Tansania & Sansibar Trekkings vom Spezialisten
Erklimmen Sie den höchsten Berg Afrikas
Kilimanjaro Lemosho Route
ab CHF 2635.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Eine noch wenig begangene Route am Kilimanjaro. Der schmale Weg birgt teilweise steile Stellen und trifft...
Kilimanjaro Machame Route
ab CHF 2280.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Durch eine wunderschöne Landschaft führt diese Route. Auf- und Abstieg über einen anderen Weg,...
Kilimanjaro Northern Circuit
ab CHF 3355.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Nur wenig begangene, landschaftlich sehr schöne Route im Norden um den Kilimanjaro herum. Übernachtung in...
Kilimanjaro Rongai Route
ab CHF 2420.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Ideale Route für die Akklimatisierung! Aufstieg über die nördliche Seite des...
Mount Meru Besteigung
ab CHF 1495.– / pro Person
ab/bis Arusha
Highlights: Den Gipfel des Mount Meru zu besteigen, gilt auch als ideale Vorbereitung für ein anschliessendes...
Die richtige Route auf den Kilimandscharo
Für die Kilimandscharo-Besteigung stehen mehrere Wege zur Auswahl – und die Routenwahl entscheidet massgeblich über Ihren Gipfelerfolg. Als Faustregel gilt: Je länger die Route, desto besser die Akklimatisierung und desto höher die Wahrscheinlichkeit, den Uhuru Peak tatsächlich zu erreichen. Besonders beliebt sind die Machame-Route, die landschaftlich eindrücklich durch Regenwald-, Heide- und Steinwüstenzonen führt, und die Lemosho-Route, die mit sanftem Anstieg und ruhigen ersten Etappen überzeugt.
Planen Sie sechs bis neun Tage am Berg ein: Die zusätzlichen Akklimatisationstage machen oft den Unterschied zwischen einem zähen Aufstieg und einem Erlebnis, das Sie geniessen können. Unsere Spezialisten empfehlen Ihnen die Route, die zu Ihrer Bergerfahrung und Kondition passt.
Mount Meru: die ideale Vorbereitung
Wer seine Gipfelchancen erhöhen möchte, besteigt vorab den Mount Meru. Der 4'562 Meter hohe Vulkan im Arusha-Nationalpark ist die perfekte Akklimatisationstour: In drei bis vier Tagen gewöhnt sich Ihr Körper an die Höhe, während Sie durch Bergwald wandern, in dem Ihnen durchaus Giraffen und Büffel begegnen können. Vom Gipfelgrat geniessen Sie bei klarem Wetter einen grandiosen Blick auf den Kilimandscharo – die schönste Einstimmung auf das grosse Ziel. Auch als eigenständiges Trekking ist der Mount Meru ein Geheimtipp für alle, die es etwas ruhiger mögen.
Die besten Monate für Ihr Trekking
Die zuverlässigsten Trekking-Fenster liegen in den Trockenzeiten: von Januar bis März sowie von Juni bis Oktober. Zu Jahresbeginn ist es am Berg tendenziell wärmer und die Sicht oft glasklar, zwischen Juni und Oktober profitieren Sie von stabilen, trockenen Bedingungen während der Hauptsaison. In der grossen Regenzeit im April und Mai sind die Pfade rutschig und die Wolken hängen tief – davon raten wir eher ab. Einen ausführlichen Überblick über Klima und Saisons finden Sie auf unserer Seite zur besten Reisezeit.
Nach dem Gipfel: Safari und Sansibar
Kaum ein Reiseland belohnt Gipfelstürmer so schön wie Tansania: Serengeti, Ngorongoro-Krater und Tarangire liegen quasi vor der Haustür des Kilimandscharo. Viele unserer Gäste hängen an ihr Trekking eine mehrtägige Safari an – nach der Anstrengung am Berg gibt es kaum etwas Schöneres, als die Tierwelt bequem vom Fahrzeug aus zu erleben. Eine handverlesene Auswahl an geprüften Hotels und Safari-Lodges finden Sie direkt unten auf dieser Seite. Und wer die müden Beine im Indischen Ozean ausstrecken möchte, lässt die Reise mit Badeferien auf Sansibar ausklingen. Gerne stellen unsere Spezialisten Ihre persönliche Kombination zusammen.
Die weiteren Routen auf den Kilimanjaro im Überblick
Neben Machame und Lemosho führen weitere Wege zum Kraterrand, und jeder hat sein eigenes Profil. Die Marangu-Route ist die einzige, auf der Sie in einfachen Berghütten statt im Zelt übernachten. Sie gilt als bequem, steigt aber verhältnismässig rasch an und lässt dem Körper wenig Zeit. Wer sie wählt, sollte unbedingt einen zusätzlichen Akklimatisationstag einplanen.
Die Rongai-Route nähert sich dem Berg von Norden, aus Richtung der kenianischen Grenze. Sie liegt im Regenschatten, ist dadurch trockener und merklich ruhiger als die Wege der Südseite. Das ist eine gute Wahl, wenn Sie in den Randmonaten unterwegs sind oder Menschenansammlungen meiden möchten. Die Umbwe-Route dagegen ist steil, direkt und kurz; sie eignet sich nur für erfahrene Berggängerinnen und Berggänger mit Höhenerfahrung.
Am meisten Zeit auf mittlerer Höhe verschafft Ihnen der Northern Circuit. Er umrundet den Berg über die wenig begangene Nordseite und ist die längste der offiziellen Routen. Für Gäste, die auf Nummer sicher gehen wollen und die nötigen Tage mitbringen, ist das die ruhigste Variante. Der Abstieg erfolgt bei den Südrouten in der Regel über die Mweka-Route, die zügig in den Regenwald hinunterführt.
Lemosho und Shira teilen sich das gleiche Hochplateau, setzen aber unterschiedlich an: Shira beginnt bereits auf grosser Höhe und lässt dem Kreislauf wenig Zeit, Lemosho steigt von tiefer unten an und ist deshalb die verträglichere Variante. Ob Sie in einer offenen Gruppe oder als geschlossene Reisegruppe unterwegs sind, verändert zudem Tempo und Stimmung am Berg. Beides ist möglich, und beides planen wir für Sie.
Der Gipfelgrat kennt mehrere Marken: Über die Südrouten erreichen Sie zuerst den Stella Point, über Marangu und Rongai den Gilman's Point. Von dort führt der Weg dem Kraterrand entlang zum eigentlichen Ziel, dem Uhuru Peak auf 5'895 Metern. Ob Sie dort ankommen, entscheidet sich seltener an der Kondition als an der Höhenanpassung und am Tempo der ersten Tage.
Fünf Vegetationsstufen an einem einzigen Berg
Der Kilimandscharo ist ein erloschener Vulkanstock, der frei aus der Savanne aufsteigt. Der Aufstieg führt Sie deshalb in wenigen Tagen durch Vegetationsstufen, für die man sonst Kontinente durchquert. Unten liegen Kulturland und Kaffeegärten, darüber ein feuchter Bergregenwald mit Colobus-Affen und vielen Vogelstimmen. Ab rund 3'000 Metern öffnet sich die Heide- und Moorlandzone mit Riesenlobelien und baumhohen Senecien.
Weiter oben wird es karg. Die alpine Wüste bietet kaum Schatten, tagsüber brennt die Sonne, nachts fällt die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Die letzte Stufe ist die Gipfelzone mit ihren Gletscherresten. Über die ganze Tour bewegen sich die Temperaturen von sommerlich warm bis deutlich frostig, entsprechend wichtig ist Kleidung nach dem Zwiebelprinzip.
Der Tagesrhythmus am Berg ist ruhig: Frühstück im Camp, vier bis sieben Stunden Gehzeit, Ankunft am Nachmittag, Gesundheitscheck, frühes Nachtessen. Auf den Südrouten gehört ein Abstecher zum Lava Tower dazu, bei dem Sie hoch steigen und tiefer schlafen. Dieses Prinzip hilft dem Körper spürbar bei der Anpassung. Die Barranco Wall wirkt von unten steiler, als sie sich begehen lässt; technische Kenntnisse braucht es dafür nicht.
Tierbeobachtungen gehören am Kilimandscharo nicht zum Programm, dennoch begegnen Ihnen im Regenwald Affen, Nashornvögel und Chamäleons. Oberhalb der Waldgrenze übernimmt die Landschaft: Auf den Höhenwegen liegt Ihnen die Ebene zu Füssen, bei klarem Wetter erkennen Sie den Nachbargipfel Mawenzi und den Kegel des Mount Meru über dem Wolkenmeer. Das Wetter kann innert Stunden umschlagen, Regenschutz gehört deshalb auch in der Trockenzeit in den Tagesrucksack.
Die Gipfeletappe beginnt kurz nach Mitternacht. Im Licht der Stirnlampen und in sehr langsamem Tempo geht es dem Kraterrand entgegen, meist erreicht man ihn zum Sonnenaufgang über der Ebene Richtung Kenia. Danach folgt ein langer Abstieg bis weit unter die Waldgrenze. Der Gipfeltag ist damit die längste Etappe der gesamten Tour und verlangt vor allem Geduld.
Höhe, Kondition und Vorbereitung zu Hause
Der Kilimandscharo verlangt keine Kletterei, aber Ausdauer und Geduld. «Pole pole», also langsam, langsam, ist am Berg das wichtigste Wort: Wer zügig geht, nimmt dem Körper genau die Zeit weg, die er für die Anpassung braucht. Trinken Sie viel, essen Sie auch ohne grossen Appetit, und melden Sie jedes Unwohlsein sofort Ihrem Guide.
Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwindel oder unruhiger Schlaf sind typische Begleiter der Höhenanpassung. Die lizenzierten Bergführer kontrollieren deshalb täglich Puls und Sauerstoffsättigung und beobachten, wie es der Gruppe geht. Verschlechtert sich der Zustand, ist der Abstieg das einzige wirksam helfende Mittel; diese Entscheidung trifft immer das Team am Berg. Sprechen Sie vor der Reise mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, besonders wenn Sie regelmässig Medikamente nehmen.
Für die Vorbereitung zu Hause zählt regelmässiges Gehen mehr als kurze, harte Trainingseinheiten. Lange Wanderungen mit Rucksack, Höhenmeter am Stück und mehrere Tage hintereinander unterwegs sein bilden eine solide Grundlage. Eine Hüttentour in den Alpen zeigt Ihnen zudem, wie Ihr Körper auf dünnere Luft reagiert. Gut eingelaufene Bergschuhe sind Pflicht, denn am Kilimanjaro ist kein Platz für neue Sohlen und Blasen.
Nehmen Sie eine kleine Reiseapotheke mit: Blasenpflaster, Schmerzmittel, etwas gegen Magenverstimmungen sowie Ihre persönlichen Medikamente, verteilt auf Tagesrucksack und Hauptgepäck. Prüfen Sie ausserdem Ihre Reiseversicherung. Eine Deckung, die Rettung und Bergung auch in grosser Höhe einschliesst, ist bei einer Besteigung sinnvoll, ebenso eine Annullationsversicherung, falls Sie kurzfristig nicht antreten können.
Für wen eignet sich das Trekking? Gut vorbereitete Wanderinnen und Wanderer ohne Höhenerfahrung schaffen den Berg regelmässig, sofern die Route genügend Tage vorsieht. Wer Zelte und einfache Verhältnisse nicht mag, wählt eher die Hüttenroute oder verzichtet ganz auf den Gipfel. Und wer die Landschaft Ostafrikas zu Fuss erleben, aber keine Grenzerfahrung machen möchte, ist mit einer mehrtägigen Wanderung im Hochland besser bedient.
Anreise, Team am Berg und Ausrüstung
Ausgangspunkt ist der Kilimanjaro International Airport zwischen Moshi und Arusha, der ab Zürich mit einem Umsteigen erreichbar ist. Vom Flughafen sind Sie in etwa einer Stunde in Moshi, nach Arusha dauert die Fahrt etwas länger. Planen Sie mindestens eine Nacht vor dem Start ein: Am Vorabend findet das Briefing statt, bei dem Ausrüstung und Gepäck durchgesehen werden.
Am Berg sind Sie nie allein unterwegs. Der Nationalpark schreibt eine lizenzierte Führung vor, und zu jedem Team gehören neben dem Chefguide Assistenzguides, ein Koch sowie Trägerinnen und Träger, die Zelte, Verpflegung und Ihr Hauptgepäck transportieren. Für deren Lasten gelten festgelegte Obergrenzen, weshalb auch Ihr Duffelbag ein Gewichtslimit hat. Im Tagesrucksack tragen Sie nur Wasser, Regenschutz, Snacks und eine warme Schicht zum Wechseln.
Bewährt hat sich Kleidung in Lagen: Funktionswäsche, Fleece oder leichte Daune und darüber eine wind- und wasserdichte Aussenschicht. Für die Gipfelnacht brauchen Sie Handschuhe, Mütze, warme Socken und einen Schlafsack für Minustemperaturen. Stirnlampe, Sonnenbrille, Sonnenschutz und Teleskopstöcke gehören ebenfalls ins Gepäck. Einzelne Ausrüstungsteile lassen sich in Moshi oder Arusha mieten; was Sie mitbringen sollten, klären wir vor der Buchung mit Ihnen.
Verpflegt werden Sie unterwegs von der Bergküche: warme Mahlzeiten am Morgen und am Abend, Lunchpakete für den Tag, dazu Tee und Suppen, die beim Trinken helfen. Das Wasser holen die Träger an Quellen und Bächen und bereiten es auf. Strom gibt es in den Camps nicht, eine Powerbank ist deshalb sinnvoll, und Akkus halten in der Kälte kürzer als gewohnt. Mobilfunkempfang besteht stellenweise, verlassen sollten Sie sich nicht darauf.
Für die Einreise nach Tansania benötigen Schweizer Gäste ein Visum und einen ausreichend lange gültigen Reisepass. Zu Impfempfehlungen und zur Malariavorsorge berät Sie eine tropenmedizinische Fachstelle. Am Berg selbst spielt Malaria wegen der Höhe kaum eine Rolle, auf Safari und an der Küste dagegen sehr wohl. Die aktuellen Hinweise haben wir in den Reiseinformationen zu Tansania zusammengefasst.
Trekkings in Tansania abseits des Kilimandscharo
Wer lieber wandert, als Gipfel zu sammeln, findet in Tanzania eine überraschende Vielfalt. In den Crater Highlands westlich des Ngorongoro führen mehrtägige Touren über den Olmoti und den Empakaai-Krater mit seinem Kratersee, oft begleitet von Masai, die diese Weidegründe seit Generationen kennen. Weiter nördlich erhebt sich der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai, für die Massai ein Heiligtum; sein Aufstieg über Asche und Geröll findet meist nachts statt.
Am Fuss dieser Region liegt der Lake Natron mit seinen Flamingokolonien und heissen Quellen. Sanfter geht es in den Usambara-Bergen im Nordosten zu: Bergdörfer, Teegärten und Nebelwald, ideal für Tageswanderungen ohne Höhenstress. Die Udzungwa-Berge im Süden wiederum sind ein Ziel für Botanik- und Vogelfreunde, mit Wasserfällen und Affenarten, die nur dort vorkommen.
Auch am Fuss des Berges lässt sich wandern: Rund um Moshi führen Wege durch Chagga-Dörfer, Kaffeeplantagen und zu Wasserfällen am Rand des Regenwaldes, ein schöner Einstieg gegen den Jetlag. Im Arusha-Nationalpark sind Wanderungen in Begleitung eines bewaffneten Rangers möglich, vorbei an Giraffen und Büffeln. Und im Ngorongoro-Schutzgebiet lassen sich Fussetappen mit Masai-Begleitung in eine klassische Safari einbauen, was der Reise einen ganz anderen Rhythmus gibt.
Trekking und Tierbeobachtung ergänzen sich gut. Nach dem Abstieg vom Berg brauchen die Beine ohnehin ein paar ruhige Tage, und genau die bietet eine Rundreise mit Safari. Von Arusha aus erreichen Sie Ngorongoro und die Serengeti auf der Strasse in einem Tag, per Kleinflugzeug deutlich schneller.
Zum Ausklang bietet sich der Indische Ozean an: Von Arusha oder Kilimanjaro fliegen Sie in gut einer Stunde nach Sansibar. Die Insel, international als Zanzibar geschrieben, verbindet Stone Town, Gewürzgärten und breite Strände. Wer statt Strand einen zweiten Gipfel möchte, hängt den Mount Kenya an; Anregungen dazu finden Sie bei den Trekkings in Kenia.
Beliebt und bewährt sind die Machame- und die Lemosho-Route, da beide landschaftlich abwechslungsreich sind und eine gute Höhenanpassung erlauben. Grundsätzlich gilt: Je länger die Route, desto besser die Akklimatisierung – planen Sie idealerweise sechs bis neun Tage am Berg ein. Unsere Spezialisten empfehlen Ihnen die Route, die zu Ihrer Bergerfahrung und Kondition passt.
Die besten Bedingungen herrschen in den Trockenzeiten von Januar bis März sowie von Juni bis Oktober. In diesen Monaten sind die Wege trockener und die Chancen auf eine klare Gipfelsicht am grössten. Von einem Aufstieg während der grossen Regenzeit im April und Mai raten wir eher ab.
Für den Berg selbst rechnen Sie mit sechs bis neun Tagen. Dazu kommen An- und Rückreise, eine Nacht zum Ankommen vor dem Start sowie mindestens ein Ruhetag nach dem Abstieg. Wer anschliessend auf Safari geht oder ans Meer reist, ist gut zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs. Für eine reine Besteigung mit knappem Rahmenprogramm genügen rund zwölf Tage ab der Schweiz.
Den grössten Anteil machen die Gebühren des Nationalparks aus: Eintritt, Übernachtung im Camp oder in der Hütte und eine Rettungspauschale, jeweils pro Person und Tag. Dazu kommen das Team am Berg, Verpflegung, Zelte, Transporte sowie die Hotelnächte vor und nach der Tour. Jeder zusätzliche Tag und jede kleinere Gruppe wirken sich direkt aus. Trinkgelder für die Crew sind üblich und werden separat einkalkuliert.
Technische Kletterkenntnisse brauchen Sie nicht, wohl aber Ausdauer und die Bereitschaft, mehrere Tage hintereinander zu gehen. Wer regelmässig wandert und Tagestouren mit einigen Hundert Höhenmetern gewohnt ist, bringt eine solide Basis mit. Entscheidend bleibt die Verträglichkeit der Höhe, und die lässt sich vorab nur bedingt abschätzen. Ein ruhiges Tempo, genügend Tage und ehrliche Rückmeldungen an den Guide zählen mehr als sportliche Höchstwerte.
Der Nationalpark setzt ein Mindestalter voraus, in der Regel zehn Jahre. Jugendliche mit Wandererfahrung schaffen den Aufstieg durchaus, für jüngere Kinder sind Tageswanderungen an den unteren Hängen, im Arusha-Nationalpark oder in den Usambara-Bergen die passendere Wahl. Bewährt hat sich auch eine geteilte Variante: Ein Elternteil geht auf den Berg, die Familie startet früher mit der Safari, danach trifft man sich am Meer.
Bewährt hat sich die Reihenfolge Berg, Safari, Strand: Solange die Kraft frisch ist, steht der Aufstieg an, danach folgen ruhigere Tage im Safarifahrzeug und zum Schluss die Erholung am Meer. Arusha ist dabei der Dreh- und Angelpunkt, von dort erreichen Sie die nördlichen Parks auf der Strasse oder per Kleinflugzeug. Nach Sansibar bestehen Inlandflüge ab Arusha und Kilimanjaro, eine lange Rückfahrt entfällt.
Eine Gipfelankunft lässt sich nicht zusichern, denn Wetter und Höhenverträglichkeit reden mit. Zeigen sich deutliche Höhensymptome, bricht das Team ab und steigt mit Ihnen ab; ein Assistenzguide begleitet Sie, während die übrige Gruppe weitergehen kann. Ein Abbruch am Berg bedeutet nicht das Ende der Reise: Safari, Küste und die weiteren Programmpunkte laufen wie geplant. Genau deshalb empfehlen wir lieber einen Tag mehr.
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