeln um Naivasha. Solche Bausteine passen gut zwischen zwei Safarigebiete, weil sie den Tagesablauf ändern und die Höhenlage für angenehm kühle Nächte sorgt.
Praktische Hinweise vor der Buchung
Die Bandbreite der Unterkünfte reicht von grossen Lodges mit Pool über feste Zeltcamps mit Bad und Strom bis zu mobilen Camps, die den Herden folgen. Zelt bedeutet in dieser Kategorie ein richtiges Bett, eine Dusche und einen festen Serviceablauf, nicht Selbstversorgung. Kleine Camps liegen oft mitten im Wildgebiet, grössere Häuser bieten mehr Auswahl beim Essen und mehr Betrieb.
Ein grosser Teil der Safarigebiete liegt zwischen etwa 1'000 und 2'000 Metern über Meer. Tagsüber wird es warm, auf der offenen Pirschfahrt am Morgen dagegen empfindlich kühl. Eine Jacke und eine Mütze gehören ins Handgepäck. Gedeckte Farben, lange Ärmel für die Dämmerung, feste Schuhe und Sonnenschutz genügen; die meisten Camps waschen täglich, was das Gepäck klein hält.
Für weite Teile des Landes wird eine Malariavorsorge empfohlen. Welche Variante für Sie passt, klärt eine reisemedizinische Beratung rechtzeitig vor Abflug, ebenso Impfempfehlungen und die Regeln bei Einreise aus Gelbfiebergebieten. Für die Einreise ist zudem eine vorgängig online zu beantragende Reisegenehmigung nötig. Prüfen Sie die Bestimmungen und die Gültigkeit Ihres Passes gleich nach der Buchung, nicht erst kurz vor Abflug.
Nationalpark- und Conservancy-Gebühren machen einen spürbaren Teil der Reisekosten aus. Sie finanzieren Wildhüter, Wegunterhalt und Entschädigungen an die Landeigentümer, in der Mara häufig Familien der Massai. Deshalb kostet eine Nacht in einer Conservancy mehr als eine Nacht ausserhalb der Schutzgebiete, und deshalb sind dort auch weniger Fahrzeuge unterwegs. Diese Rechnung erklärt die meisten Unterschiede zwischen zwei Angeboten.
Im Fahrzeug bleiben, leise sprechen, Abstand halten: Die Regeln im Park sind einfach und werden von den Guides konsequent umgesetzt. Drohnenflüge sind in den Schutzgebieten ohne behördliche Bewilligung nicht erlaubt. Trinkgelder sind üblich und werden meist getrennt für Guide und Camppersonal gegeben. Kleingeld für Märkte und Gemeindebesuche nehmen Sie am besten schon aus Nairobi mit.
Buchen Sie früh, wenn Ihre Reise in die Migrationsmonate oder in die Schweizer Schulferien fällt. Gute Camps mit wenigen Einheiten sind dann lange im Voraus belegt, und die Reihenfolge der Gebiete hängt an der Verfügbarkeit einzelner Häuser. Sprechen Sie ausserdem früh über Versicherung, Gepäckgrenzen der Inlandflüge und Ihre Wünsche zum Reisetempo, damit die Route dazu passt.
Für Pirschfahrten sind die trockenen Monate im Vorteil: Juni bis Oktober sowie Dezember bis Februar. Dann steht das Gras niedrig und die Tiere sammeln sich an den verbleibenden Wasserstellen. Die Herden der Migration erreichen die Masai Mara üblicherweise zwischen Juli und Oktober, wobei sich Regen und Weide nicht nach dem Kalender richten. In den grünen Monaten ist es ruhiger, die Landschaft steht in voller Vegetation und Zugvögel sind zahlreich vertreten.
Für eine reine Safari empfehlen wir acht bis zehn Tage. Damit lassen sich zwei bis drei Gebiete mit je zwei bis drei Nächten verbinden, ohne dass die Reise zur Fahrerei wird. Kürzer geht es nur mit Inlandflügen. Wer Badetage an der Küste anhängen möchte, plant zwei Wochen ein. Weniger Ortswechsel bringen in der Regel mehr Sichtungen als ein dichter Plan mit täglichem Umziehen.
Den grössten Einfluss haben vier Punkte: die Kategorie der Unterkunft, die Frage privat oder in der Kleingruppe, die Nationalpark- und Conservancy-Gebühren sowie die Reisezeit. Dazu kommen Fahrzeug und Guide, allfällige Inlandflüge, Transfers und der Interkontinentalflug. Conservancies kosten pro Nacht mehr, begrenzen dafür die Fahrzeugzahl und erlauben Nachtpirschfahrten. Wir zeigen Ihnen, an welcher Stelle sich Mehrkosten im Erlebnis bemerkbar machen und wo sich sparen lässt.
Ja, mit Anpassungen. Achten Sie auf kurze Fahretappen, Lodges mit Familienzimmern und Pool sowie auf ein privates Fahrzeug, damit Sie den Tag flexibel gestalten können. Einzelne Camps setzen ein Mindestalter für Pirschfahrten oder für bestimmte Aktivitäten. Gut geeignet sind Gebiete wie Naivasha, Nakuru, Amboseli und die Küste. Zur Malariavorsorge für Kinder holen Sie rechtzeitig ärztlichen Rat ein.
Üblich ist die Safari zuerst und die Küste danach, weil der Strandteil den ruhigeren Abschluss bildet. Von der Masai Mara oder aus Amboseli erreichen Sie die Küste in etwa ein bis anderthalb Stunden Flug, auf der Strasse dauert es einen ganzen Tag. Nördlich von Mombasa liegen belebte Hotels, südlich breite Strände mit Riff, um Malindi und Watamu ruhigere Buchten. Vier bis sechs Badenächte reichen den meisten Gästen.
Beide gehören zum selben Ökosystem, die Grenze zwischen Kenia und Tansania verläuft mittendurch. Die Masai Mara ist kompakter, ab Nairobi rasch erreichbar und bekannt für ihre Raubkatzendichte sowie die Flussquerungen. Die Serengeti ist deutlich grösser, die Wege zwischen den Gebieten sind länger und die Kalbungszeit liegt im Süden. Viele Gäste verbinden beide Seiten in einer Reise, was jedoch zusätzliche Flüge und Grenzformalitäten bedeutet.
Die Fahrsafari zeigt das Land zwischen den Parks, kostet weniger und eignet sich für Reisende mit Zeit und Neugier auf Alltagsbilder. Die Flugsafari spart Stunden auf der Piste und ist die Wahl bei knappem Zeitbudget, bei abgelegenen Gebieten wie Samburu oder wenn kleine Kinder lange Etappen nicht mögen. Beachten Sie das begrenzte Freigepäck der kleinen Maschinen, meist eine weiche Tasche pro Person.
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