Masai, Tansania/Sansibar

Tansania & Sansibar: Wetter, beste Reisezeit & Reiseinfos

Reisen nach Tansania: Klima und beste Reisezeit für Sansibar

Sansibar ist ganzjährig tropisch warm – auch im Dezember – und lädt zu Badeferien, während Reisen nach Tansania ins Landesinnere zu Safaris einladen; die beste Reisezeit richtet sich nach Ihren Wünschen. Das Land Tansania hat viele verschiedene Gesichter. Schnee auf dem Kilimandscharo, eine artenreiche Tierwelt, weisse Sandstrände wie im Bilderbuch und natürlich den einzigartigen Zauber Afrikas. Unsere Reiseexperten erstellen für Sie sehr gerne ein passendes Reiseangebot nach Tansania.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Ab Zürich fliegt die Edelweiss Air direkt nach Kilimandscharo aufs Festland von Tansania oder auf die Insel Sansibar. Eine weitere Möglichkeit bietet Emirates mit einem Zwischenstopp in Dubai nach Dar es Salaam oder Sansibar.

Der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein, um nach Tansania einreisen zu dürfen. Zudem ist auch ein Visum notwendig, welches etwa 50 US-Dollar kostet.

Im gesamten Land besteht die Gefahr, sich mit Malaria anzustecken. Das gilt auch für den bekannten Lake Victoria. Eine Vorbeugung ist deshalb unerlässlich.

Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A und B, Polio und Tetanus sollte vorhanden sein.

In Tansania gewinnt das Internet immer mehr an Bedeutung. Besonders in den grösseren Städten sind in den letzten Jahren viele Internetcafés entstanden.

Warme Bekleidung, eine Ersatzhose, ein Regenschutz und natürlich die Wanderschuhe dürfen bei den Safaris nicht fehlen. Vergessen Sie auch keinesfalls Ihre Badebekleidung und einen Mückenschutz.

Die beste Reisezeit für Tansania und Sansibar ist während den Trockenzeiten von Juli bis Oktober und von Dezember bis Februar.

Im Land herrschen subtropische Temperaturen. In der Region rund um Sansibar betragen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad Celsius.

  • 1. Januar: Neujahr
  • 3. Januar: Geburtstag des Propheten Mohammed
  • 12. Januar: Jahrestag der Sansibar-Revolution
  • 7. April: Scheich-Abeid-Amani-Tag
  • 26. April: Tag der Einheit
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 7. Juli: Tag der Handelsmesse von Dar es salam
  • 18. Juli: Islamisches Fest des Fastenbrechens
  • 8. August: Bauerntag
  • 25. September: Islamisches Opferfest
  • 14. Oktober: Mwalimu-Julius-Nyerere-Tag
  • 9. Dezember: Tag der Republik
  • 25./26. Dezember: Weihnachten
  • Beweglich: Karfreitag, Ostern

Kiswahili und Englisch werden im Land gesprochen. In den diversen Regionen gibt es natürlich noch viele verschiedene Dialekte, die gesprochen werden.

Im Land gilt der Linksverkehr. Die Strassen in Tansania sind eigentlich in einem sehr schlechten Zustand. Von Fahrten in den Abend- und Nachtstunden sollte deshalb abgesehen werden.

Die Steckdosen in Tansania weisen eckige Pins auf. Deshalb ist ein Adapter auf Reisen nach Tansania mitzunehmen. Die Strom- und Netzspannung im Land beträgt 220 bis 230 Volt.

Die Telefonverbindungen, genauer gesagt die Festnetzverbindungen, sind mehr schlecht als recht. Telefonate in die Schweiz oder Textnachrichten können sehr teuer werden.

Besonders die Guides auf den Safaris freuen sich über ein kleines Trinkgeld.

In Tansania wird mit dem Shilling bezahlt. Gängige Kreditkarten werden jedoch ebenfalls akzeptiert. Für die Buchung und Bezahlung der Hotelkosten wird eine Kreditkarte sogar vorausgesetzt.

Wenn in Europa der Sommer herrscht, werden die Uhren in Tansania eine Stunde vorgestellt. In der europäischen Winterzeit sogar um zwei Stunden.

Die Herden sind das ganze Jahr über im Serengeti-Ökosystem unterwegs: Von Januar bis März steht im Süden die Kalbungszeit an, etwa von Juni bis Oktober halten sich die Gnus im Norden auf, wo die spektakulären Flussüberquerungen stattfinden. Der genaue Verlauf hängt von den Regenfällen ab.

Mit dem Direktflug erreichen Sie den Kilimanjaro Airport oder Sansibar ab Zürich in rund neun Stunden. Verbindungen mit Zwischenstopp, etwa über Dubai, dauern entsprechend länger. Die Zeitverschiebung beträgt höchstens zwei Stunden – ein Jetlag bleibt Ihnen erspart.

Ja, die Kombination gehört zu den Klassikern: Nach der Safari in Serengeti und Ngorongoro-Krater erholen Sie sich an den weissen Stränden von Sansibar. Kurze Inlandsflüge verbinden die Safari-Gebiete direkt mit der Insel.

Am zuverlässigsten präsentiert sich das Wetter auf Sansibar in den trockenen Monaten von Juni bis Oktober sowie von Dezember bis Februar. Im April und Mai fällt der meiste Regen; diese Wochen eignen sich weniger für Strandferien.

Für Reisen während der Flussüberquerungen im Norden der Serengeti, über die Festtage sowie zur Kalbungszeit empfehlen wir eine Buchung mehrere Monate im Voraus, da die begehrten Camps rasch ausgebucht sind. Unsere Afrika-Spezialisten beraten Sie gerne.

Für den Aufstieg zählen die niederschlagsarmen Abschnitte des Jahres: einerseits Januar bis Anfang März, andererseits Juni bis Oktober. Dann sind die Pfade besser begehbar, und die Fernsicht ist häufig klarer. Während der starken Regen werden die Wege rutschig und kalt. Hinweise zu Routen, Höhenanpassung und Ausrüstung finden Sie unter Trekkings in Tansania.

Rund um Sansibar sowie vor Pemba und vor Mafia Island ist Tauchen praktisch das ganze Jahr über möglich, das Wasser bleibt durchgehend warm. Am klarsten zeigt sich die Sicht in den trockenen Monaten, wenn wenig Süsswasser und Sediment ins Meer gelangen. Zwischen März und Mai trüben Regen und Wellengang das Bild häufiger. Vor Mafia Island werden zudem saisonal Walhaie gesichtet, vorwiegend in den Monaten um den Jahreswechsel. Einen Überblick über Tauchgebiete und Basen gibt unsere Seite Tauchen in Tansania.

Am ruhigsten sind die Parks, solange die starken Regen andauern, also zwischen März und Mai, sowie im November. Die Landschaft steht dann sattgrün, die Vogelwelt ist besonders aktiv, und selbst kurzfristig sind in etlichen Lodges noch Zimmer frei. Wer gelegentliche Schauer in Kauf nimmt und die Route der Saison anpasst, ist in diesen Wochen sehr entspannt unterwegs.

Beste Reisezeit für Tansania und Sansibar im Detail

Tansania kennt zwei Regenzeiten: die grosse von etwa März bis Mai und die kleine im November und Dezember. Dazwischen öffnen sich zwei ideale Reisefenster – von Juli bis Oktober sowie von Dezember bis Februar. In diesen trockenen Monaten sind die Pisten gut befahrbar, die Vegetation ist licht, und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen.

Die grosse Tierwanderung ist das ganze Jahr über im Serengeti-Ökosystem unterwegs: Zwischen Januar und März halten sich die Herden zur Kalbungszeit im Süden der Serengeti auf – ein Fest für Tierliebhaber, denn tausende Jungtiere locken auch die Raubtiere an. Etwa von Juni bis Oktober ziehen die Gnus in den Norden, wo sich die dramatischen Flussüberquerungen beobachten lassen. Der Ngorongoro-Krater bietet dank seiner geschützten Lage ganzjährig hervorragende Tierbeobachtungen, und wer den Kilimandscharo besteigen möchte, wählt ebenfalls bevorzugt die Trockenzeiten.

Auf Sansibar ist es dank des tropischen Klimas ganzjährig warm und das Meer angenehm zum Baden; am zuverlässigsten zeigt sich das Wetter in den trockenen Monaten von Juni bis Oktober und von Dezember bis Februar, während im April und Mai kräftige Regengüsse fallen. Besonders beliebt: erst Safari auf dem Festland, danach Badeferien auf Sansibar. Unsere Spezialisten planen Ihre Route passend zur Wanderung der Herden.

Alle Reisemonate auf einen Blick

Eine kompakte Übersicht mit Klimatabelle, den besten Monaten für Safari, Migration, Tauchen und Kilimandscharo sowie den regionalen Unterschieden zwischen Safari-Gebieten, Küste und Bergen finden Sie auf unserer Seite zur besten Reisezeit für Tansania & Sansibar.

Klima im Jahresverlauf

Klima im Jahresverlauf

Für das Wetter in Tansania ist weniger der Kalender entscheidend als die Nähe zum Äquator: Statt vier Jahreszeiten wechseln sich trockene und feuchte Phasen ab. Wie warm sich eine Reise anfühlt, bestimmt vor allem die Höhenlage. An der Küste bleibt es durchgehend tropisch, im Hochland der nördlichen Safari-Gebiete kühlen die Nächte spürbar ab.

Januar und Februar: Zwischen den beiden Regenzeiten liegt eine warme, überwiegend trockene Phase. Im Landesinneren wird es tagsüber heiss, an der Küste bleibt die Luft schwül. Kurze Schauer sind möglich, halten aber selten lange an.

März bis Mai: In diesen Wochen fallen die grössten Regenmengen, oft in kräftigen Güssen, dazwischen zeigt sich durchaus die Sonne. Naturpisten weichen auf, die Luftfeuchtigkeit steigt, und einzelne Camps stellen den Betrieb saisonal ein. Das Gras wächst hoch, was Tierbeobachtungen erschwert.

Juni bis Oktober: Die lange Trockenzeit bringt stabile Verhältnisse und wenig Regen. Im Hochland rund um Serengeti und Ngorongoro fallen die Nächte und die frühen Pirschfahrten empfindlich kühl aus, eine warme Jacke gehört deshalb ins Handgepäck. Eine Safari lässt sich in dieser Phase besonders gut planen.

November und Dezember: Die kleine Regenzeit besteht meist aus kurzen, kräftigen Schauern, häufig am späten Nachmittag; dazwischen bleibt es hell und warm. Ganze Regentage sind selten, Reisen daher gut möglich. Gegen Ende Dezember stellt sich die Witterung vielerorts wieder auf trocken um.

Über das Jahr schwanken die Temperaturen weniger stark als in Europa. Ausschlaggebend für die Planung ist deshalb nicht die Wärme, sondern die Frage, wie viel Regen zu erwarten ist und wie gut die Gebiete dann befahrbar sind.

Regionale Unterschiede innerhalb Tansanias

Regionale Unterschiede innerhalb Tansanias

Nördliche Safari-Gebiete: Serengeti, Ngorongoro und Tarangire liegen mehrheitlich auf Hochebenen. Die Tage sind mild bis warm, die Nächte kühl, und am frühen Morgen ist es im Krater-Hochland oft frisch. Erreichbar sind diese Parks das ganze Jahr über; eine Übersicht der Unterkünfte finden Sie bei den Lodges und Camps.

Südliche und westliche Reservate: Ruaha, Selous, Katavi und Mahale liegen tiefer und sind merklich heisser. Wenn die starken Regen einsetzen, sind manche Naturpisten kaum passierbar, und ein Teil der Camps schliesst über einige Monate. In der Trockenzeit geht es dort ruhiger zu als im Norden.

Küste und Inseln: Im Osten des Landes und auf den vorgelagerten Inseln herrscht ganzjährig feuchtwarmes Tropenklima, deutlich schwüler als im Hochland. Der Seewind macht die Luftfeuchtigkeit erträglich, und das Meer bleibt durchgehend badewarm. Passende Häuser zeigt unsere Seite zu den Badeferien.

Distanzen: Zwischen den Safari-Gebieten liegen mehrere Fahrstunden auf Naturpisten, die bei Nässe länger dauern. Wer die Zeit lieber im Gelände verbringt, verbindet die Camps per Kleinflugzeug; wie das abläuft, lesen Sie bei den Flugsafaris.

Berge: Am Kilimandscharo und am Mount Meru führt der Weg durch mehrere Klimazonen: unten feuchter Bergwald, weiter oben Heide und Geröll, zuoberst Frost. Massgebend ist hier die Höhe, nicht die Region. Wichtiger als die Temperatur ist ein möglichst trockenes Zeitfenster.

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