Selous Reisen vom Spezialisten
Ein Fluss mit vielen Armen - Rufiji River
Vom Selous zum Nyerere-Nationalpark
Der grösste Teil des legendären Selous Game Reserve trägt heute den Namen Nyerere-Nationalpark – zu Ehren von Julius Nyerere, dem ersten Präsidenten Tansanias. Beide Namen sind nach wie vor gebräuchlich, gemeint ist dasselbe grandiose Stück Wildnis im Süden des Landes. Als eines der grössten Schutzgebiete Afrikas bietet der Park weite Miombo-Wälder, Seen, Sandbänke und Flusslandschaften – und deutlich weniger Besucher als die bekannten Parks im Norden. Wer den ruhigen Süden Tansanias vertiefen möchte, kombiniert den Nyerere-Nationalpark ideal mit dem Ruaha-Nationalpark zu einer Safari abseits der ausgetretenen Pfade.
Bootssafaris auf dem Rufiji River
Der Rufiji ist die Lebensader des Parks – und die Bootssafari das Markenzeichen des Selous. Vom Wasser aus gleiten Sie an Flusspferden und Krokodilen vorbei, beobachten Elefanten beim Trinken und eine beeindruckende Vielfalt an Wasservögeln, vom Schreiseeadler bis zu den Bienenfressern in den Uferwänden. Besonders stimmungsvoll sind Bootsfahrten am späten Nachmittag, wenn die Borassus-Palmen im Abendlicht stehen. Diese Perspektive vom Fluss aus unterscheidet den Nyerere-Nationalpark von fast allen anderen Safarigebieten Ostafrikas – kaum irgendwo sonst lässt sich die Tierwelt so entspannt vom Boot aus erleben.
Wildhunde beobachten und zu Fuss auf Pirsch
Der Nyerere-Nationalpark gilt als eine der besten Regionen Afrikas, um die seltenen Afrikanischen Wildhunde zu beobachten. In der Trockenzeit von Juni bis Oktober, wenn sich das Wild an den Wasserstellen sammelt, stehen die Chancen dafür am besten. Ein weiteres Privileg des Südens sind geführte Walking Safaris: In Begleitung eines erfahrenen, bewaffneten Rangers lesen Sie Spuren im Sand, lernen Termitenhügel, Vogelstimmen und Heilpflanzen kennen und erleben die Wildnis mit allen Sinnen. Zu Fuss durch Afrika zu gehen ist eine der intensivsten Safarierfahrungen überhaupt.
Fly-in ab Daressalam – und zum Abschluss Sansibar
Der Park ist per Kleinflugzeug ab Daressalam rasch erreicht: Fly-in-Safaris bringen Sie direkt zu den Airstrips der Camps – bequem, zeitsparend und mit spektakulärer Aussicht auf die Flussarme des Rufiji. Mehr zu diesem Reisestil erfahren Sie auf unserer Seite über Flugsafaris. Besonders beliebt ist die Verbindung von Safari und Strand: Nach den Pirschfahrten fliegen Sie weiter zu Badeferien auf Sansibar und lassen die Reise im Indischen Ozean ausklingen. Unter diesem Text finden Sie unsere handverlesene Auswahl an Lodges und Camps im Selous – unsere Spezialisten stellen daraus gerne Ihre persönliche Route zusammen.
Der grösste Teil des früheren Selous Game Reserve wurde zum Nationalpark aufgewertet und nach Julius Nyerere benannt, dem ersten Präsidenten Tansanias. Beide Namen sind weiterhin verbreitet und bezeichnen dasselbe Safarigebiet im Süden Tansanias. Für Ihre Reiseplanung ändert sich dadurch nichts – Bootssafaris, Pirschfahrten und Walking Safaris bleiben dieselben.
Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als beste Reisezeit: Das Wild sammelt sich an den Wasserstellen und am Rufiji, und die Pisten sind gut befahrbar. Auch Januar und Februar eignen sich gut, etwa in Kombination mit Badeferien am Indischen Ozean. Einen Überblick über das Klima im ganzen Land finden Sie auf unserer Seite zur besten Reisezeit für Tansania und Sansibar.
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