Ngorongoro, Tansania/Sansibar

Ngorongoro Reisen

Im Vulkankrater die Kräfte der Erde erleben

Wenn von einem der wohl schönsten Orte in Afrika gesprochen wird, kann es eigentlich nur um die Serengeti gehen. Der grösste Kraterkessel trägt den Namen Ngorongoro, der mit einer einzigartigen Landschaft begeistert. Ganzjährig ist die Region die Heimat von rund 25'000 Wildtieren. Zudem ist es auch das Gebiet der Massai. Mit den Touristen leben sie in Harmonie und somit ist für ein unvergessliches Ferienerlebnis gesorgt. Erkundigen Sie sich bei unseren Spezialisten für Ngorongoro Reisen. Erleben Sie die Wildtiere hautnah und gehen Sie auf Tuchfühlung mit den Massai.

Der Ngorongoro-Krater gehört als Herzstück der Ngorongoro Conservation Area zum UNESCO-Weltnaturerbe und gilt als eines der tierreichsten Gebiete Afrikas: In der abgeschlossenen Caldera leben Löwen, Elefanten und Büffel, und mit etwas Glück zeigt sich sogar das seltene Spitzmaulnashorn. Als Ausgangspunkt empfiehlt sich das grüne Hochland rund um Karatu, wo unsere handverlesenen Lodges eine komfortable Basis für die Pirschfahrt in den Krater bieten. Besonders stimmig wird Ihre Reise, wenn Sie den Krater mit den weiten Ebenen der Serengeti zu einer Safari-Route durch den Norden Tansanias verbinden.

Elewana The Manor at NgorongoroHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel Rating
ab CHF 669.– / pro Person
Ngorongoro / Karatu
Gibb's FarmHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel Rating
ab CHF 662.– / pro Person
Ngorongoro / Karatu
The HighlandsHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel Rating
ab CHF 696.– / pro Person
Ngorongoro / Karatu
Neptune Ngorongoro Luxury LodgeHotel RatingHotel RatingHotel RatingHotel Rating
ab CHF 355.– / pro Person
Ngorongoro / Karatu
Ngorongoro Farm HouseHotel RatingHotel RatingHotel Rating
ab CHF 279.– / pro Person
Ngorongoro / Karatu

UNESCO-Weltnaturerbe: die grösste intakte Caldera der Erde

Der Ngorongoro-Krater ist der eingestürzte Kessel eines einst mächtigen Vulkans und wurde von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet. Vom bewaldeten Kraterrand öffnet sich der Blick mehrere hundert Meter hinab auf ein Mosaik aus Grassavanne, Akazienwald und dem schimmernden Sodasee im Kraterboden – eine Naturbühne, wie sie kein zweites Schutzgebiet Afrikas bietet. Weil Wasser und Weidegründe ganzjährig vorhanden sind, bleiben die meisten Tiere dauerhaft im Krater: Gnus, Zebras, Büffel und Elefanten teilen sich die Ebene mit Hyänen und Löwen.

Nirgendwo in Afrika ist die Raubtierdichte höher, und mit etwas Glück entdecken Sie auf Ihrer Pirschfahrt sogar ein Spitzmaulnashorn – der Krater zählt zu den besten Orten Tansanias, um diesem seltenen Dickhäuter zu begegnen.

Karatu-Hochland: die ideale Basis für Ihre Krater-Safari

Als Ausgangspunkt für die Fahrt in den Krater empfiehlt sich das fruchtbare Hochland rund um Karatu. Zwischen Kaffeeplantagen und sanften Hügeln liegen hier charmante Lodges und Farmhäuser, von denen Sie den Kraterrand am frühen Morgen erreichen – dann, wenn das Licht am schönsten ist und die Tiere am aktivsten sind. Wer lieber direkt am Kraterrand übernachtet, geniesst spektakuläre Ausblicke in die Caldera.

Unsere handverlesene Auswahl an Unterkünften finden Sie weiter unten auf dieser Seite; unsere Spezialisten kennen die Häuser persönlich und beraten Sie, welche Lodge zu Ihrem Reisestil passt. Von Karatu aus lassen sich zudem der Lake Manyara und der Tarangire-Nationalpark bequem in Ihre Route einbauen.

Die klassische Kombination: Ngorongoro und Serengeti

Kaum eine Safari-Route ist so stimmig wie die Verbindung des Ngorongoro-Kraters mit der Serengeti. Nach der Pirschfahrt im Kraterkessel führt Ihre Route über den Kraterrand hinaus in die weiten Ebenen, in denen zwischen Dezember und März die grosse Tierwanderung zur Kalbungszeit verweilt. Auf einer Rundreise durch den Norden Tansanias erleben Sie so innerhalb weniger Tage zwei völlig unterschiedliche Welten: die geschützte Arena des Kraters und die scheinbar grenzenlose Savanne.

Wer danach Erholung sucht, verlängert die Reise mit Badeferien am Indischen Ozean – die Kombination aus Krater, Serengeti und Sansibar gehört zu den beliebtesten Reiseideen unserer Kunden.

Beste Reisezeit und persönliche Planung

Da die Tierwelt des Kraters ganzjährig vor Ort bleibt, gibt es keinen falschen Zeitpunkt für Ngorongoro Reisen. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober bietet die beste Sicht auf die Tiere, während die grüne Saison von November bis Mai mit sattgrünen Landschaften, dramatischen Wolkenstimmungen und ruhigeren Pisten belohnt. Einen detaillierten Überblick über Klima und Saisons finden Sie auf unserer Seite zur besten Reisezeit für Tansania. Gerne stellen unsere Afrika-Spezialisten Ihre Ngorongoro Reise individuell zusammen – vom ersten Routenvorschlag über die Wahl der passenden Lodge bis zum letzten Tag am Strand.

Die Ngorongoro Conservation Area: mehr als der Kraterkessel

Der Krater ist das bekannteste, aber nicht das einzige Ziel im Ngorongoro-Schutzgebiet. Die Ngorongoro Conservation Area reicht von der Rift-Kante bei Karatu bis an die südlichen Serengeti-Ebenen und umfasst weitere Vulkankessel, Hochlandwald und offenes Weideland. Wer mehr Zeit mitbringt, verbindet die Pirschfahrt deshalb mit einem zweiten Gebiet innerhalb desselben Schutzgebiets. Das entzerrt den Tagesablauf und zeigt Landschaften, die vom Kraterrand aus verborgen bleiben.

Der Empakaai-Krater im Nordosten trägt einen tiefgrünen Sodasee auf seinem Grund. Ein Fusspfad führt vom Rand hinunter ans Ufer, üblicherweise in Begleitung eines Rangers und eines Maasai-Guides. Der kleinere Olmoti-Krater lässt sich auf einer kurzen Wanderung zum Wasserfall des Munge erschliessen. Beides sind Halbtagesausflüge zu Fuss und eine willkommene Abwechslung, wenn Sie zuvor mehrere Tage im Safarifahrzeug unterwegs waren.

Kulturgeschichtlich bedeutend ist die Oldupai-Schlucht, auch Olduvai geschrieben, auf dem Weg Richtung Norden. In ihren freigelegten Schichten wurden Steinwerkzeuge und Hominidenfunde geborgen, die Ostafrika den Ruf als Wiege der Menschheit eingetragen haben. Ein kleines Museum am Schluchtrand ordnet die Funde ein, unweit davon liegen die versteinerten Fussspuren von Laetoli. Der Halt lässt sich in die Transferfahrt einbauen, ohne dass Sie einen zusätzlichen Reisetag benötigen.

Anders als ein Nationalpark ist das Gebiet ein Mehrzweck-Schutzgebiet: Massai-Familien leben mit ihren Rinder- und Ziegenherden im Hochland und treiben das Vieh zu den Wasserstellen, während Wildtiere dieselben Weiden nutzen. Diese Koexistenz prägt das Landschaftsbild und ist in dieser Form selten geworden. Besuche in einem Dorf sind möglich. Unsere Spezialisten vermitteln Begegnungen, die respektvoll organisiert sind und über den blossen Fotostopp hinausgehen.

Anreise, Höhenlage und realistische Fahrzeiten

Die meisten Reisen nach Tansania beginnen am Kilimanjaro International Airport zwischen Arusha und Moshi. Von Arusha führt eine asphaltierte Strasse über Makuyuni ins Hochland. Bis Karatu sollten Sie rund drei bis vier Stunden reine Fahrzeit einplanen, mit Fotostopps und Mittagspause entsprechend mehr. Ab Karatu erreichen Sie das Eingangstor Loduare rasch, für die Auffahrt auf den Kraterrand kommt nochmals eine gute halbe Stunde dazu.

Der Kraterrand liegt gut 2'200 Meter über Meer, der Kraterboden rund 600 Meter tiefer. Diese Höhenlage macht sich abends und frühmorgens bemerkbar: Am Rand ist es kühl, oft neblig und windig, während im Kessel tagsüber kräftige Sonne herrscht. Packen Sie nach dem Zwiebelprinzip, mit Fleece oder Jacke für die Morgenausfahrt. Wer direkt aus dem Flachland anreist, geht den ersten Tag besser ruhig an und verschiebt längere Wanderungen.

Für die Weiterfahrt in die Serengeti queren Sie das Hochland und fahren auf Naturstrasse hinunter in die Ebene. Je nach Zielcamp sind mehrere Stunden auf Wellblechpiste zu erwarten. Wer die langen Etappen abkürzen möchte, kombiniert Strasse und Kleinflugzeug: Der Rückweg an die Küste oder nach Arusha lässt sich gut fliegend lösen. Unsere Beraterinnen und Berater rechnen Ihnen die Varianten nach Zeitgewinn und Komfort gegeneinander auf.

Die Pirschfahrt im Kessel: Ablauf und Spielregeln

Die Fahrt in den Krater folgt einem festen Muster. Eine Piste führt hinunter, eine andere wieder hinauf, und die Aufenthaltsdauer im Kessel ist begrenzt. Deshalb starten die meisten Fahrzeuge kurz nach Sonnenaufgang, und wer im Karatu-Hochland übernachtet, bricht mit Frühstückspaket auf. Abseits der Pisten zu fahren ist nicht erlaubt. Die Tiere sind an Fahrzeuge gewöhnt und lassen sich in aller Regel auch von der Piste aus gut beobachten.

Der Kraterboden ist kein einheitliches Grasland. Im Südwesten liegt der flache Sodasee Magadi, an dem sich je nach Wasserstand Flamingos sammeln. Der Lerai-Wald mit seinen Fieberakazien ist bevorzugter Aufenthaltsort älterer Elefantenbullen. Die Sümpfe von Gorigor und Mandusi ziehen Flusspferde und Büffel an, entlang des Munge-Flusses grasen Gnus und Zebras. Für die Tierbeobachtung heisst das: nicht Kilometer sammeln, sondern die Lebensräume gezielt abfahren.

Unterwegs sind Sie in geländegängigen Fahrzeugen mit Hochdach. Auf privaten Safaris hat jeder Gast einen Fensterplatz, bei geteilten Touren teilen sich mehrere Reisende das Fahrzeug. Ein ausgewiesener Picknickplatz dient als Mittagsstopp, ausserhalb davon darf das Fahrzeug im Kessel nicht verlassen werden. Fernglas, Sonnenschutz und ein Tuch gegen den Staub auf der Kamera gehören ins Handgepäck. Für Drohnenaufnahmen gelten strenge Auflagen, sprechen Sie uns vorher an.

Wildtierbeobachtung im Jahresverlauf

Weil der Kessel ganzjährig Wasser führt, bleibt der Wildbestand konstant. Die Unterschiede zwischen den Monaten liegen weniger in der Zahl der Tiere als in Sicht, Fahrbarkeit und Andrang. Nach Regenmonaten steht das Gras hoch, kleinere Katzen sind schwerer zu entdecken, dafür ist die Luft klar und der Boden leuchtend grün. Gegen Ende der Trockenzeit ist die Vegetation niedrig und staubig, das Wild sammelt sich an den verbliebenen Wasserstellen.

Die langen Regen fallen üblicherweise von März bis Mai, die kurzen im November. Regen bedeutet in Ostafrika selten Dauerniederschlag, sondern kräftige Schauer, meist am Nachmittag. Im Hochland ziehen dafür häufig Wolken und Nebel über den Kraterrand. Naturstrassen in der weiteren Umgebung werden in dieser Zeit anspruchsvoller, und einzelne Camps in abgelegenen Gebieten schliessen saisonal. Die Pisten im Kessel selbst bleiben in der Regel befahrbar.

Ein Sonderfall ist der Süden des Schutzgebiets. Auf den kurzgrasigen Ndutu-Ebenen, die noch zur Conservation Area gehören, bringen die Gnus in den ersten Monaten des Jahres ihre Kälber zur Welt. Raubtiere folgen den Herden, entsprechend dicht sind die Beobachtungen. Wer in dieser Zeit reist, plant Ndutu als eigenen Baustein zwischen Kessel und Ebene ein, statt beide Gebiete an einem einzigen Tag abzuhaken.

Für die Vogelbeobachtung sind die Monate von November bis April interessant, wenn Zugvögel aus Europa und Asien eintreffen. Am Kratersee, an den Sümpfen und im Hochlandwald addieren sich Standvögel und Gäste zu einer breiten Artenliste. Flamingos am Magadi-See erscheinen unregelmässig und richten sich nach Wasserstand und Salzgehalt. Eine feste Zusage lässt sich dafür nicht geben, was für die Planung schlicht bedeutet: mitnehmen, wenn es passt.

Bausteine kombinieren: welche Variante zu wem passt

Die klassische Nordroute, international als Northern Circuit bekannt, verbindet vier Gebiete: den Tarangire-Nationalpark mit seinen Baobabs und Elefantenherden, den Lake Manyara am Fuss der Rift-Kante, das Ngorongoro-Hochland und die Ebenen im Norden. Für diese Abfolge planen Sie etwa eine Woche ein, mit Abstecher in den hohen Norden eher zehn Tage. Deutlich kürzer wird es nur, wenn Sie Etappen fliegen.

Bei der Unterkunft stehen sich zwei Ansätze gegenüber. Häuser direkt am Kraterrand verkürzen den Weg zur Morgenausfahrt und bieten den Blick in den Kessel, sind aber kühler und häufiger in Wolken. Lodges und Farmhäuser im Karatu-Hochland liegen tiefer, sind wettergeschützter und lassen sich gut mit einem Ausflug an den Manyara-See verbinden. Mobile Zeltcamps wiederum bringen Sie näher an die Wanderbewegung im Süden des Schutzgebiets.

Für Familien eignet sich der Kessel gut: Die Fahrstrecken sind kurz, die Tierbeobachtung verlässlich, lange Transfers entfallen. Achten Sie auf das Mindestalter einzelner Camps, auf Familienzimmer und darauf, dass ein privates Fahrzeug dem Rhythmus von Kindern besser folgt als eine geteilte Tour. Anregungen für die Planung mit Kindern finden Sie bei unseren Familienreisen nach Tansania.

Wer Tanzania zum zweiten Mal bereist oder ruhigere Gebiete sucht, ergänzt das Hochland um den wenig besuchten Süden und Westen des Landes. Ausgearbeitete Routen mit Fahrzeiten und Übernachtungsorten finden Sie unter Rundreisen und Safaris. Jede Route lässt sich in Dauer, Lodgekategorie und Tempo anpassen, und ein Badeaufenthalt auf Sansibar oder an der Festlandküste rundet die Reise ruhig ab.

Der Ngorongoro-Krater ist dank seiner ganzjährig ansässigen Tierwelt ein Ganzjahresziel. Besonders beliebt ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn die Vegetation niedrig ist und sich die Tiere besonders gut beobachten lassen. In der grünen Saison von November bis Mai präsentiert sich der Krater sattgrün, die Lichtstimmungen sind spektakulär und es sind weniger Besucher unterwegs.

Ja, der Ngorongoro-Krater gilt als einer der besten Orte Tansanias, um das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn in freier Wildbahn zu beobachten. Die Tiere leben ganzjährig im Kraterkessel und halten sich gerne in der Nähe des Lerai-Waldes auf. Eine Garantie gibt es nicht, doch mit einem erfahrenen Guide und einer frühen Pirschfahrt stehen die Chancen gut.

Für die Pirschfahrt im Kessel genügt ein voller Tag. Sinnvoll sind zwei Nächte in Karatu oder am Kraterrand: So bleibt der Anreisetag entspannt, die Ausfahrt findet am frühen Morgen statt, und für einen zweiten Programmpunkt bleibt Zeit, etwa den Lake Manyara, den Empakaai-Krater oder eine Wanderung im Hochland. Als Teil einer Rundreise durch Nordtansania rechnen Sie insgesamt mit rund einer Woche.

Üblich ist der Flug nach Kilimanjaro International und die Weiterfahrt über Arusha und Makuyuni ins Hochland. Bis Karatu sind drei bis vier Stunden Fahrzeit zu veranschlagen, für die Auffahrt auf den Kraterrand nochmals etwa eine halbe Stunde. Alternativ landen Sie per Kleinflugzeug auf einem der Airstrips in der Region und fahren von dort weiter. Im Schutzgebiet bewegen Sie sich ausschliesslich im Safarifahrzeug mit lizenziertem Guide.

Den grössten Block bilden die staatlichen Gebühren für das Schutzgebiet und die gesonderte Abgabe für die Fahrt in den Kessel, dazu Fahrzeug, Treibstoff und Guide. Es folgen Lodgekategorie und Verpflegung, die Reisesaison sowie die Frage, ob Sie privat oder in einer geteilten Gruppe unterwegs sind. Inlandflüge, Zusatzausflüge und Trinkgelder kommen hinzu. Wir weisen Ihnen diese Positionen im Angebot einzeln aus.

Ja, der Kessel zählt zu den familienfreundlicheren Safarizielen: kurze Fahrstrecken, verlässliche Tierbeobachtung, kein langer Transfer zwischen den Sichtungen. Prüfen sollten Sie das Mindestalter der gewünschten Lodge, das Angebot an Familienzimmern und die Fahrzeugfrage. Ein privat gebuchtes Fahrzeug lässt Pausen zu, wenn die Konzentration nachlässt. Warme Schicht für den Morgen, Sonnenschutz und genügend Trinkwasser gehören ins Gepäck.

Die gängige Reihenfolge ist Safari zuerst, Strand danach. Nach der Nordroute fliegen Sie ab der Ebene oder ab Arusha an die Küste, nach Sansibar, auf die ruhigeren Inseln Pemba und Mafia oder ans Festland. Für die Erholung sollten Sie mindestens vier bis fünf Nächte einplanen. Der Wechsel vom Hochland auf Meereshöhe ist unproblematisch, die Gepäckgrenzen der Kleinflugzeuge sind jedoch zu beachten.

Der Krater ist der bekannteste Teil eines deutlich grösseren Schutzgebiets. Die Conservation Area umfasst zusätzlich Hochlandwälder, die Vulkankessel Empakaai und Olmoti, die Oldupai-Schlucht sowie die Ndutu-Ebenen im Süden. Anders als in einem Nationalpark leben hier Maasai-Familien mit ihren Herden. Für die Planung heisst das: Neben der Pirschfahrt im Kessel stehen Wanderungen und kulturelle Begegnungen offen.

Für die Einreise nach Tansania benötigen Sie einen ausreichend lange gültigen Reisepass und ein Visum, das in der Regel vorab online beantragt wird. Zu Malariaschutz und empfohlenen Impfungen berät Sie eine Fachperson für Reisemedizin oder Ihre Hausärztin, denn Hochland und tiefer gelegene Parks werden unterschiedlich beurteilt. Denken Sie an eine Reiseversicherung mit Rückführung und an persönliche Medikamente im Handgepäck.

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