Serengeti, Tansania/Sansibar

Tansania & Sansibar-Rundreise vom Spezialisten

Nationalparks zu Fuss, per Pferd oder Wagen bereisen

Fernsehprogramme wie beispielsweise Daktari haben eine ganze Generation geprägt: Tansania ist da, wo die Elefantenherden durch die Serengeti ziehen, wo der Ngorongo Krater lockt und Sie auf Safaris die faszinierende Big Migration live erleben können. Wenn nämlich die grösste Tierwanderung Afrikas einsetzt, bewegen sich 250'000 Zebras und 1,5 Millionen Gnus gleichzeitig in Richtung der Masai Mara. Die Tiere überqueren Flüsse, in denen Krokodile auf Beute warten, sie ziehen wie eine riesige Karawane durch die Landschaft.

Entdecken Sie Tansania zu Fuss oder auf dem Pferd, mit einem Geländefahrzeug oder zu Wasser mit dem Boot. Tansania Safaris bringen Sie per Ballon oder Flugzeug ganz nah an die Natur heran! Lassen Sie sich Ihre persönliche Tansania Safari von unseren Tansania Spezialisten zusammenstellen!

Einen umfassenden Überblick über unsere gesamte Auswahl an Rundreisen und Safaris finden Sie bei unseren Tansania & Sansibar Reisen.

Best of Tanzania Safari
ab CHF 10295.– / pro Person
ab Arusha bis Zanzibar
Highlights: Vielfältige Landschaften, Die schönsten Nationalparks, Das Beste der Tierwelt
Icon calendar12 Tage / 11 Nächte
Busch und Kultur Safari
ab CHF 6030.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Hadzabe-Buschmänner beim Lake Eyasi, Faszinierend karger Lake Natron, Pirschfahrten Serengeti / Ngorongoro
Icon calendar11 Tage / 10 Nächte
Der wilde Westen Tanzanias
ab CHF 11095.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Wunderbare, tropische Vegetation, Freilebende Schimpansen, Tanzanias bestgehütete Geheimnisse
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Entdeckungsreise Zanzibar
ab CHF 1390.– / pro Person
ab/bis Zanzibar
Highlights: [color=#b96ad9]UNESCO-Weltkulturerbe Stone Town[/color], Swahili-Kochkurs, Dhow Ausflug, Traditionen...
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Höhepunkte Tanzania Safari
ab CHF 3735.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Die bedeutendsten Parks in einer Reise, [color=#b96ad9]Ngorongoro-Krater[/color], Alle Höhepunkte in...
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Höhepunkte Tanzania Safari (Flugvariante)
ab CHF 4110.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: P­anoramaflug Serengeti – Arusha, Tiervielfalt der Serengeti, Pirschfahrt im...
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Inselhüpfen Tanzania
ab CHF 4420.– / pro Person
ab/bis Dar es Salaam
Highlights: Ursprüngliche Inseln entdecken, UNESCO Weltkulturerbe Stonetown, Grossartige Unterwasserwelt
Icon calendar11 Tage / 10 Nächte
Kids & Cats Safari
ab CHF 4545.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Speziell auf Familien zugeschnitten, Abwechslungsreiche Aktivitäten und Safari, Kinderfreundliche...
Icon calendar7 Tage / 6 Nächte
Kilimanjaro Lemosho Route
ab CHF 2635.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Eine noch wenig begangene Route am Kilimanjaro. Der schmale Weg birgt teilweise steile Stellen und trifft...
Icon calendar9 Tage / 8 Nächte
Kilimanjaro Machame Route
ab CHF 2280.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Durch eine wunderschöne Landschaft führt diese Route. Auf- und Abstieg über einen anderen Weg,...
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Kilimanjaro Marangu Route
ab CHF 2250.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Meistbegangene Route mit einem zusätzlichen Akklimatisierungstag in der Horombo Hütte. Auf- und Abstieg...
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Kilimanjaro Northern Circuit
ab CHF 3355.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Nur wenig begangene, landschaftlich sehr schöne Route im Norden um den Kilimanjaro herum. Übernachtung in...
Icon calendar11 Tage / 10 Nächte
Kilimanjaro Rongai Route
ab CHF 2420.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Ideale Route für die Akklimatisierung! Aufstieg über die nördliche Seite des...
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Klassische Tanzania Safari
ab CHF 4690.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Alle Höhepunkte im Norden, Weltnaturerbe Ngorongoro Krater, Tierreiche Serengeti
Icon calendar7 Tage / 6 Nächte
Kurzsafari Serengeti
ab CHF 2230.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Das Beste in Kürze, Serengeti Nationalpark, [color=#b96ad9]Panoramaflug[/color]
Icon calendar3 Tage / 2 Nächte
Mount Meru Besteigung
ab CHF 1495.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Den Gipfel des Mount Meru zu besteigen, gilt auch als ideale Vorbereitung für ein anschliessendes...
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Ngorongoro - Tarangire Safari
ab CHF 1885.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Baobabs im Tarangire Nationalpark, Höchste Raubtierdichte im Krater, 3 Nationalparks in kurzer Zeit
Icon calendar4 Tage / 3 Nächte
Ngorongoro Hochland Expedition
ab CHF 3955.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Spektakuläre Vulkanlandschaft, Mit Masai unterwegs, Campieren in unberührter Natur
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Ruaha - Nyerere Flugsafari
ab CHF 3795.– / pro Person
ab/bis Dar es Salaam
Highlights: Unberührte Natur, Komfortabel per Flug reisen, Abseits der Touristenströme, Safari zu Fuss und Boot
Icon calendar5 Tage / 4 Nächte
Tanzania Camping Adventure
ab CHF 2079.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Besuch im Masai-Dorf , Campieren in wilder Umgebung, Pirschfahrten in den beliebtesten Nationalparks ,...
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Tanzania Gruppensafari
ab CHF 2825.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Deutschsprachiger Fahrer/Guide, Kleingruppe , Preiswert in die bekanntesten Nationalparks
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Tanzania in Style
ab CHF 19660.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Exklusive Flugsafari, Genuss auf höchstem Niveau, Unterkünfte an aussergewöhnlicher Lage
Icon calendar10 Tage / 9 Nächte
Tanzania Sky Safari
ab CHF 11085.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Exklusive Flugsafari, Fantastische Unterkünfte, Service auf höchstem Niveau, Vielzahl an Aktivitäten
Icon calendar8 Tage / 7 Nächte
Tanzania zum Kennenlernen
ab CHF 2795.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Preiswert in die bekanntesten Nationalparks, Tierreiche Pirschfahrten, Abwechslungsreiche Landschaften
Icon calendar6 Tage / 5 Nächte
Unberührtes Afrika
ab CHF 5435.– / pro Person
ab/bis Dar es Salaam
Highlights: [color=#000000]Das authentische Tanzania erleben[/color], [color=#000000]Pirschfahrten im Ruaha...
Icon calendar7 Tage / 6 Nächte

Direkt am Puls der Wildnis

Rundreisen durch Tansania

Tansania ist dicht besiedelt: So eine reiche Tierwelt haben Sie noch nicht erlebet! Sie sehen den majestätischen Löwen bei der Jagd zu, beobachten elegante Giraffen bei ihren Mahlzeiten und folgen Zebraherden durch die Savanne. Antilopen grasen, an den Wasserstellen trinken die grossen Büffel. Flusspferde tauchen hin und wieder aus den Wasserfluten auf, und natürlich werden Sie den Anblick der Elefanten in freier Wildbahn nie vergessen! Hier ist der Mensch nur Gast – und darauf achten Ihre erfahrenen Reiseführer und Guides auch.

Wussten Sie, dass Sie in Tansania ständig auf Husaren- und Mantelaffen stossen? Die nahen Verwandten der Menschen tummeln sich hier in grosser Vielfalt. Übrigens bietet der Ruaha Nationalpark die spektakulärsten Safaris. Hier ist immer etwas los. Es wäre also gar nicht verblüffend, wenn Sie Löwen oder Geparden am Ruaha Fluss auf Beutezug zu sehen bekommen. Oder wenn Sie Schakale und Wildhunde bei der Gazellen-Jagd sehen. Tansania ist einfach aufregend – Tansania Safaris zeigen Ihnen die ganze Vielfalt dieses Landes.

Der Norden: Serengeti, Ngorongoro und die klassische Safari-Route

Die meisten Reisenden starten ihre Safari in Tansania im Norden. Ausgangspunkt ist Arusha am Fuss des Mount Meru, erreichbar über den Kilimanjaro International Airport. Von dort führt die Route in vier Schutzgebiete, die sich gut an einem Stück verbinden lassen: Tarangire, Lake Manyara, das Ngorongoro-Schutzgebiet und die Serengeti. Die Fahrzeiten zwischen den Etappen liegen meist zwischen zwei und sechs Stunden, ein Teil davon auf Naturpisten.

Tarangire ist für seine Baobabs und für grosse Elefantenherden bekannt, die sich in der Trockenzeit am Tarangire-Fluss sammeln. Der Lake Manyara liegt am Fuss des Ostafrikanischen Grabenbruchs und ist eher ein Halbtagesziel: Grundwasserwald, Flamingos am Sodasee, Paviane am Wegrand. Beide Parks sind kompakt und eignen sich als Einstieg, bevor die Weite der Savanne beginnt.

Der Ngorongoro-Krater ist eine eingebrochene Vulkancaldera von rund zwanzig Kilometern Durchmesser. Auf dem Kraterboden leben Löwen, Nashörner, Büffel und Flusspferde ganzjährig auf engem Raum, weshalb hier auch in wenigen Stunden viel zu sehen ist. Der Kraterrand liegt auf gut zweitausend Metern Höhe: Nehmen Sie eine warme Jacke mit, die Morgen sind kühl und oft neblig.

Die Serengeti ist mit rund fünfzehntausend Quadratkilometern das Herzstück jeder Tansania Safari. Sie zerfällt in Teilgebiete mit ganz eigenem Charakter: die zentrale Seronera-Ebene mit ganzjährig guter Raubtierdichte, der Süden um Ndutu als Kalbungsgebiet, der Westkorridor am Grumeti und der abgelegene Norden am Mara-Fluss. Welches Gebiet für Sie passt, hängt vor allem vom Reisemonat ab.

Das Ngorongoro-Gebiet ist kein reiner Nationalpark, sondern ein Schutzgebiet, in dem die Massai – häufig auch Masai geschrieben – weiterhin ihr Vieh weiden. Auf der Fahrt begegnen Ihnen deshalb Hirten und Bomas neben Zebraherden. In der Nähe liegt die Olduvai-Schlucht, eine der wichtigen Fundstätten der Menschheitsgeschichte, die sich gut als Zwischenhalt auf dem Weg in die Serengeti einbauen lässt.

Süden, Westen und Küste: die ruhigeren Alternativen

Wer schon einmal in Ostafrika war oder wenig Fahrzeugverkehr sucht, findet im Süden Tansanias weiträumige Wildnis. Ab Dar es Salaam erreichen Sie den Nyerere-Nationalpark, der aus dem nördlichen Teil des früheren Selous-Wildschutzgebiets hervorgegangen ist. Kennzeichnend sind die Flussarme und Seen des Rufiji: Neben Pirschfahrten sind hier Bootssafaris und geführte Buschwanderungen möglich, was den Aufenthalt abwechslungsreich macht.

Der Ruaha-Nationalpark liegt weiter im Landesinnern und verbindet Miombo-Wälder mit trockener Savanne. Weil sich hier nord- und südafrikanische Tierarten überschneiden, sehen Sie neben Löwen und Elefanten auch Kleine und Grosse Kudus sowie mit etwas Glück Wildhunde. Der Süden lässt sich gut mit einem Buschflug erschliessen, denn die Distanzen auf der Strasse sind erheblich.

Noch abgeschiedener sind Katavi im Westen mit seinen Flusspferdansammlungen und die Mahale Mountains am Tanganjikasee, wo Schimpansen im Bergregenwald besucht werden. Beide Ziele verlangen Zeit und Flugetappen, belohnen aber mit sehr wenigen Fahrzeugen im Gebiet. Rubondo Island im Victoriasee und der Saadani-Nationalpark, wo Savanne direkt an den Indischen Ozean grenzt, sind weitere Bausteine abseits der bekannten Route.

Nord und Süd lassen sich innerhalb einer Reise kombinieren, brauchen aber einen Inlandflug und entsprechend mehr Tage. Für einen ersten Besuch empfehlen wir meist, sich auf einen Kreis zu konzentrieren und dafür längere Aufenthalte pro Camp einzuplanen. Zwei Nächte pro Standort sind eine gute Faustregel, drei sind in der Serengeti selten zu viel.

Tierwanderung und Reisezeit: wann Sie was sehen

Die grosse Tierwanderung ist kein Ereignis an einem Datum, sondern ein Kreislauf, der sich das ganze Jahr über durch das Serengeti-Mara-Ökosystem bewegt. Entscheidend ist deshalb nicht ob, sondern wo Sie übernachten. Die Herden folgen dem Regen und damit dem frischen Gras; die Aufenthaltsorte verschieben sich von Jahr zu Jahr um einige Wochen, das Muster bleibt aber verlässlich.

In den ersten Monaten des Jahres stehen die Gnus in den kurzgrasigen Ebenen des südlichen Serengeti und um Ndutu, wo innerhalb weniger Wochen die Kälber zur Welt kommen. Diese Zeit gilt als sehr gute Phase für Raubtierbeobachtungen. Anschliessend ziehen die Herden nach Westen und Norden. Die bekannten Flussüberquerungen am Mara-Fluss im Norden fallen in die zweite Jahreshälfte.

Klimatisch teilt sich das Jahr in eine lange Regenzeit im Frühling, eine kürzere Regenperiode im Spätherbst und dazwischen trockene Monate. Die trockenen Monate von Juni bis Oktober gelten als klassische Safarizeit: Die Vegetation ist licht, die Tiere sammeln sich an Wasserstellen. In der grünen Jahreszeit sind die Landschaften fotogener, die Camps ruhiger und die Vogelwelt reicher, dafür können Pisten aufweichen.

Sansibar folgt demselben Rhythmus. Die Regenmonate im Frühling bringen kräftige Schauer, danach setzt beständigeres Badewetter ein. Eine ausführliche Monatsübersicht mit Angaben zu Temperaturen, Niederschlag und Wildbeobachtung finden Sie auf unserer Seite zur Reisezeit für Tansania und Sansibar.

Unabhängig von der Wanderung leben in Tansania ganzjährig Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffel; Spitzmaulnashörner sehen Sie am ehesten im Ngorongoro-Krater. Der Tagesablauf folgt dem Verhalten der Tiere: Pirschfahrten am frühen Morgen und am späten Nachmittag, dazwischen eine Pause im Camp. Eine Tansania Rundreise mit mehreren Parks erhöht die Vielfalt der Lebensräume und damit auch die der Beobachtungen.

Safari und Strand: die Rundreise Tansania Sansibar kombinieren

Die häufigste Kombination ist eine Safari im Norden mit anschliessenden Badetagen am Indischen Ozean. Von der Serengeti oder von Arusha aus fliegen Kleinflugzeuge direkt nach Sansibar, was eine lange Rückfahrt erspart. Planen Sie für die Safari sechs bis neun Tage und hängen Sie vier bis sieben Strandtage an, dann bleibt Zeit zum Ankommen, statt nur Etappen abzuhaken.

Auf Sansibar unterscheiden sich die Küsten deutlich. Im Osten prägt der Gezeitenwechsel den Tag, das Wasser zieht sich weit zurück und gibt Sandbänke frei; im Norden um Nungwi und Kendwa können Sie fast unabhängig von den Gezeiten baden. Stone Town lohnt eine Übernachtung wegen der Altstadt und der Gewürztouren. Eine Übersicht der Regionen und Häuser finden Sie unter Badeferien auf Sansibar.

Ruhiger als die Hauptinsel sind Pemba mit steilen Riffen für Taucherinnen und Taucher, Mafia Island mit saisonalen Walhaibegegnungen sowie kleine private Inseln vor der Küste. Wer statt Strand lieber Höhe sucht, kombiniert die Safari mit einer Besteigung des Kilimanjaro oder mit Wandertagen am Mount Meru; beides verlangt zusätzliche Tage für die Akklimatisation.

Auch grenzüberschreitende Varianten sind möglich: Eine Tanzania Safari lässt sich mit der Masai Mara in Kenia verbinden oder um ein Gorilla-Trekking in Ruanda oder Uganda erweitern. Solche Bausteine erhöhen die Zahl der Flug- und Grenzetappen spürbar, weshalb wir sie eher ab zwei bis drei Wochen Reisezeit empfehlen.

Sansibar, im Englischen Zanzibar, eignet sich auch für Hochzeitsreisen und für Wassersport: Tauchgänge an den Riffen vor Mnemba, Schnorcheln vom Boot und in den Windmonaten Kitesurfen an der Südostküste. Wer die Safari zuerst macht und die Insel danach besucht, kommt entspannter nach Hause, weil die frühen Tagwachen am Anfang der Reise liegen.

Praktisches: Anreise, Fahrzeuge und Vorbereitung

Ab der Schweiz erreichen Sie Tansania mit einem Umsteigen; für den Norden fliegen Sie nach Kilimanjaro, für den Süden und die Küste nach Dar es Salaam, für einen reinen Badeaufenthalt direkt nach Sansibar. Die Zeitverschiebung beträgt ein bis zwei Stunden, je nach Sommer- oder Winterzeit in Europa. Ein Jetlag ist damit kein Thema.

Auf der klassischen Route sind Sie in einem Geländewagen mit Hubdach unterwegs, entweder in einer kleinen Gruppe mit festen Abfahrtsdaten oder privat mit eigenem Fahrzeug und Guide. Die private Variante kostet mehr, gibt Ihnen aber die Freiheit, bei einer Sichtung zu bleiben oder früher aufzubrechen. Bei Buschflügen ist das Gepäck auf weiche Taschen mit begrenztem Gewicht beschränkt.

Für die Einreise benötigen Sie ein Visum, das im Voraus online beantragt werden kann, sowie einen Pass, der über das Reiseende hinaus gültig ist. Tansania ist ein Malariagebiet; klären Sie Prophylaxe und Impfschutz rechtzeitig mit einer reisemedizinischen Fachstelle ab. Bei Einreise aus einem Gebiet mit Gelbfieberrisiko kann ein Impfnachweis verlangt werden. Prüfen Sie die aktuellen Bestimmungen vor der Abreise.

Packen Sie in gedeckten Farben, dazu eine warme Schicht für Morgenpirschfahrten und das Hochland, Sonnenschutz sowie ein Fernglas pro Person. In den Camps und Lodges ist Strom oft über Solaranlagen begrenzt; laden Sie Kameraakkus, wann immer es geht. Alle Fragen zu Ablauf, Kleidung und Ausrüstung besprechen wir vor der Buchung mit Ihnen persönlich.

Für Wildbeobachtung sind die trockenen Monate von Juni bis Oktober am verlässlichsten: Das Gras ist kurz, und die Tiere sammeln sich an den verbliebenen Wasserstellen. Wer die Kalbungszeit der Gnus im südlichen Serengeti erleben möchte, reist in den ersten Monaten des Jahres. In der grünen Jahreszeit sind Landschaft und Licht reizvoll und die Camps weniger belegt, dafür ist mit Schauern und weichen Pisten zu rechnen.

Für den nördlichen Safarikreis mit Tarangire, Ngorongoro und Serengeti rechnen wir mit sechs bis neun Reisetagen. Kommt Sansibar dazu, ergeben sich mit vier bis sieben Strandtagen und den Flügen rund zwei Wochen. Kürzere Programme sind möglich, führen aber zu langen Fahrtagen. Wer Nord- und Südtansania oder ein Nachbarland verbinden möchte, sollte eher zweieinhalb bis drei Wochen einplanen.

Den grössten Anteil machen Unterkunft und die staatlichen Park- und Konzessionsgebühren aus, die pro Person und Nacht anfallen. Dazu kommen Fahrzeug, Guide und Verpflegung, die Linienflüge sowie allfällige Buschflüge. Preisbestimmend sind ausserdem die Saison, die Lage der Camps innerhalb oder ausserhalb der Parks und die Frage, ob Sie in einer Gruppe oder privat unterwegs sind. Wir schlüsseln jede Offerte transparent auf.

Ja, mit der passenden Planung. Viele Lodges nehmen Kinder auf und bieten Familienzimmer; für Pirschfahrten im geteilten Fahrzeug und für Buschwanderungen gelten je nach Anbieter Mindestalter. Bewährt haben sich ein privates Fahrzeug, kürzere Fahretappen und längere Aufenthalte pro Camp. Sprechen Sie mit uns über Familienreisen, dann stimmen wir Route, Unterkünfte und medizinische Vorbereitung auf das Alter Ihrer Kinder ab.

Eine begleitete Gruppenreise hat feste Daten, eine geplante Route und ist in der Regel günstiger; Sie teilen Fahrzeug und Guide mit anderen Gästen. Bei einer privaten Safari bestimmen Sie Abreisedatum, Tempo und Unterkunftsklasse selbst und bleiben bei einer Sichtung so lange, wie Sie möchten. Für Familien, Fotografinnen und Fotografen sowie Reisende mit besonderen Wünschen ist die private Variante meist die bessere Wahl.

Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn kommen in Tansania alle vor, doch Wildtiere bewegen sich frei, und verbindliche Zusagen kann niemand machen. Auf der nördlichen Route stehen die Chancen gut, weil sich die Lebensräume ergänzen: Elefanten in Tarangire, Raubkatzen in der Serengeti, Nashörner im Ngorongoro-Krater. Mehr Nächte pro Gebiet und ein erfahrener Guide wirken sich stärker aus als jede Jahreszeit.

Am einfachsten mit einem Kleinflugzeug: Von den Pisten in der Serengeti bestehen Verbindungen über Arusha zur Insel, die Flugzeit beträgt wenige Stunden inklusive Zwischenlandungen. Die Strecke auf der Strasse und per Fähre ab Dar es Salaam ist deutlich zeitaufwendiger und lohnt sich nur, wenn Sie unterwegs weitere Stationen einbauen möchten. Wir legen die Flüge so, dass Sie am Ankunftstag noch Zeit am Strand haben.

Kataloge

Online blättern oder bestellen

Online blättern
Online blättern
Online blättern

Das könnte Sie auch interessieren

Diese Reise interessiert Sie?Unsere afrika-Spezialisten stellen Ihnen Ihre Reise persönlich und ohne Zeitdruck zusammen.
Jetzt unverbindlich anfragen